Menü Schließen

Kategorie: Ziele (Seite 1 von 2)

Die eigene Erzählung in der Gegenwart

Die eigene Erzählung in der Gegenwart

Eine These als Denkanstoß „Die eigene Erzählung in der Gegenwart ist wichtiger denn je!“

Wir leben in einer Informationsflut. Wir haben Zugriff auf Millionen von Erzählungen der Gegenwart, der Vergangenheit und von Visionen, wie Menschen sich die Zukunft vorstellen. Gleichzeitig werben sowohl enge Freunde als auch Unternehmen in sozialen Netzwerken um unsere Aufmerksamkeit. Ihre Geschichten sind aus ihrer Sicht wichtig. Sie vertreten ihre Standpunkte, versuchen uns zu inspirieren, Produkte in unserem Bewußtsein zu verankern.

So war das eigentlich schon immer. Die persönlichen Erzählungen der Freunde und Bekannten, die Werbung im öffentlichen Raum, auf Marktplätzen und dann in den Medien. Die Tageszeitung, die Wochenmagazine.

Im Jahr 2017 in das alles in diesem Moment verfügbar. Jederzeit. In unserem Smartphone, auf dem Computer. Auf dem Weg irgendwo hin, beim Warten auf den Bus, oder in der Bahn.

Es gibt unterschiedlichste Wege sich in unserem Bewußtsein einzunisten und damit die Geschichte der anderen bei uns unterzubringen.

Deshalb ist es aus meiner Sicht heute wichtiger den je diesen Zugang zu begrenzen. Zum einen, damit Raum für uns selbst bleibt. Zum anderen, damit wir unseren Weg in diesem Informationsmeer selbst gestalten können.

Die Digitalisierung ist meiner Ansicht Segen und Fluch zugleich. Sie vereinfacht vieles, beschleunigt Prozesse und macht Dienstleistungen erreichbar. Sie macht neue konstruktive Geschäftsmodelle möglich, die uns das Leben erleichtern können.

Die Aufgabe für uns als analoge Menschen besteht meiner Ansicht nach darin sich da bewusst raus zu ziehen und die eigene Geschichte zu schreiben. Nicht digital. Analog. Ein Tagebuch, ein Notizbuch zu nehmen und die eigenen Prioritäten zu erfassen und umzusetzen und dann im Anschluß zu schauen, was die anderen machen.

Unsere Aufmerksamkeit ist eine Ware geworden.

Den Preis dafür legen wir selbst fest.

Verknappung der Erreichbarkeit ist der Gedanke, die These die diesem kurzen Impuls zu Grunde liegt.  Im Grunde analog zu dem Konzept einiger Konzerne. Sie lassen uns in dem Glauben ihre Produkte sind ein knappes wertvolles Gut. Das erzeugt bei vielen Konsumenten, oder Markteilnehmern den erhöhten Wunsch diese Produkt in den Händen zu halten, und zwar so schnell wie möglich.

Das Netz an Triggern ist so dicht in unserer Umwelt, dass wir uns den Raum mehr als jemals zuvor selbst definieren müssen um wirklich unser eigenes Leben zu führen.

Alles Gute für Sie

Stefan Manzow

 

-> Unverbindliche Anfrage

Home

 

Fokus schafft Realität?

Fokus schafft Realität?

Die Rationalisten werden diese Gedankengänge ablehnen. Die Verkäufer lieben sie. Die Künstler vertrauen darauf und die Mentaltrainer schwören darauf.

Nein es ist nicht absolut gemeint, eher eine spielerische Anregung um die eigene Selbstwirksamkeit auszuprobieren.

Warum verändert sich unsere Realität in dem Moment wo wir eine andere Haltung zum Leben haben?

Waren Sie schon mal verliebt? Also so richtig verknallt? Blöde Frage, oder? Und wie ging es Ihnen während dieser Zeit? Alles rosarot oder? Tutto bene, wie die Italiener sagen. Sie sind von einer Aufgabe zur nächsten geflogen und alles lief Ihnen gefühlt ganz leicht von der Hand. Drei Stunden Schlaf waren kein Problem. Das Oxytocin und die anderen Endorphine haben das möglich gemacht.

Es war das gleiche Leben, nur eben mit einem anderen Fokus, von einem anderen Haltungs- oder Standpunkt aus gelebt.

Die Quantenphysiker mögen mir die Verkürzung verzeihen. Zusammen gefasst in meinen Worten.

Realität entsteht sobald wir sie messen

Das bedeutet sobald wir einen Fokus auf etwas legen und es definieren, messbar machen beginnt es zu existieren, bzw. heben wir es heraus aus der Masse an Signalen die um und in uns sind.

Wer sich ein Wohnmobil kauft, sieht überall plötzlich Wohnmobile. Wer schwanger ist oder angehender Vater ist, der sieht überall schwangere Frauen und Neugeborene.  Wir drücken der Welt unseren Filter auf.

Wer tiefer in die Materie einsteigen möchte findet hier einen weiter führenden Link zu Quantenphysik.

Nicht nur die Quantenphysik bringt Belege dafür, auch in der Psychologie gibt es diese. Eine der wohl bekanntesten Geschichten ist die über den Hammer aus dem wegweisenden Werk von Paul Watzlawick „Anleitung zum Ünglücklichsein“.

Selbstverständlich sind wir als Menschen in soziale Systeme eingebunden. Wir haben Kontakt zu anderen Menschen, zum Teil gehen uns diese anderen Vorstellungswelten sehr nah, oder sind so verstörend, damit beeinflußen diese Welten uns.

Deshalb ist Supervision in Teams, die in einem schwierigen Umfeld arbeiten so wichtig. Damit dieses Team nicht auch im mentalen Morast versinkt. Der ist nämlich genauso ansteckend wie das Lächeln, wenn man sich denn drauf einlässt.

Was möchten Sie häufiger in ihrem Berufsleben sehen und erleben?

Alles Gute für Sie

Stefan Manzow

-> Unverbindliche Anfrage

Home

6 Tipps um ein mentales Tief zu überwinden

6 Tipps um ein mentales Tief zu überwinden

Manchmal erwischt man im Leben ein Schlagloch, es ziehen dunkle Wolken auf und man hofft die mögen sich wieder verziehen. Hier kommen 6 Tipps um ein mentales Tief zu überwinden.

Es kann jedoch vorkommen, dass das Tiefdruckgebiet sich scheinbar direkt über einem selbst festsetzt. Dann erscheint es schwierig wieder auf die mentale Sonnenseite des Lebens zu gelangen und wir beginnen uns unfrei zu fühlen.

Es kann ein Schmerzkreislauf entstehen, der schwer zu beenden ist. Ein Freundeskreis kann Sie dabei unterstützen, wenn er keine Ratschläge gibt und mitfühlend ist. Dasein ist oft hilfreicher als lange Problembesprechungen und Lösungsvorschläge.

Die kleinen Schritte an jedem Tag sind es, durch die wir da wieder raus kommen. Sollte das nicht funktionieren, dann kann professionelle Hilfe angezeigt sein. Ein erster Schritt könnte ein Anruf bei der Telefonseelsorge sein.

Ihre Krankenkasse schickt Ihnen gerne die Liste der Psychologischen Psychotherapeuten zu.

Nachfolgend die 6 Tipps, welche Ihnen einen Perspektivwechsel ermöglichen können:

Verlassen Sie das Umfeld

Einen Perspektivwechsel, neuen Input, Ablenkung, all das und noch viel mehr bekommen Sie, wenn Sie ihr gewohntes Umfeld verlassen. Ein Spaziergang in ein unbekanntes, oder selten besuchtes Viertel hilft den Kopf frei zu kriegen. Gehen Sie gerne auch in die Natur an einen Ort an dem Sie Stille wahrnehmen können. Sprechen Sie mit anderen Menschen als üblicherweise.

Gucken Sie sich die Lage in einem anderen Zusammenhang an

Sie kennen die Disney – Strategie? Propieren Sie es und hören Sie zu, was die einzelnen Rollen Ihnen erzählen. Sie haben dadurch die Freiheit Dinge auszusprechen, die Sie sonst nicht sagen würden.

Zerlegen Sie das Problem in kleine Einzelteile

Da gibt es diesen Riesenberg in ihrer Fantasie. Teilen Sie den einfach in kleine Hügel, in Etappen auf und fangen Sie mit dem für am einfachsten zu bezwingendem Sandberg an.

Den Truthahn zu Weihnachten essen Sie ja auch nicht mit einem Bissen, oder?

Wofür können Sie dankbar sein?

Klingt erstmal paradox, wenn alles dunkel und hoffnungslos erscheint. Wirklich, wofür können Sie dankbar sein? Fertigen Sie eine Liste von Dingen an für die Sie jetzt dankbar sein können. Klingt absurd, ich weiß.

Hier ein Beispiel: Sie haben fließendes Wasser? Erster Punkt. Sie gehören allein dadurch zu einer Elite auf unserer Erde. Damit können Sie erste postitive Gefühle aufbauen.

Suchen Sie nicht dort nach der Lösung wo Sie hingefallen sind!

Wer stolpert weiß, dass er in einer gewissen Entfernung vom Stolperstein hinfällt. Also, was hat Sie aus dem Tritt gebracht? Was haben Sie übersehen? Können Sie daran möglicherweise etwas ändern?

Versuchen Sie etwas völlig Neues

Wer mal so richtig im Schlagloch des Lebens gesessen hat, der weiß das man da raus kommen kann in dem man etwas völlig Anderes tut. Sie gehen eigentlich nie Schwimmen? Machen Sie das um ein völlig neuen Lebensraum zu betreten.

Alles Gute für Sie

Stefan Manzow

-> Unverbindliche Anfrage

Home

Das passiert mir doch nicht…

Das passiert mir doch nicht…

Überall wird die agile Digitaliserungsmachine geölt. Das bedeutet Veränderung. So wie es aussieht, ein Sog dem Mensch sich nur schwer entziehen kann. Wo und wie Digitalisierung Sinn macht und wo nicht, wo Risiken beherrschbar sind und wo diese evtl. zu groß sind, Bedarf wohl einer Prüfung im Einzelnen.

Digitalisierung bedeutet vor allem Veränderung durch Innovation. Das spricht den Abenteurer, den Entdecker, den Entwickler in mir an. Das sorgt für Aufbruchsstimmung in mir.

Moment, vollständige Aufbruchsstimmung?

Übersehe ich möglicherweise ein gallisches Dorf in mir? Ich denke schon. Es gibt einen Anteil in mir, wie in jedem inneren und äußeren Team, der ist bequem, der braucht klare Strukturen und der möchte das die Abläufe vertraut und vor allem sicher sind. Ich nenne diesen Anteil mal den Besitzstandswahrer. Der bremst und balanciert den Innovator im inneren und äußeren Team, wie in dem Titelbild. Der junge Mann hinten auf dem Wagen macht den Transport erst sicher möglich. Den muss ich gesondert und rational vernünftig überzeugen und auf dem Weg ins Neue an die Hand nehmen um irrationale Ängste zu überwinden.

In jedem Team bildet sich dieser Anteil ab. Das ist gesund. Er bewahrt bewährtes und prüft neue Entwicklungen auf das Genaueste. Systemtheoretisch ist dieser Anteil sozusagen der Wächter des Systemerhalts.

Die Herausforderung in der Teamentwicklung, innen und außen, liegt wie bekannt darin alle Anteile mitzunehmen und diese unter dem Einfluss der neuen Bedingungen zu sortieren. Da es sonst später zu unbewußten und damit unerwarteten Bremsungen kommen könnte, die den Weg ins Neue behindern, oder im schlimmsten Fall sabotieren bzw. verhindern.

Sie können erkannte „Bremser“ im Team versuchen zu nötigen, oder im schlimmsten Fall kündigen. Das nützt jedoch nichts. Die Rolle würde zügig von einem anderen Teammitglied übernommen werden.

Wie gehen Sie mit den inneren und äußeren Besitzstandswahrern um?

Alles Gute für Sie

Stefan Manzow

-> Unverbindliche Anfrage

Home

Leidenschaft braucht ein Gegengewicht

Leidenschaft braucht ein Gegengewicht

Natürlich ist die Kraft der Leidenschaft entsprungen aus der Neugier für ein Thema wichtig. Selbstverwirklichung im Beruf scheint, wenn man der Populärliteratur und den Ratgebern folgt, die wichtigste Zutat zu sein.

Es gibt wahrscheinlich Millionen, wenn nicht Milliarden von Menschen, die diesen Wunsch ihre Passion zum Beruf zu machen, gerne umsetzen würden. Viele haben sicherlich auch die notwendige Energie um dahin zu wachsen. Haben diese Menschen auch das benötigte Korrektiv?

Im Werte – und Entwicklungsquadrat von Schulz von Thun werden Schwestertugenden genutzt um in Balance zu sein und nicht in Extreme zu fallen, bzw. eine Orientierung zu haben um Ungleichgewichte wieder ins Lot zu bringen.

Die Balance durch ein Gegengewicht wieder herstellen

Eine Passion zu haben ist erfüllend. Sie selbst war in der Vergangenheit, vor der Zeit der Selbstverwirklichung ein Hobby. Die Leidenschaft war also der Ausgleich zum Berufsleben. In einzelnen Fällen wurde aus der Leidenschaft eine Profession.

Hat sich das in den letzten Jahren verändert, haben wir Menschen uns so verändert, dass aus den Leidenschaften automatisch Berufe werden?

Wer im Thesaurus nachguckt, findet auch nicht so wirklich positive Begriffe im Umfeld der Passion, der Begeisterung für ein Thema.

Das sind dann die Positionen, in die ein Mensch gerät, der keine Schwestertugend, oder Korrektiv an der Seite der Begeisterung hat.

Welchen Teil ihrer jetzigen beruflichen Tätigkeit machen Sie mit Eifer?

In diesem Sinne.

Alles Gute für Sie

Stefan Manzow

-> Unverbindliche Anfrage

Home

Persönlicher Wandel – Ihre Jahresplanung 2017

Persönlicher Wandel – Ihre Jahresplanung 2017

Das Jahr 2017 hat begonnen und Sie haben Ihre Ziele, Vorhaben und guten Vorsätze gefasst.

Dann ist dieser Artikel ein neuer Blickwinkel unter dem Sie das Ergebnis ihrer Planung betrachten können.

Ich behaupte mal, dass wir darauf geeicht sind uns nach neuen Zielen und Erfolgen zu strecken. Wir sind es gewohnt Ressourcen in die Weiterentwicklung und den Wandel zu investieren.

Veränderungen in eine Richtung haben immer auch Auswirkungen auf den Status Quo

Das ist deren Nutzen.

Möglicherweise gehen aber im Wandel Dinge, Eigenschaften, Beziehungen und wichtige Säulen im Leben, auch im beruflichen verloren.

Ein Beispiel aus dem Sport. Erfolgreiche Sportler in jeden Sport haben sich bestimmte Bedingungen geschaffen um den Erfolg möglich zu machen.

Das fängt bei ganz simplen Dingen wie Trainingszeiten, Menschen die mit trainieren, Abläufen, und im Mannschaftssport und den Mitspielern bei Mannschaftssportarten an. Da gibt es Automatismen, manche sind bewußt einstudiert und vieles ist möglicherweise unbewußt entstanden und funktioniert erfolgreich.

Jetzt stellen wir uns vor ein Lionel Messi wechselt wirklich für eine unvorstellbar hohe Summe den Verein.  Er würde möglicherweise das doppelte Gehalt bekommen, gleichzeitig sein gewohntes Umfeld verlieren. Er könnte ja auch gar nicht das ganze Umfeld mitnehmen, weder auf dem Spielfeld noch abseits davon. Nicht mal einen Teil davon könnte er zu einem anderen Verein mitnehmen. Sein ganzes soziales Unterstützungssystem würde er zurücklassen müssen.

Seine Leistung würde den neuen Verein möglicherweise enttäuschen. Ihm würde der Status und die Automatismen im neuen Team fehlen. Diese sind in seiner langjährigen Spielerlaufbahn in Barcelona entstanden, sie wurden später auf ihn abgestimmt um seine Fähigkeit optimalst zu nutzen zu können für den Erfolg des Vereins. In einem möglichen neuen Verein würden die ihm fehlen. Sicherlich würde er manches davon mit seinem Talent und seiner Erfahrung schnell kompensieren können.

Genau darum geht es mir in diesem Artikel. Sie dafür zu sensibilisieren, dass es in ihrem jetzigen Berufsleben diese Automatismen, diesen Status gibt. Im übrigen auch im Privatleben. Jeder der eine enge Beziehung eingegangen ist, oder sich nach langjähriger Beziehung / Ehe getrennt hat wird wissen wovon ich schreibe. Es bleibt manchmal kein Stein auf dem anderen in solchen Umbrüchen.

Tipp:

  1. Machen Sie sich doch als erstes eine Liste von Menschen mit den sie auch in 2017 in engem Kontakt bleiben möchten. Beruflich und privat.
  2. Was an ihren Lebensumständen soll so bleiben wie es ist?

Wenn Sie das gemacht haben, erst dann machen Sie eine Liste von Zielen und Vorhaben und dann kommen Sie zu einer realistischen Einschätzung wie viel Zeit sie haben werden sich um die Erreichung der neuen Ziele zu kümmern.

Ich würde mich freuen von ihren Erfahrungen mit diesem Weg zu lesen, entweder hier in den Kommentaren, gerne auch per Email, oder persönlich.

Alles Gute für Sie

Stefan Manzow

-> Anfrage / Buchung

Home

Akzeptieren was ist…

AKZEPTIEREN, WAS IST…

In meiner Arbeit mit Coaching-Klienten verbringe ich manchmal Zeit damit, gemeinsam vor einer unsichtbaren Wand zu sitzen.

Sinnbildlich sitzen wir dann gemeinsam den inneren Widerstand aus. Die Luft ist zum Schneiden und die Zeit bleibt scheinbar stehen. Bis zu dem Punkt, an dem der Kunde anfängt zu akzeptieren, wie die Dinge gerade sind.

Wir alle haben unsere Vorstellungen darüber, wie die Dinge zu laufen haben. Oft funktioniert auch alles wie am Schnürchen. Ebenso oft aber auch nicht. Manche neigen dazu, an ihren Vorstellungen festzuhalten. Sie üben sich im Widerstand. Man fühlt sich kräftig, in Wirklichkeit kostet das aber noch viel mehr Kraft und man verschwendet möglicherweise wichtige Zeit.

WIDERSTAND IST EINER DER GRÖSSTEN VERHINDERUNGSMECHANISMEN, DIE WIR IN UNS TRAGEN

Wir möchten die „Enttäuschungen“ nicht fühlen, nicht spüren, dass unsere Pläne nicht funktionieren. Wir halten fest. Im privaten wie im beruflichen Leben. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem es offensichtlich ist und die Realität des partiellen Scheiterns nicht mehr zu leugnen ist.

Es sind in vielen Fällen Menschen mit Führungsanspruch, die diesem fast narzisstischen Anspruch zum Opfer fallen.

Jeden Moment hinzugucken, also zu schauen, ob das, was wir gerade tun und vorhaben, die gewünschte Resonanz erzeugt, das ist wichtig. Jedoch nicht immer so einfach, wie der vorherige Satz gerade geschrieben wurde. Ein spielerisches Element einzufügen und die Dinge nicht gleich in Stein zu meißeln könnte ein Teil der Lösung sein.

Wenn wir annehmen, dass wir mit dem Phänomen nicht alleine sind, dann ist das eine gute Nachricht. Wir können uns selbst auf die Spur kommen und unser Verhalten ändern bzw. zunächst einen Checkpoint einbauen.

Das Beispiel mit dem Affen, der in ein Astloch nach einer Frucht greift und die Hand nicht mehr raus kriegt, ist ja bekannt. Wir Menschen sind da oft nicht weit von entfernt. Loslassen und andere Wege und Lösungen suchen bringt uns weiter. Aber wer rückt schon gerne von seinem genialen Plan ab?

Steht doch in der heutigen Zeit überall zu lesen, wir kriegen Videos vorgespielt, wie erfolgreich die Pläne andere Menschen aufgehen. Das müssten wir doch auch können. Was sie uns nicht sagen, ist, wie oft sie bei ihren Versuchen Fehlschläge erlitten und ihr Verhalten adaptieren mussten.

Wir sehen oft nur das Endergebnis nach einem Weg mit Richtungsänderungen und Fehlschlägen

In Ansätzen wird es sichtbar, wie schwer es ist, ein Ziel im oft selbst gesetzten Timing zu erreichen.

Das Wettrennen um die wiederverwertbare Rakete zwischen den unterschiedlichen Unternehmen ist meiner Ansicht nach ein gutes Beispiel dafür. Es stürzt ab und zu eine Rakete ab, das Unternehmen wertet die Daten aus, und bei erfolgreicher Implementierung der Änderungen reduziert sich die Fehlerquote. Eigentlich ganz ordinäres Management 1×1. Wer macht das in der eigenen Projekt-/Karriere-Planung? Sie?

Ok, dann brauchen wir nicht miteinander in dem Punkt zu arbeiten. Sie können loslassen und den Kurs ändern, um Ihr Ziel zu erreichen.

Erinnern Sie sich an Ihren letzten Widerstandskampf? Sind Sie der Meinung, früh genug losgelassen zu haben oder ist da noch Luft nach oben?

Festhalten gibt Sicherheit, das ist nicht nur beim Klettern so, sondern auch im Leben. Dreimal fest und einmal einen neuen, sicheren Griff in Reichweite suchen ist ja die Grundregel. Freeclimber gehen darüber hinaus, und das müssen sie manchmal auch, sonst schaffen sie manche Wände nicht.

Im Leben ist es meiner Ansicht nach ähnlich. Wer Grundlagen im Schwimmen hat, der muss schon mal ins Kalte.

Als Kinder hatten wir gerne Begleiter bei unseren vielen ersten Versuchen, neue Tricks und Fertigkeiten zu lernen. Das gab uns die notwendige Sicherheit, Dinge auszuprobieren und aus den Fehlern zu lernen und zu wachsen.

Alles Gute für Sie

Stefan R. Manzow

-> Anfrage / Buchung

Home

Boxenstopp – Neue Reifen & Auftanken, oder Fahrzeugwechsel?

Boxenstopp – Neue Reifen & Auftanken, oder Fahrzeugwechsel?

Sie kennen es. Man fährt mit einem voll getankten Wagen los und irgendwann muss man an die Tankstelle, oder die Steckdose und spätestens dann eine Pause einlegen.

Die Fahrt erfordert die volle Aufmerksamkeit. Man will ja schließlich sicher reisen.

Das Ziel ist klar und die Fahrt macht Spaß. Sie reisen zu ihrem Ziel und wenn alles gut läuft finden Sie am Zielort eine schöne Unterkunft und der Ort entspricht ihren Vorstellungen, oder übertrifft diese sogar. Sie fühlen sich wohl und wollen gar nicht mehr weg.

Dass ist Urlaub. Jeder der das liest hat ein Bild im Kopf und Assoziationen wie es wäre, wie es riecht und wie es sich anfühlt dort zu sein.

Jeder Urlaub geht zu Ende und Sie sitzen wieder an ihrem Arbeitsplatz und ihnen fallen all die Kleinigkeiten auf die übergangen wurden, weil Sie sich so sehr auf den Urlaub gefreut hatten.

SIE SPÜREN MÖGLICHERWEISE EINE DIFFERENZ ZWISCHEN SOLL UND IST?

Viele gehen darüber hinweg und beruhigen sich mit folgender Selbsthypnose „Egal, ich hab ja dann und dann dieses und jenes vor.“

Bald ist der Winterurlaub dran, den planen Sie schon sobald Sie wieder am Arbeitsplatz sitzen, oder?  So ganz insgeheim…falls nicht gibt es möglicherweise in ihrem Fall keine Soll-Ist Abweichung.

Sollten Sie jetzt dieses Knirschen im System spüren, dann lauschen Sie doch einfach mal ihrem inneren Dialog und schreiben mit was Ihnen in den Sinn kommt. Es entsteht aus der Differenz zwischen ihrem Wunsch und der derzeitigen Realität.

Ihre Berufung könnte sich zu Wort melden!

Eventuell möchten Sie ein anderes Fahrzeug (Arbeitsplatz), vielleicht wünsche Sie sich anderen Treibstoff (Aufgaben), oder die Ausstattung (Arbeitsplatzgestaltung) stimmt nicht mehr mit ihren Vorstellungen überein.

Möglicherweise fällt Ihnen auf mit welchen unsympathischen Mitfahrern ( Kollegen) Sie zusammen fahren (arbeiten)?

Sollten Sie eine zu große Differenz zwischen ihrem beruflichen Soll (Wunsch) und Ist (Realität) spüren lade ich Sie herzlich mich bei der Sortierung von Möglichkeiten und Rahmenbedingungen in Anspruch zu nehmen.

Quasi als unparteiischer Anwalt ihrer Exploration von Möglichkeiten und Freiheitsgraden.

Sie haben die Wahl wo Sie sich auf der Dimension „Arrangement – Exploration“ einordnen.

Alles Gute für Sie

Stefan R. Manzow

-> Anfrage / Buchung

Home

 

 

Die Bedeutung von langfristigen Zielen

Die Bedeutung von langfristigen Zielen

Der Alltag hat jeden spätestens Montags wieder eingeholt. Selbstständige sind immer irgendwie engagiert die Ziele zu erreichen, auch am Wochenende.

Jeder Mensch hat einen bewußten oder unbewußten Antrieb, dass zu tun was er eben tut.

Jetzt mal Hand aufs Herz:

Wann haben Sie sich zuletzt Zeit und Raum genommen dieses Ziel zu definieren, oder ein ehemals gestecktes auf Aktualität zu überprüfen?

Stimmt dass alles noch so, oder haben Sie Änderungen ihrer Befindlichkeit einfach übergangen, weil Sie meinten die Umstände würden es erfordern, dass Sie ihre eigenen Bedürfnisse hinten anstellen. Dafür kann es viele Auslöser geben. Beispielsweise, dass Sie denken Sie müssten etwas tun damit die Familie glücklich ist. Oder Sie fühlen sich dem Unternehmen in dem Sie tätig sind verpflichtet.

Mir würden aus der Praxis noch sehr viele Ursachen für eine Kursbeibehaltung einfallen die nicht mehr in der aktuellen Lebensrealität begründet ist.

Sie kennen Menschen in ihrem Umfeld die festgefahren erscheinen, oder? 

Gleichzeitig sind es diese langfristigen Ziele, beginnend möglicherweise mit einer abgeschlossenen Schulbildung, dem erlernen eines Instruments, oder einer Sportart, die uns durch die Routine Sicherheit und Selbstbewusstsein geben. Wir bleiben sprichwörtlich am Ball über einen längeren Zeitraum und kommen über Rückschläge, Niederlagen hinweg und erreichen in unserem Handeln neue Ebenen. Vom Amateur zum Profi.

Ohne diese „Meta-Orientierung“, quasi ein Standbein können wir die Flexibilität unseres Spielbeins im Leben nicht so lässig wie nötig einsetzen.

Haben Sie zu Beginn des Jahres ihre Jahresziele bestimmt? Wer erfährt davon, wer darf davon erfahren und wer auch besser nicht?

Kennen Sie die Unterstützer in ihrem engen Netzwerk und kennen Sie auch die Neider? Menschen die ihnen zwar nahe stehen, aber möglicherweise in Konkurrenz zu Ihnen stehen?

Alles Gute für Sie

Stefan Manzow

-> Anfrage / Buchung

Home

 

 

Frohe Festtage und einen guten Rutsch

Frohe Festtage und einen guten Rutsch

Ich wünsche Ihnen entspannte und erholsame Festtage. Mögen Sie Kraft tanken, abschalten und wertschätzen können, dass wieder ein Lebensjahr zu Ende geht und ein neues Jahr voller Abenteuer und Leben vor der Tür steht.

Ich bedanke mich herzlich bei den Menschen die mir und meiner Arbeit in diesem Jahr vertraut haben und allen mit denen ich bei verschiedensten Gelegenheiten und Events Inspiration austauschen durfte.

Kommen Sie gut rüber, wie man in Hamburg so sagt.

Alles Gute für Sie

Stefan Manzow