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Schlagwort: Achtsamkeit (Seite 1 von 2)

Die eigene Erzählung in der Gegenwart

Die eigene Erzählung in der Gegenwart

Eine These als Denkanstoß „Die eigene Erzählung in der Gegenwart ist wichtiger denn je!“

Wir leben in einer Informationsflut. Wir haben Zugriff auf Millionen von Erzählungen der Gegenwart, der Vergangenheit und von Visionen, wie Menschen sich die Zukunft vorstellen. Gleichzeitig werben sowohl enge Freunde als auch Unternehmen in sozialen Netzwerken um unsere Aufmerksamkeit. Ihre Geschichten sind aus ihrer Sicht wichtig. Sie vertreten ihre Standpunkte, versuchen uns zu inspirieren, Produkte in unserem Bewußtsein zu verankern.

So war das eigentlich schon immer. Die persönlichen Erzählungen der Freunde und Bekannten, die Werbung im öffentlichen Raum, auf Marktplätzen und dann in den Medien. Die Tageszeitung, die Wochenmagazine.

Im Jahr 2017 in das alles in diesem Moment verfügbar. Jederzeit. In unserem Smartphone, auf dem Computer. Auf dem Weg irgendwo hin, beim Warten auf den Bus, oder in der Bahn.

Es gibt unterschiedlichste Wege sich in unserem Bewußtsein einzunisten und damit die Geschichte der anderen bei uns unterzubringen.

Deshalb ist es aus meiner Sicht heute wichtiger den je diesen Zugang zu begrenzen. Zum einen, damit Raum für uns selbst bleibt. Zum anderen, damit wir unseren Weg in diesem Informationsmeer selbst gestalten können.

Die Digitalisierung ist meiner Ansicht Segen und Fluch zugleich. Sie vereinfacht vieles, beschleunigt Prozesse und macht Dienstleistungen erreichbar. Sie macht neue konstruktive Geschäftsmodelle möglich, die uns das Leben erleichtern können.

Die Aufgabe für uns als analoge Menschen besteht meiner Ansicht nach darin sich da bewusst raus zu ziehen und die eigene Geschichte zu schreiben. Nicht digital. Analog. Ein Tagebuch, ein Notizbuch zu nehmen und die eigenen Prioritäten zu erfassen und umzusetzen und dann im Anschluß zu schauen, was die anderen machen.

Unsere Aufmerksamkeit ist eine Ware geworden.

Den Preis dafür legen wir selbst fest.

Verknappung der Erreichbarkeit ist der Gedanke, die These die diesem kurzen Impuls zu Grunde liegt.  Im Grunde analog zu dem Konzept einiger Konzerne. Sie lassen uns in dem Glauben ihre Produkte sind ein knappes wertvolles Gut. Das erzeugt bei vielen Konsumenten, oder Markteilnehmern den erhöhten Wunsch diese Produkt in den Händen zu halten, und zwar so schnell wie möglich.

Das Netz an Triggern ist so dicht in unserer Umwelt, dass wir uns den Raum mehr als jemals zuvor selbst definieren müssen um wirklich unser eigenes Leben zu führen.

Alles Gute für Sie

Stefan Manzow

 

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Fokus schafft Realität?

Fokus schafft Realität?

Die Rationalisten werden diese Gedankengänge ablehnen. Die Verkäufer lieben sie. Die Künstler vertrauen darauf und die Mentaltrainer schwören darauf.

Nein es ist nicht absolut gemeint, eher eine spielerische Anregung um die eigene Selbstwirksamkeit auszuprobieren.

Warum verändert sich unsere Realität in dem Moment wo wir eine andere Haltung zum Leben haben?

Waren Sie schon mal verliebt? Also so richtig verknallt? Blöde Frage, oder? Und wie ging es Ihnen während dieser Zeit? Alles rosarot oder? Tutto bene, wie die Italiener sagen. Sie sind von einer Aufgabe zur nächsten geflogen und alles lief Ihnen gefühlt ganz leicht von der Hand. Drei Stunden Schlaf waren kein Problem. Das Oxytocin und die anderen Endorphine haben das möglich gemacht.

Es war das gleiche Leben, nur eben mit einem anderen Fokus, von einem anderen Haltungs- oder Standpunkt aus gelebt.

Die Quantenphysiker mögen mir die Verkürzung verzeihen. Zusammen gefasst in meinen Worten.

Realität entsteht sobald wir sie messen

Das bedeutet sobald wir einen Fokus auf etwas legen und es definieren, messbar machen beginnt es zu existieren, bzw. heben wir es heraus aus der Masse an Signalen die um und in uns sind.

Wer sich ein Wohnmobil kauft, sieht überall plötzlich Wohnmobile. Wer schwanger ist oder angehender Vater ist, der sieht überall schwangere Frauen und Neugeborene.  Wir drücken der Welt unseren Filter auf.

Wer tiefer in die Materie einsteigen möchte findet hier einen weiter führenden Link zu Quantenphysik.

Nicht nur die Quantenphysik bringt Belege dafür, auch in der Psychologie gibt es diese. Eine der wohl bekanntesten Geschichten ist die über den Hammer aus dem wegweisenden Werk von Paul Watzlawick „Anleitung zum Ünglücklichsein“.

Selbstverständlich sind wir als Menschen in soziale Systeme eingebunden. Wir haben Kontakt zu anderen Menschen, zum Teil gehen uns diese anderen Vorstellungswelten sehr nah, oder sind so verstörend, damit beeinflußen diese Welten uns.

Deshalb ist Supervision in Teams, die in einem schwierigen Umfeld arbeiten so wichtig. Damit dieses Team nicht auch im mentalen Morast versinkt. Der ist nämlich genauso ansteckend wie das Lächeln, wenn man sich denn drauf einlässt.

Was möchten Sie häufiger in ihrem Berufsleben sehen und erleben?

Alles Gute für Sie

Stefan Manzow

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6 Tipps um ein mentales Tief zu überwinden

6 Tipps um ein mentales Tief zu überwinden

Manchmal erwischt man im Leben ein Schlagloch, es ziehen dunkle Wolken auf und man hofft die mögen sich wieder verziehen. Hier kommen 6 Tipps um ein mentales Tief zu überwinden.

Es kann jedoch vorkommen, dass das Tiefdruckgebiet sich scheinbar direkt über einem selbst festsetzt. Dann erscheint es schwierig wieder auf die mentale Sonnenseite des Lebens zu gelangen und wir beginnen uns unfrei zu fühlen.

Es kann ein Schmerzkreislauf entstehen, der schwer zu beenden ist. Ein Freundeskreis kann Sie dabei unterstützen, wenn er keine Ratschläge gibt und mitfühlend ist. Dasein ist oft hilfreicher als lange Problembesprechungen und Lösungsvorschläge.

Die kleinen Schritte an jedem Tag sind es, durch die wir da wieder raus kommen. Sollte das nicht funktionieren, dann kann professionelle Hilfe angezeigt sein. Ein erster Schritt könnte ein Anruf bei der Telefonseelsorge sein.

Ihre Krankenkasse schickt Ihnen gerne die Liste der Psychologischen Psychotherapeuten zu.

Nachfolgend die 6 Tipps, welche Ihnen einen Perspektivwechsel ermöglichen können:

Verlassen Sie das Umfeld

Einen Perspektivwechsel, neuen Input, Ablenkung, all das und noch viel mehr bekommen Sie, wenn Sie ihr gewohntes Umfeld verlassen. Ein Spaziergang in ein unbekanntes, oder selten besuchtes Viertel hilft den Kopf frei zu kriegen. Gehen Sie gerne auch in die Natur an einen Ort an dem Sie Stille wahrnehmen können. Sprechen Sie mit anderen Menschen als üblicherweise.

Gucken Sie sich die Lage in einem anderen Zusammenhang an

Sie kennen die Disney – Strategie? Propieren Sie es und hören Sie zu, was die einzelnen Rollen Ihnen erzählen. Sie haben dadurch die Freiheit Dinge auszusprechen, die Sie sonst nicht sagen würden.

Zerlegen Sie das Problem in kleine Einzelteile

Da gibt es diesen Riesenberg in ihrer Fantasie. Teilen Sie den einfach in kleine Hügel, in Etappen auf und fangen Sie mit dem für am einfachsten zu bezwingendem Sandberg an.

Den Truthahn zu Weihnachten essen Sie ja auch nicht mit einem Bissen, oder?

Wofür können Sie dankbar sein?

Klingt erstmal paradox, wenn alles dunkel und hoffnungslos erscheint. Wirklich, wofür können Sie dankbar sein? Fertigen Sie eine Liste von Dingen an für die Sie jetzt dankbar sein können. Klingt absurd, ich weiß.

Hier ein Beispiel: Sie haben fließendes Wasser? Erster Punkt. Sie gehören allein dadurch zu einer Elite auf unserer Erde. Damit können Sie erste postitive Gefühle aufbauen.

Suchen Sie nicht dort nach der Lösung wo Sie hingefallen sind!

Wer stolpert weiß, dass er in einer gewissen Entfernung vom Stolperstein hinfällt. Also, was hat Sie aus dem Tritt gebracht? Was haben Sie übersehen? Können Sie daran möglicherweise etwas ändern?

Versuchen Sie etwas völlig Neues

Wer mal so richtig im Schlagloch des Lebens gesessen hat, der weiß das man da raus kommen kann in dem man etwas völlig Anderes tut. Sie gehen eigentlich nie Schwimmen? Machen Sie das um ein völlig neuen Lebensraum zu betreten.

Alles Gute für Sie

Stefan Manzow

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Das passiert mir doch nicht…

Das passiert mir doch nicht…

Überall wird die agile Digitaliserungsmachine geölt. Das bedeutet Veränderung. So wie es aussieht, ein Sog dem Mensch sich nur schwer entziehen kann. Wo und wie Digitalisierung Sinn macht und wo nicht, wo Risiken beherrschbar sind und wo diese evtl. zu groß sind, Bedarf wohl einer Prüfung im Einzelnen.

Digitalisierung bedeutet vor allem Veränderung durch Innovation. Das spricht den Abenteurer, den Entdecker, den Entwickler in mir an. Das sorgt für Aufbruchsstimmung in mir.

Moment, vollständige Aufbruchsstimmung?

Übersehe ich möglicherweise ein gallisches Dorf in mir? Ich denke schon. Es gibt einen Anteil in mir, wie in jedem inneren und äußeren Team, der ist bequem, der braucht klare Strukturen und der möchte das die Abläufe vertraut und vor allem sicher sind. Ich nenne diesen Anteil mal den Besitzstandswahrer. Der bremst und balanciert den Innovator im inneren und äußeren Team, wie in dem Titelbild. Der junge Mann hinten auf dem Wagen macht den Transport erst sicher möglich. Den muss ich gesondert und rational vernünftig überzeugen und auf dem Weg ins Neue an die Hand nehmen um irrationale Ängste zu überwinden.

In jedem Team bildet sich dieser Anteil ab. Das ist gesund. Er bewahrt bewährtes und prüft neue Entwicklungen auf das Genaueste. Systemtheoretisch ist dieser Anteil sozusagen der Wächter des Systemerhalts.

Die Herausforderung in der Teamentwicklung, innen und außen, liegt wie bekannt darin alle Anteile mitzunehmen und diese unter dem Einfluss der neuen Bedingungen zu sortieren. Da es sonst später zu unbewußten und damit unerwarteten Bremsungen kommen könnte, die den Weg ins Neue behindern, oder im schlimmsten Fall sabotieren bzw. verhindern.

Sie können erkannte „Bremser“ im Team versuchen zu nötigen, oder im schlimmsten Fall kündigen. Das nützt jedoch nichts. Die Rolle würde zügig von einem anderen Teammitglied übernommen werden.

Wie gehen Sie mit den inneren und äußeren Besitzstandswahrern um?

Alles Gute für Sie

Stefan Manzow

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Leidenschaft braucht ein Gegengewicht

Leidenschaft braucht ein Gegengewicht

Natürlich ist die Kraft der Leidenschaft entsprungen aus der Neugier für ein Thema wichtig. Selbstverwirklichung im Beruf scheint, wenn man der Populärliteratur und den Ratgebern folgt, die wichtigste Zutat zu sein.

Es gibt wahrscheinlich Millionen, wenn nicht Milliarden von Menschen, die diesen Wunsch ihre Passion zum Beruf zu machen, gerne umsetzen würden. Viele haben sicherlich auch die notwendige Energie um dahin zu wachsen. Haben diese Menschen auch das benötigte Korrektiv?

Im Werte – und Entwicklungsquadrat von Schulz von Thun werden Schwestertugenden genutzt um in Balance zu sein und nicht in Extreme zu fallen, bzw. eine Orientierung zu haben um Ungleichgewichte wieder ins Lot zu bringen.

Die Balance durch ein Gegengewicht wieder herstellen

Eine Passion zu haben ist erfüllend. Sie selbst war in der Vergangenheit, vor der Zeit der Selbstverwirklichung ein Hobby. Die Leidenschaft war also der Ausgleich zum Berufsleben. In einzelnen Fällen wurde aus der Leidenschaft eine Profession.

Hat sich das in den letzten Jahren verändert, haben wir Menschen uns so verändert, dass aus den Leidenschaften automatisch Berufe werden?

Wer im Thesaurus nachguckt, findet auch nicht so wirklich positive Begriffe im Umfeld der Passion, der Begeisterung für ein Thema.

Das sind dann die Positionen, in die ein Mensch gerät, der keine Schwestertugend, oder Korrektiv an der Seite der Begeisterung hat.

Welchen Teil ihrer jetzigen beruflichen Tätigkeit machen Sie mit Eifer?

In diesem Sinne.

Alles Gute für Sie

Stefan Manzow

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Warten können x Auf den richtigen Moment x Die Gelegenheit

Warten können x Auf den richtigen Moment x Die Gelegenheit

Intuition ist das Stichwort. Sie kennen das bestimmt. Wenn Sie in einem Teammeeting sitzen und Ihre innere Stimme Ihnen sagt „jetzt ist nicht der richtige Zeitpunkt“. Dann hören Sie darauf, so sehr Ihre Logik Ihnen auch aufträgt den Beitrag jetzt einzubringen.

Oft gibt Ihnen die Intuition auch gleich noch einen besseren Zeitpunkt mit. Den können Sie sich notieren, oder eben erleben, warum in diesem Meeting nicht der richtige Zeitpunkt für ihren Beitrag war.

Warten können bedeutet jedoch nicht zu warten und untätig zu bleiben. Die Wartezeit kann man nutzen, entweder um sich zu entspannen, oder man kann diese mit Vorbereitungen füllen, um zum richtigen Zeitpunkt startklar zu sein. Wer sich mental, oder konkret auf den richtigen Zeitpunkt vorbereitet, der hat eine höhere Chance diesen richtigen Zeitpunkt auch nutzen zu können. Das ist ja eine Binsenweisheit.

Die Definition von Bereitschaft

  • Was können Sie vorbereiten?
  • Woran erkennen Sie den richtigen Zeitpunkt?
  • Hören Sie auf ihre Intuition?

Intuition ist auch Bauchgefühl, oder der 7. Sinn. Etwas das Psychologen und Wissenschaftler aus anderen Fachbereichen zu ergründen suchen, um es zu operationalisieren.  Für Sie erscheint mir nur wichtig zu sein, dass Sie Ihre innere Stimme hören und ernst nehmen.

Alles Gute für Sie

Stefan Manzow

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Bewunderung und Neid, zwei Seiten einer Medaille im Berufsleben

Bewunderung und Neid, zwei Seiten einer Medaille im Berufsleben

Es gibt immer jemanden in ihrem Team, der in ihnen das Gefühl auslöst „Das möchte ich auch können!“

Die wenigsten fragen dann wie er oder sie in die Position oder zu den Fertigkeiten gekommen ist. Die einen bewundern den Star, die anderen versuchen ihn wieder auf Normalmaß zu reduzieren. Zumindest in ihrem Kopf und relativieren die Leistung, das Talent, welches der Kollege, oder Vorgesetzte einbringt.

Wer die Frage stellt bekommt eine Antwort, die nicht immer gewünscht ist. Es hat oft mit Erfahrung zu tun, die man im Verlauf der Zeit in einer bestimmten Rolle, wenn man über die eigenen Erfahrungen reflektiert und lernt, macht. Man braucht eine Leidenschaft, die über das vermeintlich Normale hinausgeht um eine Expertenstellung zu erreichen.

Die Antworten auf Fragen dieser Performance-Stars klingen dann oft wie beiläufig, aber auch sehr bestimmt. Deshalb ist dieser Mensch ja auch in dem Team, für eben diese Fachkenntnis.

In Coachings und Beratungen wurde ich in der Vergangenheit mit der Aussage konfrontiert

„Was denken dann die anderen im Team über mich?“

Nehmen wir an Sie können es sich leisten bestimmte aufwändige Reisen zu unternehmen, oder Sie kommen mit dem dicken Motorrad im Sommer zur Arbeit. Noch eindrucksvoller ist die schnelle Lösung von fachlichen Fragestellungen für Kollegen. Es gibt unzählige Beispiele von Vorfällen, die entweder Bewunderung, bzw. Anerkennung oder eben auch Neid bei ihren Kollegen oder Vorgesetzten auslösen können.

Einerseits möchten viele gerne dieses oder jenes erreichen, haben, oder können, jedoch die wenigsten sind sich über den Preis, den man dafür zahlen muss im Klaren.

Beispielsweise die langen Abende, an denen man Bücher gelesen hat, anstatt vor Netflix zu hängen. Die Wochenenden an denen man selbstfinanzierte Workshops besucht, anstatt feiern zu gehen oder in der Sonne zu liegen.

Mit welchen Qualitäten halten Sie hinterm Berg in ihrem Team? Womit könnten Sie ihr Team und damit die Unternehmensleistung insgesamt voranbringen, tun es aber nicht, weil Sie eine Neid-Reaktion befürchten?

Alles Gute für Sie

Stefan Manzow

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Loslassen, jetzt aber wirklich!

Loslassen, jetzt aber wirklich!

Loslassen heißt was da steht, eben nicht dran festhalten.

Die heiße Kartoffel lassen Sie doch auch gleich wieder los?

Die Erinnerung an den Schmerz kommt möglicherweise wieder ins Bewusstsein. Das kann unser psychischer Raum aushalten. Er kommt und dann geht er auch bei Nichtbeachtung wieder, bis er nicht mehr ins Bewusstsein zurück kehrt.

Im Berufsleben gibt es immer wieder Enttäuschungen, nicht eingehaltene Zusagen, Versprechungen die man lieber nicht gehört hätte.

Wir können die anderen Menschen nicht ändern bis sie zu unseren Vorstellungen passen

Uns bleibt oft nur übrig einfach weiter zu gehen und die Erfahrung abzuspeichern um in Zukunft eine Vorstellung davon zu haben wie der Umgang besser gelingen kann.

Weitergehen…

Alles Gute für Sie

Stefan Manzow

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„Wer anderen die Schuld gibt, gibt ihnen die Macht.“ Wayne Dyer

„Wer anderen die Schuld gibt, gibt ihnen die Macht.“ Wayne Dyer

Das „Blame-Game“ wird im Leben gerne gespielt. Schuld, nicht im rechtlichen Sinne, wird gerne verteilt.

Dabei werden zwei wichtige Aspekte gerne ausgeblendet.

Es geht nicht um Schuld im moralischen Sinne im Berufs- und Privatleben.

Verantwortung ist aus meiner Sicht der passendere Begriff.

Und zweitens kann Verantwortung zwar delegiert, aber nicht abgetreten werden.

Wir werden die nicht los.

Es mag so sein, dass im rechtlichen Sinne jemand über uns die Verantwortung trägt. Das macht uns aber nicht frei von unserer eigenen Verantwortung.

Es gibt ja immer wieder sog. „Skandale“, die für Aufregung in den Medien sorgen. Dabei wird nach Schuldigen gesucht. Einem Sündenbock im biblischen Sinne.

Und genau an der Stelle wird die Betrachtung meiner Ansicht nach schräg.

Wenn in einem Unternehmen bestimmte Gebräuche, Verhaltensweisen alltäglich sind, dann sind wir selbst als Teil des Systems mitverantwortlich, sofern wir Kenntnis davon haben.

Sich dies bewusst zu machen, führt zu mehr Achtsamkeit. In besonderen Fällen könnte es dazu führen, dass man das Unternehmen von sich aus verlassen muss, weil man mit der sog. „Unternehmenskultur“ nicht konform gehen kann.

In meiner Beratungspraxis höre ich oft: „Und ich soll das ändern? Das läuft doch schon seit Jahren, wenn nicht gar Jahrzehnten so.“

Nein, natürlich können Sie das nicht alleine ändern. Sie können sich „nur“ dazu verhalten. Ihre Verantwortung für Ihr eigenes Verhalten können Sie nicht loswerden. Und wenn es dicke kommt, dafür gibt es genügend Beispiele in der Wirtschaftsgeschichte, stehen Sie alleine im Regen. Wohlgemerkt als Angestellter. Für Führungskräfte oberhalb eine gewissen Einkommensschicht scheinen da andere Regeln zu gelten.

Bei Beziehungsproblemen, Ehekrisen wird auch gerne auf den anderen gezeigt und gesagt: „Wenn der nicht dieses und jenes gemacht hätte, dann hätte ich nicht…“ Stopp!

Sie haben mitgespielt. Warum und in welcher Form auch immer, Sie waren dabei

Die Schuldzuweisung an andere macht einen selbst abhängig und führt zur gefühlten Hilflosigkeit. Sie ist aber sehr bequem und befreit uns scheinbar von der Aufgabe, für uns selbst zu sorgen und Verantwortung für unsere eigenen Gefühle und Handlungen zu übernehmen.

Sexuelle Exklusivität in Beziehung, also Treue, ist so ein Beispiel. Wenn er/sie nicht fremdgegangen wäre, dann…

Oft gehört ist auch: „Wenn er/sie mehr Lust auf Sex gehabt hätte, dann hätte ich mich nicht außerhalb der Beziehung nach anderen Sexualpartnern umsehen müssen.“

Um es mal umgangssprachlich auszudrücken:

Das ist die Opferhaltung und damit die Ablehnung der eigenen Verantwortung.

Verantwortung, Selbstachtung sind Aufgaben, und die erfordern aktives Handeln von uns. Wünsche und Bedürfnisse äußern, Nein sagen und Grenzen setzen gehören dazu. Das ist nicht immer einfach, gerade auch in intimen Beziehungen, aber schon im Berufsleben gelingt uns das nicht immer adäquat, weil der andere Weg der letztendlichen Schuldzuweisung im Moment der bequemere zu sein scheint.

„Hätten Sie doch etwas gesagt?“ „Wenn ich das gewusst hätte, dann hätte ich mich anders verhalten können!“ 

Erinnern Sie sich, wann Sie das letzte Mal Ihre eigenen Wahrnehmungen und Interessen zum vermeintlichen Wohl der anderen (Kollegen, Vorgesetzten, Beziehungspartner) hinten angestellt haben?

Alles Gute für Sie

Stefan Manzow

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Boxenstopp – Neue Reifen & Auftanken, oder Fahrzeugwechsel?

Boxenstopp – Neue Reifen & Auftanken, oder Fahrzeugwechsel?

Sie kennen es. Man fährt mit einem voll getankten Wagen los und irgendwann muss man an die Tankstelle, oder die Steckdose und spätestens dann eine Pause einlegen.

Die Fahrt erfordert die volle Aufmerksamkeit. Man will ja schließlich sicher reisen.

Das Ziel ist klar und die Fahrt macht Spaß. Sie reisen zu ihrem Ziel und wenn alles gut läuft finden Sie am Zielort eine schöne Unterkunft und der Ort entspricht ihren Vorstellungen, oder übertrifft diese sogar. Sie fühlen sich wohl und wollen gar nicht mehr weg.

Dass ist Urlaub. Jeder der das liest hat ein Bild im Kopf und Assoziationen wie es wäre, wie es riecht und wie es sich anfühlt dort zu sein.

Jeder Urlaub geht zu Ende und Sie sitzen wieder an ihrem Arbeitsplatz und ihnen fallen all die Kleinigkeiten auf die übergangen wurden, weil Sie sich so sehr auf den Urlaub gefreut hatten.

SIE SPÜREN MÖGLICHERWEISE EINE DIFFERENZ ZWISCHEN SOLL UND IST?

Viele gehen darüber hinweg und beruhigen sich mit folgender Selbsthypnose „Egal, ich hab ja dann und dann dieses und jenes vor.“

Bald ist der Winterurlaub dran, den planen Sie schon sobald Sie wieder am Arbeitsplatz sitzen, oder?  So ganz insgeheim…falls nicht gibt es möglicherweise in ihrem Fall keine Soll-Ist Abweichung.

Sollten Sie jetzt dieses Knirschen im System spüren, dann lauschen Sie doch einfach mal ihrem inneren Dialog und schreiben mit was Ihnen in den Sinn kommt. Es entsteht aus der Differenz zwischen ihrem Wunsch und der derzeitigen Realität.

Ihre Berufung könnte sich zu Wort melden!

Eventuell möchten Sie ein anderes Fahrzeug (Arbeitsplatz), vielleicht wünsche Sie sich anderen Treibstoff (Aufgaben), oder die Ausstattung (Arbeitsplatzgestaltung) stimmt nicht mehr mit ihren Vorstellungen überein.

Möglicherweise fällt Ihnen auf mit welchen unsympathischen Mitfahrern ( Kollegen) Sie zusammen fahren (arbeiten)?

Sollten Sie eine zu große Differenz zwischen ihrem beruflichen Soll (Wunsch) und Ist (Realität) spüren lade ich Sie herzlich mich bei der Sortierung von Möglichkeiten und Rahmenbedingungen in Anspruch zu nehmen.

Quasi als unparteiischer Anwalt ihrer Exploration von Möglichkeiten und Freiheitsgraden.

Sie haben die Wahl wo Sie sich auf der Dimension „Arrangement – Exploration“ einordnen.

Alles Gute für Sie

Stefan R. Manzow

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