Aus der Coaching Praxis
Fünf Anliegen, fünf Ergebnisse.
Welche Fragen Menschen in die Beratung bringen — und was sich konkret verändert hat. Anonymisierte Beispiele aus meiner Praxis.
Die kreative Krise
Ein langjährig erfolgreicher Musiker hat seinen künstlerischen Fokus verloren und sucht eine Strategie, wieder eine Produktion abzuliefern, die seinen eigenen Ansprüchen genügt. Im Verlauf werden die Kernelemente seiner Produktionsweise herausgearbeitet und eine langfristige Strategie zur unabhängigen Vermarktung entwickelt.
Er produziert unabhängig ein neues Album und arbeitet einen Marketingplan ab — erstmals seit langem wieder verbunden mit seiner kreativen Energie, frei von vermeintlichen Erwartungen anderer.
Die Gründerin in Zeitnot
Nach drei Jahren stößt eine Existenzgründerin an ihre Belastungsgrenze. Die Lösung — eine Teilzeitkraft — hatte sie im Ansatz schon dabei. Die Vorbehalte, den Arbeitsraum zu teilen, werden neu bewertet; gemeinsam entsteht ein Anforderungsprofil, das direkt als Stellenanzeige in einer zielgruppenspezifischen Börse geschaltet wird.
Wenige Tage später genau eine passende Bewerbung. Der Kandidat wird eingestellt und ist nach neun Monaten vollständig in die Strukturen des jungen Unternehmens hineingewachsen.
Der Regisseur und die Kundenorientierung
Ein international tätiger Werbefilmregisseur will seinen Akquiseprozess optimieren. In einem „On-the-Job“-Coaching ordnet er die Parameter Kundenorientierung, Briefing und Kreativität den Phasen des Ablaufs passender zu — und gibt im inneren Team dem „Kreativen“, seiner Hauptantriebskraft, den besten Platz.
Ein halbes Jahr später erreicht er in jeder relevanten Anfrage den Pitch — und erzielt eine deutlich höhere Drehquote als im Jahr zuvor.
Berufliche Orientierung mit 50
„Wie möchte ich in Zukunft arbeiten?“ Zunächst werden die äußeren Bezüge dargestellt, dann sein inneres Team aufgestellt und visuell erfahrbar gemacht. Dabei zeigt sich: ein entscheidender innerer Anteil war bisher „verbannt“ — und genau das verhinderte berufliche Befriedigung. Er installiert einen „Finanzmanager“ und weist ihm die nötigen Kompetenzen zu.
Nach der Beratung erhält er eine Fülle von Anfragen mit angemessener Bezahlung — und empfindet wieder Befriedigung in seiner Berufstätigkeit.
Selbständig oder angestellt?
Ein 33-Jähriger fragt: „Will ich mich vollständig selbständig machen und mein sicheres Teilzeit-Einkommen aufgeben?“ Im Klärungsgespräch wird das erfolgreiche Handlungsmuster sichtbar — der Wandel von einer „Entweder-oder-“ zu einer „Sowohl-als-auch-„Haltung.
Er kündigt seine Teilzeitstelle und arbeitet freiberuflich — bleibt der bisherigen Institution aber für eine begrenzte Stundenzahl freiberuflich erhalten.
Welche Frage bringen Sie mit?