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Schlagwort: Ziele (Seite 1 von 2)

Dankbarkeit kann ein Schlüssel zur Lösung sein

Dankbarkeit kann ein Schlüssel zur Lösung sein

Ja, Sie haben es richtig gelesen. Dankbarkeit kann ein Schlüssel zur Lösung sein. Ihre aktuelle Situation mag nicht gerade eine Oase der Freude sein. Dagegen an zu gehen gibt uns die Illusion der Handlungsmacht. Sie bindet jedoch viel Energie und vergrößert möglicherweise das Problem, zumindest im Kopf und manchmal eben auch ganz real.

Mit welcher Situation sind Sie gerade unzufrieden?

  1. Beschreiben Sie die Situation auf einem Blatt Papier möglichst detailgenau.
  2. Welche Gefühle steigen dabei in Ihnen auf?
  3. Wird diese Situation in 2 Jahren noch lebensbestimmend für Sie sein?

Wie geht es Ihnen jetzt? Wen machen Sie für die derzeitige Situation verantwortlich? Sich selbst oder die Umstände?

Was können Sie ändern? Die Umstände und die daran beteiligten Menschen? Wohl kaum. Also Sie könnten es versuchen, das wird Ihnen vermutlich nicht gelingen, wie Sie sicher aus ähnlichen Situationen schon wissen.

Sich selbst? Ja, das können Sie wohl. Sie haben es hierher, damit meine ich ihre derzeitige Lebenssituation geschafft. Dazu gehörte der innere Wandel.

Jetzt nehmen wir an, Sie würden sich selbst für die verfahrene Situation verantwortlich und sich damit selbst anklagen. Könnte ja sein?

Selbstverurteilungen verfestigen die Ausweglosigkeit

Menschen können sich nicht ändern, bzw. weitergehen, wenn Sie sich selbst nicht verzeihen können. Sie hängen fest. Mental und dann auch physisch.

Die Lösung könnte sein, wenn Sie den Weg in die derzeitige Situation mit Dankbarkeit betrachten können.

Sie wissen, alles ist temporär, so gerne wir Menschen auch die Permanenz hätten in unserem Leben. Es gibt eben gute und schlechte Tage, Wochen, Jahre.

das Leben bleibt ein Auf und Ab

Mal ist die Amplitude höher und mal eher flach, aber Sie oszilliert immer.

Zurück zum Verzeihen. Sich selbst zu verzeihen, sich Fehler zu vergeben ist das Mitgefühl mit sich selbst.

Nehmen wir an, alle Menschen tun im Grunde in jeder Situation das bestmögliche mit den Informationen die Ihnen zur Verfügung stehen.

Sie haben also das bestmögliche getan und sind dann in diese Situation gelangt. Die stellt sich als eher so mittelgut heraus, um es mal vorsichtig zu formulieren. Ihre Ausgangsdatenlage war eben einfach nicht valide. Kann passieren.

Also warum sollten Sie sich dafür Vorwürfe machen?

Sie taten ihr Bestes

Jetzt sitzen Sie also gefühlt fest, zwischen Baum und Borke. Da ist weder physisch noch psychisch viel Raum für Bewegung.  Sie müssen da raus.

Das kann über Dankbarkeit funktionieren. Seien sich selbst und den Menschen um Sie herum in der Situation dankbar. Das kann den Knoten lösen. Sie rutschen da einfach raus, weil Sie zum einen nicht mehr versuchen die Menschen und Umstände zu verändern und sich selbst dafür andererseits auch nicht mehr fertig machen da reingerutscht zu sein.

Die Situation ist ihr Coach

Sie erkennen an, dass man im Casino des Lebens nicht immer gewinnen kann, auch wenn man den Tisch und die Zahlenfolgen lange genug beobachtet hat. Mal gewinnt man, mal verlieren die anderen. Warum? Weil Sie die Situation verlassen werden und aus der Wüste in die Oase gelangen, während die anderen Menschen in der Situation wohl noch länger dort bleiben werden. Das ist doch erleichternd. Sie sind eben kein Baum, Sie können sich bewegen und brauchen nicht da, wo Sie fälschlicherweise annahmen es wäre ein guter Nährboden, Wurzeln zu schlagen.

Dankbarkeit für den Weg und die Sicherheit begründet aus ihrer Lebenserfahrung dass es in 5 Jahren keine Rolle mehr spielt wie es Ihnen heute ging. Das kann die Lösung sein, oder den Stein wenigstens ins Rollen bringen.

Alles Gute für Sie

Stefan Manzow

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Die eigene Erzählung in der Gegenwart

Die eigene Erzählung in der Gegenwart

Eine These als Denkanstoß „Die eigene Erzählung in der Gegenwart ist wichtiger denn je!“

Wir leben in einer Informationsflut. Wir haben Zugriff auf Millionen von Erzählungen der Gegenwart, der Vergangenheit und von Visionen, wie Menschen sich die Zukunft vorstellen. Gleichzeitig werben sowohl enge Freunde als auch Unternehmen in sozialen Netzwerken um unsere Aufmerksamkeit. Ihre Geschichten sind aus ihrer Sicht wichtig. Sie vertreten ihre Standpunkte, versuchen uns zu inspirieren, Produkte in unserem Bewußtsein zu verankern.

So war das eigentlich schon immer. Die persönlichen Erzählungen der Freunde und Bekannten, die Werbung im öffentlichen Raum, auf Marktplätzen und dann in den Medien. Die Tageszeitung, die Wochenmagazine.

Im Jahr 2017 in das alles in diesem Moment verfügbar. Jederzeit. In unserem Smartphone, auf dem Computer. Auf dem Weg irgendwo hin, beim Warten auf den Bus, oder in der Bahn.

Es gibt unterschiedlichste Wege sich in unserem Bewußtsein einzunisten und damit die Geschichte der anderen bei uns unterzubringen.

Deshalb ist es aus meiner Sicht heute wichtiger den je diesen Zugang zu begrenzen. Zum einen, damit Raum für uns selbst bleibt. Zum anderen, damit wir unseren Weg in diesem Informationsmeer selbst gestalten können.

Die Digitalisierung ist meiner Ansicht Segen und Fluch zugleich. Sie vereinfacht vieles, beschleunigt Prozesse und macht Dienstleistungen erreichbar. Sie macht neue konstruktive Geschäftsmodelle möglich, die uns das Leben erleichtern können.

Die Aufgabe für uns als analoge Menschen besteht meiner Ansicht nach darin sich da bewusst raus zu ziehen und die eigene Geschichte zu schreiben. Nicht digital. Analog. Ein Tagebuch, ein Notizbuch zu nehmen und die eigenen Prioritäten zu erfassen und umzusetzen und dann im Anschluß zu schauen, was die anderen machen.

Unsere Aufmerksamkeit ist eine Ware geworden.

Den Preis dafür legen wir selbst fest.

Verknappung der Erreichbarkeit ist der Gedanke, die These die diesem kurzen Impuls zu Grunde liegt.  Im Grunde analog zu dem Konzept einiger Konzerne. Sie lassen uns in dem Glauben ihre Produkte sind ein knappes wertvolles Gut. Das erzeugt bei vielen Konsumenten, oder Markteilnehmern den erhöhten Wunsch diese Produkt in den Händen zu halten, und zwar so schnell wie möglich.

Das Netz an Triggern ist so dicht in unserer Umwelt, dass wir uns den Raum mehr als jemals zuvor selbst definieren müssen um wirklich unser eigenes Leben zu führen.

Alles Gute für Sie

Stefan Manzow

 

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6 Tipps um ein mentales Tief zu überwinden

6 Tipps um ein mentales Tief zu überwinden

Manchmal erwischt man im Leben ein Schlagloch, es ziehen dunkle Wolken auf und man hofft die mögen sich wieder verziehen. Hier kommen 6 Tipps um ein mentales Tief zu überwinden.

Es kann jedoch vorkommen, dass das Tiefdruckgebiet sich scheinbar direkt über einem selbst festsetzt. Dann erscheint es schwierig wieder auf die mentale Sonnenseite des Lebens zu gelangen und wir beginnen uns unfrei zu fühlen.

Es kann ein Schmerzkreislauf entstehen, der schwer zu beenden ist. Ein Freundeskreis kann Sie dabei unterstützen, wenn er keine Ratschläge gibt und mitfühlend ist. Dasein ist oft hilfreicher als lange Problembesprechungen und Lösungsvorschläge.

Die kleinen Schritte an jedem Tag sind es, durch die wir da wieder raus kommen. Sollte das nicht funktionieren, dann kann professionelle Hilfe angezeigt sein. Ein erster Schritt könnte ein Anruf bei der Telefonseelsorge sein.

Ihre Krankenkasse schickt Ihnen gerne die Liste der Psychologischen Psychotherapeuten zu.

Nachfolgend die 6 Tipps, welche Ihnen einen Perspektivwechsel ermöglichen können:

Verlassen Sie das Umfeld

Einen Perspektivwechsel, neuen Input, Ablenkung, all das und noch viel mehr bekommen Sie, wenn Sie ihr gewohntes Umfeld verlassen. Ein Spaziergang in ein unbekanntes, oder selten besuchtes Viertel hilft den Kopf frei zu kriegen. Gehen Sie gerne auch in die Natur an einen Ort an dem Sie Stille wahrnehmen können. Sprechen Sie mit anderen Menschen als üblicherweise.

Gucken Sie sich die Lage in einem anderen Zusammenhang an

Sie kennen die Disney – Strategie? Propieren Sie es und hören Sie zu, was die einzelnen Rollen Ihnen erzählen. Sie haben dadurch die Freiheit Dinge auszusprechen, die Sie sonst nicht sagen würden.

Zerlegen Sie das Problem in kleine Einzelteile

Da gibt es diesen Riesenberg in ihrer Fantasie. Teilen Sie den einfach in kleine Hügel, in Etappen auf und fangen Sie mit dem für am einfachsten zu bezwingendem Sandberg an.

Den Truthahn zu Weihnachten essen Sie ja auch nicht mit einem Bissen, oder?

Wofür können Sie dankbar sein?

Klingt erstmal paradox, wenn alles dunkel und hoffnungslos erscheint. Wirklich, wofür können Sie dankbar sein? Fertigen Sie eine Liste von Dingen an für die Sie jetzt dankbar sein können. Klingt absurd, ich weiß.

Hier ein Beispiel: Sie haben fließendes Wasser? Erster Punkt. Sie gehören allein dadurch zu einer Elite auf unserer Erde. Damit können Sie erste postitive Gefühle aufbauen.

Suchen Sie nicht dort nach der Lösung wo Sie hingefallen sind!

Wer stolpert weiß, dass er in einer gewissen Entfernung vom Stolperstein hinfällt. Also, was hat Sie aus dem Tritt gebracht? Was haben Sie übersehen? Können Sie daran möglicherweise etwas ändern?

Versuchen Sie etwas völlig Neues

Wer mal so richtig im Schlagloch des Lebens gesessen hat, der weiß das man da raus kommen kann in dem man etwas völlig Anderes tut. Sie gehen eigentlich nie Schwimmen? Machen Sie das um ein völlig neuen Lebensraum zu betreten.

Alles Gute für Sie

Stefan Manzow

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Bewunderung und Neid, zwei Seiten einer Medaille im Berufsleben

Bewunderung und Neid, zwei Seiten einer Medaille im Berufsleben

Es gibt immer jemanden in ihrem Team, der in ihnen das Gefühl auslöst „Das möchte ich auch können!“

Die wenigsten fragen dann wie er oder sie in die Position oder zu den Fertigkeiten gekommen ist. Die einen bewundern den Star, die anderen versuchen ihn wieder auf Normalmaß zu reduzieren. Zumindest in ihrem Kopf und relativieren die Leistung, das Talent, welches der Kollege, oder Vorgesetzte einbringt.

Wer die Frage stellt bekommt eine Antwort, die nicht immer gewünscht ist. Es hat oft mit Erfahrung zu tun, die man im Verlauf der Zeit in einer bestimmten Rolle, wenn man über die eigenen Erfahrungen reflektiert und lernt, macht. Man braucht eine Leidenschaft, die über das vermeintlich Normale hinausgeht um eine Expertenstellung zu erreichen.

Die Antworten auf Fragen dieser Performance-Stars klingen dann oft wie beiläufig, aber auch sehr bestimmt. Deshalb ist dieser Mensch ja auch in dem Team, für eben diese Fachkenntnis.

In Coachings und Beratungen wurde ich in der Vergangenheit mit der Aussage konfrontiert

„Was denken dann die anderen im Team über mich?“

Nehmen wir an Sie können es sich leisten bestimmte aufwändige Reisen zu unternehmen, oder Sie kommen mit dem dicken Motorrad im Sommer zur Arbeit. Noch eindrucksvoller ist die schnelle Lösung von fachlichen Fragestellungen für Kollegen. Es gibt unzählige Beispiele von Vorfällen, die entweder Bewunderung, bzw. Anerkennung oder eben auch Neid bei ihren Kollegen oder Vorgesetzten auslösen können.

Einerseits möchten viele gerne dieses oder jenes erreichen, haben, oder können, jedoch die wenigsten sind sich über den Preis, den man dafür zahlen muss im Klaren.

Beispielsweise die langen Abende, an denen man Bücher gelesen hat, anstatt vor Netflix zu hängen. Die Wochenenden an denen man selbstfinanzierte Workshops besucht, anstatt feiern zu gehen oder in der Sonne zu liegen.

Mit welchen Qualitäten halten Sie hinterm Berg in ihrem Team? Womit könnten Sie ihr Team und damit die Unternehmensleistung insgesamt voranbringen, tun es aber nicht, weil Sie eine Neid-Reaktion befürchten?

Alles Gute für Sie

Stefan Manzow

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Wie Veränderung gelingen kann x 7 Tipps

Wie Veränderung gelingen kann x 7 Tipps

 

In meinen Beratungen geht es nach der Zielfindung immer wieder um das Thema „Wie Veränderung gelingen kann“. Der Wunsch nach Ratschlägen und Tipps liegt dann oft in der Luft. Ich verweise immer auf die notwendige eigene Kreation des Weges. Hier einige Hilfestellungen, die sich in der Praxis als nützlich erwiesen haben:

 

  1. Behalten Sie Ihre Ziele zunächst für sich. Es braucht 21 Durchläufe um ein neues Verhaltensmuster zu stabilisieren. Also 21 Trainingsläufe, bis Laufen zu Ihrem Repertoire gehört, 21 Partys ohne Alkohol, bis Sie sich wohl fühlen, ohne Alkohol zu feiern. Erklären Sie sich anderen Menschen nicht. Warum auch? Es sei den Sie wollen Ihr Umfeld zu einer externen Ratsversammlung einladen. Das könnte Sie verunsichern.
  2. Es kann notwendig sein, dass Sie einen Teil Ihres Freundeskreises verlassen oder verlieren, weil dieser ihren gegenwärtigen Status stützt, nicht aber ihr Ziel teilt.
  3. Lernen Sie mit Einsamkeit umzugehen. Nichts zu tun ist besser, als dass zu tun was Sie bisher schon gemacht haben. Denn Ihr altes Verhalten hat nicht zu der gewünschten Veränderung geführt, oder?
  4. Ihr Ziel sollte klar formuliert und wenn möglich als selbst erstelltes Bild vorhanden sein. Schreiben Sie ein Tagebuch auf dem Weg zum Ziel. Dies sollte handschriftlich erfolgen und idealerweise kolorieren Sie es. Die Emotion, die Sie selbst zu dem Bild haben, ist ein wichtiger Antrieb.
  5. Haben Sie Geduld mit sich. Zwei Schritte in die gewünschte Richtung und dann einen wieder zurück, das ist völlig normal. Jeder kleine Schritt in die gewünschte Richtung ist als Erfolg von Ihnen zu werten. Ein Beispiel: Sie möchten abnehmen. Dann ist jeder Tag an dem Sie nach 19 Uhr nichts mehr essen ein Erfolg und sollte dementsprechend von Ihnen gewürdigt werden.
  6. Ändern Sie jeden Tag eine Kleinigkeit in ihrem Alltag. Raus aus der Routine. Sie fahren immer mit derselben Bahn zur Arbeit? Nehmen Sie einen anderen Weg. Sie gehen immer ins gleiche Café, gehen Sie in ein anderes. Beispiel: Sie gehen immer direkt nach Hause nach der Arbeit, gehen Sie zu Fuß, oder über Los, d. h. gehen Sie neue Wege und das meine ich wortwörtlich.

Sie wollen ihren ganz eigenen Veränderungsplan erstellen und vorher ihr Ziel möglichst unabhängig, aber doch mit Unterstützung definieren und wünschen sich Unterstützung und Begleitung auf dem Weg?

Dann vereinbaren Sie einen ersten unverbindlichen Termin mit mir.

Alles Gute für Sie

Stefan Manzow

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Coaching: Skype, Messenger, oder nur persönlich?

Coaching: Skype, Messenger, oder nur persönlich?

Würden Sie eine psychologische Beratung und ein anschließendes Coaching per Skype, Messenger oder nur persönlich durchführen?

Es gibt im Beratungsmarkt inzwischen Apps und schon länger das Coaching per E-Mail. Beide Formen sind nicht gerade das, was ich als persönlich im Sinne von präsent bezeichne.

Ich mag gerade die Interaktion mit dem gegenüber, das direkte Zurückmelden, die Wahrnehmung der Körpersprache und biete meinen Kunden natürlich auch diese Reflektionsmöglichkeit.

Aufgrund verschiedener Tätigkeiten, vor und nach meinem Studium der Psychologie, bin ich mit sensiblen Ohren ausgestattet. Verkaufsgespräche am Telefon funktionieren nur über Empathie, die leider vielen Telefonverkäufern abgeht.

Die neue Komponente ist das Coaching über den Messenger, quasi am Smartphone.

Der Prozess des Coachings gliedert sich wie sonst auch in grob zwei Phasen. In der ersten Phase, der psychologische Beratung von einer bis zu vier Stunden, werden ihre Fragestellung und der Kontext konkretisiert und beleuchtet. Ziele werden definiert und in einen für Sie realistischen Zeitrahmen grob als Meilensteine terminiert.

In der zweiten Phase, trifft man sich persönlich oder telefoniert um die geplanten Meilensteine zu erreichen. Das mache ich sehr gerne.

Manchmal jedoch funktioniert das nicht, weil sich der Kunde und ich uns auf unterschiedlichen Kontinenten befinden.

Auch das ist möglich. Das Coaching eines Klienten in Asien lief genauso ab. Zwei Stunden Skype-Telefonat und anschließend über Messenger die Mikro-Begleitung zu den vereinbarten Meilensteinen. Zwischendurch wurde je nach Bedarf des Kunden ein halbstündiges Skype-Telefonat geführt, auf Englisch.

MULTIMEDIALES KLIMASCHONENDES KARRIERE COACHING

Vor ein paar Jahren noch hätte ich Coaching so nicht für möglich gehalten, weil ich  in meinen verschiedenen Ausbildungen sehr fixiert, auf den zumindest zu Beginn persönlichen Kontakt, geprägt worden bin. Mal abgesehen von den telefonischen Beratungsangeboten, die im psychosozialen Bereich oft erstmal anonym sind, um eine niedrige Einstiegsmöglichkeit zu schaffen.

Da sich der Habitus in unserer Gesellschaft generell etwas verändert zu haben scheint, ist heutzutage eben auch eine Messenger-Beratung möglich.

Mich interessiert sehr wie Sie dazu stehen?

Ich freue mich über ihre Kommentare.

Gerne auch auf der Facebookseite.

Oder Sie machen einfach gleich den Live-Test mit einem Telefonat?

Alles Gute für Sie

Stefan Manzow

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Persönlicher Wandel – Ihre Jahresplanung 2017

Persönlicher Wandel – Ihre Jahresplanung 2017

Das Jahr 2017 hat begonnen und Sie haben Ihre Ziele, Vorhaben und guten Vorsätze gefasst.

Dann ist dieser Artikel ein neuer Blickwinkel unter dem Sie das Ergebnis ihrer Planung betrachten können.

Ich behaupte mal, dass wir darauf geeicht sind uns nach neuen Zielen und Erfolgen zu strecken. Wir sind es gewohnt Ressourcen in die Weiterentwicklung und den Wandel zu investieren.

Veränderungen in eine Richtung haben immer auch Auswirkungen auf den Status Quo

Das ist deren Nutzen.

Möglicherweise gehen aber im Wandel Dinge, Eigenschaften, Beziehungen und wichtige Säulen im Leben, auch im beruflichen verloren.

Ein Beispiel aus dem Sport. Erfolgreiche Sportler in jeden Sport haben sich bestimmte Bedingungen geschaffen um den Erfolg möglich zu machen.

Das fängt bei ganz simplen Dingen wie Trainingszeiten, Menschen die mit trainieren, Abläufen, und im Mannschaftssport und den Mitspielern bei Mannschaftssportarten an. Da gibt es Automatismen, manche sind bewußt einstudiert und vieles ist möglicherweise unbewußt entstanden und funktioniert erfolgreich.

Jetzt stellen wir uns vor ein Lionel Messi wechselt wirklich für eine unvorstellbar hohe Summe den Verein.  Er würde möglicherweise das doppelte Gehalt bekommen, gleichzeitig sein gewohntes Umfeld verlieren. Er könnte ja auch gar nicht das ganze Umfeld mitnehmen, weder auf dem Spielfeld noch abseits davon. Nicht mal einen Teil davon könnte er zu einem anderen Verein mitnehmen. Sein ganzes soziales Unterstützungssystem würde er zurücklassen müssen.

Seine Leistung würde den neuen Verein möglicherweise enttäuschen. Ihm würde der Status und die Automatismen im neuen Team fehlen. Diese sind in seiner langjährigen Spielerlaufbahn in Barcelona entstanden, sie wurden später auf ihn abgestimmt um seine Fähigkeit optimalst zu nutzen zu können für den Erfolg des Vereins. In einem möglichen neuen Verein würden die ihm fehlen. Sicherlich würde er manches davon mit seinem Talent und seiner Erfahrung schnell kompensieren können.

Genau darum geht es mir in diesem Artikel. Sie dafür zu sensibilisieren, dass es in ihrem jetzigen Berufsleben diese Automatismen, diesen Status gibt. Im übrigen auch im Privatleben. Jeder der eine enge Beziehung eingegangen ist, oder sich nach langjähriger Beziehung / Ehe getrennt hat wird wissen wovon ich schreibe. Es bleibt manchmal kein Stein auf dem anderen in solchen Umbrüchen.

Tipp:

  1. Machen Sie sich doch als erstes eine Liste von Menschen mit den sie auch in 2017 in engem Kontakt bleiben möchten. Beruflich und privat.
  2. Was an ihren Lebensumständen soll so bleiben wie es ist?

Wenn Sie das gemacht haben, erst dann machen Sie eine Liste von Zielen und Vorhaben und dann kommen Sie zu einer realistischen Einschätzung wie viel Zeit sie haben werden sich um die Erreichung der neuen Ziele zu kümmern.

Ich würde mich freuen von ihren Erfahrungen mit diesem Weg zu lesen, entweder hier in den Kommentaren, gerne auch per Email, oder persönlich.

Alles Gute für Sie

Stefan Manzow

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Die Bedeutung von langfristigen Zielen

Die Bedeutung von langfristigen Zielen

Der Alltag hat jeden spätestens Montags wieder eingeholt. Selbstständige sind immer irgendwie engagiert die Ziele zu erreichen, auch am Wochenende.

Jeder Mensch hat einen bewußten oder unbewußten Antrieb, dass zu tun was er eben tut.

Jetzt mal Hand aufs Herz:

Wann haben Sie sich zuletzt Zeit und Raum genommen dieses Ziel zu definieren, oder ein ehemals gestecktes auf Aktualität zu überprüfen?

Stimmt dass alles noch so, oder haben Sie Änderungen ihrer Befindlichkeit einfach übergangen, weil Sie meinten die Umstände würden es erfordern, dass Sie ihre eigenen Bedürfnisse hinten anstellen. Dafür kann es viele Auslöser geben. Beispielsweise, dass Sie denken Sie müssten etwas tun damit die Familie glücklich ist. Oder Sie fühlen sich dem Unternehmen in dem Sie tätig sind verpflichtet.

Mir würden aus der Praxis noch sehr viele Ursachen für eine Kursbeibehaltung einfallen die nicht mehr in der aktuellen Lebensrealität begründet ist.

Sie kennen Menschen in ihrem Umfeld die festgefahren erscheinen, oder? 

Gleichzeitig sind es diese langfristigen Ziele, beginnend möglicherweise mit einer abgeschlossenen Schulbildung, dem erlernen eines Instruments, oder einer Sportart, die uns durch die Routine Sicherheit und Selbstbewusstsein geben. Wir bleiben sprichwörtlich am Ball über einen längeren Zeitraum und kommen über Rückschläge, Niederlagen hinweg und erreichen in unserem Handeln neue Ebenen. Vom Amateur zum Profi.

Ohne diese „Meta-Orientierung“, quasi ein Standbein können wir die Flexibilität unseres Spielbeins im Leben nicht so lässig wie nötig einsetzen.

Haben Sie zu Beginn des Jahres ihre Jahresziele bestimmt? Wer erfährt davon, wer darf davon erfahren und wer auch besser nicht?

Kennen Sie die Unterstützer in ihrem engen Netzwerk und kennen Sie auch die Neider? Menschen die ihnen zwar nahe stehen, aber möglicherweise in Konkurrenz zu Ihnen stehen?

Alles Gute für Sie

Stefan Manzow

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Die Lebenskarriere – Von „Hinzu“ zu „Weg von“

Die Lebenskarriere – Von „Hinzu“ zu „Weg von“

Die Schule ist fertig. Abitur, Realschule, oder eben die Hauptschule. Auf die in meiner Coaching Laufbahn beobachteten Unterschiede der Gefühlslage dieser Schulabschlüsse will ich hier nicht weiter eingehen.

Es geht also raus in die große Welt.  Also „Hinzu“ Orientierung. Optionen finden und wahrnehmen. Prüfungen und Herausforderungen bestehen und wenn alles nach Plan läuft Stolz auf das Erreichte sein. Auch mal Verzweiflung, Ratlosigkeit auf dem Weg zu einem gewählten Ziel fühlen.

Immer wieder jedoch diese „Hinzu“ Orientierung. Die zieht einen auch durch harte Zeiten.

Dann das erste Plateau, möglicherweise einen Berufs-, oder Studienabschluss erreicht zu haben, verschnaufen und möglicherweise gibt es eine Riesensause.

Was nun? Wieder auf „Hinzu“ stellen und den Berufseinstieg finden und diesen dann gestalten, im Sattel bleiben. Probezeit, vielleicht das erste mal im Leben in einen unbefristeten Angestelltenvertrag zu gelangen.

Puh. Geschafft. Etabliert. Und jetzt?

Weiter „Hinzu“, wie in einem Hollywood – Drehbuch?

Entweder auf dem ersten oder einem weiteren beruflichen Plateau, dass erreicht wurde durch eine „Hinzu“ Motivation passiert im Berufsleben meiner Beobachtung nach oft das Folgende, ähnlich wie auf einem schmalen Grat in Hochgebirge geht es fortan nicht mehr ausschließlich um das Erreichen des nächsten Gipfels, sondern oft auch darum nicht abzustürzen.

Wer hier nicht aufpasst auf seinen inneren Kompass, dessen innere Orientierung gerät an dieser Stelle möglicherweise in die Defensive.

Aus „Hinzu“ kann dann schnell ein „Weg Von“ dem Abgrund werden. Die Schritte werden weniger mutig. Der nächste Gipfel nicht mehr so wichtig, sondern auf der Gratwanderung zu bleiben wird wichtiger.

Angst macht sich breit. Man ist möglicherweise Verpflichtungen eingegangen, Komfort auf den man nicht mehr verzichten möchte im Leben wird genossen.

Und schleichend übernimmt „Weg Von“ das innere Leitmotiv.

Klingt das für Sie bekannt?

Ein anderer Motivwechsel kann oft nach dem Jobverlust, oder dem „Fehltritt“ in ein Team, oder ein Unternehmen, welches so gar nicht zu einem selbst zu passen scheint beobachtet werden.

Man will nur noch weg von dem cholerischen Vorgesetzten, Kollegen, oder weg von dem Abstellgleis Arbeitslosigkeit.

Das ist ein fundamentaler Unterschied zu der beim Start der Lebenskarriere vorhandenen „Hin zu“ Motivation.

Die Ergebnisse unterscheiden sich meiner Ansicht nach, ebenso wie das Lebensgefühl in den beiden Motivlagen.

Wie sehen Sie dass? Ich würde mich über Kommentare zu dem Thema sehr freuen.

Alles Gute für Sie

Stefan R. Manzow – Hamburg im April 2015

 

Wie Verhaltensänderung gelingen kann

Wie Verhaltensänderung gelingen kann

Wir sind im Februar.

Zu jedem Jahreswechsel werden Resümees geschrieben und es werden Vorsätze gefasst.

Manche funktionieren. Andere nicht.

Manchmal sind die Schritte zu groß. Man stolpert und bleibt beim alten Verhalten. Der Alltag, oder das soziale Umfeld holt einen ein. Oder besser noch, es hält einen fest, weil Veränderung immer mit höherem Puls, also Aufregung, Unsicherheit verbunden ist. Es gibt eine Anspannung, man kennt sich nicht aus auf dem neuen Terrain.

Der Gruppendruck, oder der Gruppenkonsens ist ein mächtiger Faktor in der Gleichung der Veränderung.

Trotzdem bleibt der Wunsch nach Veränderung vorhanden. Den sollte man ernst nehmen.

Beispiel: Sie haben sich vorgenommen weniger Alkohol zu trinken. Was genau ist „weniger“?

1. Fassen Sie das Ziel der Veränderung, den Zustand den Sie erreichen möchten, so genau wie möglich!

Beispiel: Sie haben sich vorgenommen mehr Sport zu treiben. Welchen Sport? Sind Sie ein Gruppen-Sporttyp, oder doch der Einzelkämpfer? Wie viel Sport soll es sein?

2. Definieren Sie den Weg zum Ziel in für Sie realistischen Schritten. Diese Schritte können Sie auf dem Weg anpassen sobald Sie feststellen, dass einer in der Planung möglicherweise zu groß, oder zu klein geraten ist.

Beispiel: Sie möchten eine neue Sprache lernen, oder ihre Fertigkeiten und Kenntnisse in einer Fremdsprache verbessern.

3. Finden Sie einen Mentor, jemand der Sie wertschätzend unterstützt auf ihrem Weg. Beim Sprachen lernen ist ein Tandempartner, dessen Muttersprache ihre Wunschsprache ist ein probater Weg um zum Ziel zu gelangen.

Beispiel: Sie möchten in diesem Jahr  ……….. machen?

4. Welches Gefühl löst das Ziel ihrer Verhaltensänderung in Ihnen aus? Schreiben Sie sich das auf, oder malen Sie ein Bild ihres gewünschten Zielzustands. 

Beispiel: Sie möchten nicht mehr ….

5. Vergessen Sie es. Nicht mehr funktioniert nicht. Sie geben einer Sache Aufmerksamkeit die Sie nicht mehr möchten, wie soll diese dann aus ihrem Leben verschwinden?

Beispiel: Sie wissen gar nicht genau was Ihr Ziel ist, das einzige was Sie spüren ist, dass sich etwas ändern muss?

6. Verändern Sie jeden Tag eine „Kleinigkeit“ in ihrem Alltag. Wichtig dabei ist, jeden Tag eine Sache anders zu machen als sonst. Sie könnten zu einer anderen Zeit aufstehen, etwas anderes zum Frühstück essen. Nicht direkt nach Feierabend nach Hause fahren, oder zu Fuß nach Hause gehen, sofern das möglich ist. Machen Sie sich eine Liste von „Mini-Veränderungen“ und spüren Sie was diese „Mini-Veränderungen“ in Ihnen für Gefühle auslösen, welche Bilder vor Ihrem geistigen Auge entstehen.

Beispiel: Sie waren fleissig im ersten Monat, danach haben Sie nachgelassen und sind frustriert, oder ernüchtert aufgrund der eigenen Widerstände Veränderungen durch zu halten und kurz davor ihr Ziel aufzugeben?

7. Rückschritte, Seitenschritte und Pausen gehören zu jedem Weg. Entwickeln Sie Mitgefühl für sich selbst und vergleichen Sie sich nicht mit anderen, möglicherweise in den Medien verbreiteten Rollenvorbildern. Sie kennen die Hintergründe zu dem gezeigten Bild nämlich nicht.

Es ist schließlich ihr Leben. 

„Steter Tropfen höhlt den Stein“ – Ovid

Alles Gute für Sie!

Stefan R. Manzow