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Schlagwort: 2014 (Seite 1 von 2)

Wir alle tragen eine Brille

WIR ALLE TRAGEN EINE BRILLE

Es ist eigentlich eine Binsenweisheit, dass unsere Vorurteile unsere Wahrnehmung beeinflussen.

Es sind leider nicht nur unsere Vorurteile, auch unsere Filterblase in der jeder von uns lebt und die Lebensumstände tragen dazu bei was und wie wir unsere Lebensverhältnisse und unsere Mitmenschen wahrnehmen.

Ein schönes Beispiel Bild erzählte mir Anke bei der Weihnachtsfeier der Digital Media Women in Hamburg.

“Wenn wir in einem Zug unterwegs sind, dann nehmen wir die Welt da draußen anders wahr. Anders als wären wir zu Fuß unterwegs.”

In meiner Beratungs- und Coaching Praxis erlebe ich es häufig, dass Menschen zu mir kommen und eine minimale Erweiterung ihres Blickfeldes auf ihre eigene berufliche Welt vornehmen dazu führt, dass sie bessere Ergebnisse erzielen und wieder entspannter und souveräner im Berufsalltag handeln können.

Gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit kann sich der Stresslevel noch steigern und durch Stress / Belastungen verengt sich unser Blickfeld. Wir nehmen die wirklich wichtigen Ereignisse und Chancen möglicherweise gar nicht richtig wahr.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen Momente in denen Sie innehalten können um zu spüren wie es Ihnen, ihren Kollegen und den Menschen denen Sie begegnen wirklich geht.

Wechseln, oder putzen wir doch einfach mal unsere Brille.

Alles Gute für Sie

Stefan Manzow

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Ihre Erfolgsspur der Berufsbiographie

Ihre Erfolgsspur der Berufsbiographie

 

Wir möchten gerne in die Zukunft schauen, sicher stellen, dass das was wir und wie wir es tun erfolgreich sein wird. Dafür brauchen wir den Zugriff auf unsere individuellen mentalen Ressourcen.

Diese finden wir in unserer Lern – und Berufsbiographie.

” Again, you can’t connect the dots looking forward;

you can only connect them looking backwards ”

Steve Jobs – Stanford 2005

Rückblickend können wir unsere Erfolgsspur identifizieren und im Verlauf dieser Arbeit die Faktoren bestimmen, welche uns auf diese Spur gebracht haben.

Dann können wir diese Faktoren ( Handlungsweisen, Denkmuster etc. ) auf aktuelle Situationen und zukünftige Entscheidungen anwenden.

Durch die intensive Auseinandersetzung mit unserer Berufs- und Lernbiographie entsteht oft auch ein verbesserter Zugang zu unserer Intuition, unserem vegetativen Kompass des Lebens.

Hilfe zur Selbsthilfe heißt für mich, als psychologischer Berater und Coach, Ihnen bei der Herausarbeitung der Faktoren für ihr persönliches Erfolgsmuster den Rahmen zu stellen.

Der Weg zur ihrer Erfolgsspur der Berufsbiographie ist oft mit schweißtreibender Arbeit verbunden.

Einsatz der sich lohnt, denn ihre aktuellen Fragestellungen lösen Sie mit diesen Ressourcen oft spielend.

Alles Gute für Sie

Stefan Manzow

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Was Erfolg mit Aufgeben zu tun haben kann

Was Erfolg mit Aufgeben zu tun haben kann

Man konzentriert sich auf ein Ziel und arbeitet an der Lösung um dies zu erreichen.

Der Erfolg will sich aber aus unerfindlichen Gründen nicht einstellen.

Also arbeitet man härter, man schindet sich um das Ziel zu erreichen.

Die Ergebnisse werden trotzdem schlechter und schlechter.

Da Aufgeben nicht zu unserem Standard Repertoire gehört, legt man noch eine Extra-Schicht ein, und arbeitet wiederum härter.

Schließlich erreicht man einen Punkt an dem man bereit ist aufzugeben.

Man lässt los.

Sehr oft stellt sich kurze Zeit später der Erfolg ein und das Ziel ist erreicht.

Lassen Sie doch mal wieder los.

Alles Gute für Sie

Stefan Manzow

Schluss mit schnell #Entschleunigung #Relokalisierung

Schluss mit schnell #Entschleunigung #Relokalisierung

Eine Dokumentation über die Folgen der Beschleunigung

Dieser Film macht sichtbar warum wir Menschen uns manchmal überrannt fühlen.

Eine Erklärung für die Ohnmacht die in uns Wut auslöst und zu Symptomen führt welche wiederum Angst auslösen können.

Es ist ein Paradigmenwechsel der beinahe unbemerkt von der Öffentlichkeit stattfindet. Dieser Paradigmenwechsel der in dem Ausspruch “Alternativlosigkeit” von Margret Thatcher konvergiert gehört zu dem wichtigsten Mechanismus unserer Zeit.

Nehmen wir uns die Zeit wieder zurück aus den unsichtbaren Händen in denen Sie zu liegen scheint.

Wie viel Zeithoheit haben Sie?

Alles Gute für Sie

Stefan R. Manzow

http://youtu.be/jIKHRjonVaE

Quelle Arte.tv:

Immer schneller, immer effizienter, immer rentabler – was haben wir aus der Zeit gemacht? Die Zeit scheint sich dem allgemeinen Maß des Geldes nicht mehr entziehen zu können. Wir sind in die Ära der Beschleunigung eingetreten, in die Ära der Norm gewordenen Unverzüglichkeit. Aber zu welchem Preis? Im Finanzwesen und in der High-Tech-Branche führt der immer größere Zeitdruck zu ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Katastrophen.

Doch es gibt eine Gegenbewegung: Weltweit haben Frauen und Männer beschlossen, sich auf einem Planeten mit begrenzten Ressourcen dem Diktat der Dringlichkeit zu widersetzen. In Europa, Lateinamerika, den USA und Indien gibt es Initiativen einzelner Personen und Vereine, die nach Wegen suchen, um zu einem Umgang mit der Zeit zurückzufinden, der Aufmerksamkeit, Geduld und Sinnhaftigkeit ermöglicht.

“Wer sind diese neuen Rebellen, die einen anderen Rhythmus vorleben, um eine fruchtbare Beziehung mit der Zeit wiederzuentdecken? Das Barefoot College in Indien zum Beispiel bildet Tausende von Frauen aus ländlichen Gebieten in der Herstellung von Solartechnik aus. Auch Versuche der Entglobalisierung können zur Entschleunigung beitragen: Die Städte Romans-sur-Isère und Bristol führen eine Alternativwährung ein, um das tägliche Leben wieder lokaler zu gestalten. Und im amerikanischen Ithaca haben Landwirtschafts- und Kreditgenossenschaften bereits bewiesen, dass sie die Wirtschaft lokal verankern können.
Als Gegenmodell zum Wettlauf um Zeit und Rentabilität könnten diese Alternativen beispielhaft für die Welt von morgen sein. Im Grunde sind sie die praktische Umsetzung der kritischen Analysen von Philosophen, Soziologen, Wirtschaftswissenschaftlern und Forschern wie Pierre Dardot, Rob Hopkins, Geneviève Azam und Bunker Roy.”

Die vermeintliche soziale Geschwindigkeit

Die vermeintliche soziale Geschwindigkeit

Die Medien, insbesondere die sozialen Medien bringen uns in einen Geschwindigkeitsrausch.

Man kann richtig gehend unter Zugzwang geraten, wenn man die Geschwindigkeit der Veröffentlichung einiger Marktteilnehmer auf sich bezieht.

Die Entwicklung von Fähigkeiten, Marktpositionen, Rollen und Marken braucht jedoch Zeit. Das wird in den sozialen Medien nicht sichtbar. Die jahrelange Arbeit an Strategie, Ausdrucksweise, Themenfindung, oder eben die Beauftragung eines Dienstleisters wie einer PR und Social Media Agentur sind natürlich für den Nutzer nicht sichtbar.

Was jedoch sichtbar wird ist eine reflexhafte Art und Weise sich mit Themen, politisch und privat auseinander zu setzen von der ich mich wenigstens erst wieder emanzipieren musste.

Im Berufsleben beobachte ich etwas ähnliches. Die Hatz von einem Thema zum nächsten, ständig das Gefühl zu haben etwas bliebe auf der Strecke. Ein neues Marketing Tool jagt das nächste, bevor man überhaupt in der Lage ist das erste vollständig in der Anwendung verstanden zu haben und ich meine damit die Verinnerlichung von Arbeitsabläufen, Wirkungen und Fehlern die passieren bei der Einführung oder in der Testphase.

Schon muss man sich mit den neuesten Hype auseinandersetzen, sonst ist man ja nicht mehr Hipster genug.

“Das Highlight-Reel der sozialen Medien ist kein Maßstab an dem sich das Individuum messen sollte.”

Dabei bleibt meiner Ansicht nach die Qualität auf der Strecke. Interessant beispielsweise wie die Social – Media Experten von den Bäumen fielen, die wurden quasi gleich mit den neuen Medien, bzw. Verbreitungsinstrumenten, Plattformen etc. gebacken.

Dabei waren sicher Einige die ihr Handwerk verstanden und verstehen, weil die die Kunst der Kundenkommunikation verstanden hatten.

Im Arbeitsleben gibt es meiner Wahrnehmung nach auch zwei Geschwindigkeiten, die in der Fachpresse und den Medien propagierte und die reale.

Hier passt etwas nicht. Das erzeugt Stress und da muss ich als Teilnehmer im System die Verantwortung für mich übernehmen und mich da raus ziehen um in die Tiefe zu gehen.

“Abgrenzungsfähigheit ist eine unterschätzte soziale Fähigkeit”

Die Teamfähigkeit wird ja immer gerne beschworen. Ich habe den Eindruck hier wird oft Gehorsam mit Teamfähigkeit verwechselt.

Teamfähigkeit steht für mich im Werte – und Entwicklungsquadrat neben Abgrenzungsfähigkeit als Schwestertugend. Die beiden Tugenden sollten in Balance gehalten werden.

Alles Gute für Sie.

Stefan Manzow

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Aktiv Zuhören ist mehr als nur die Nutzung der Sprache zur Beziehungsbildung

Aktiv Zuhören ist mehr als nur die Nutzung der Sprache zur Beziehungsbildung

Jeder kann einen Satz in einem Gespräch in eigenen Worten wiederholen und so dem Gesprächspartner signalisieren, dass er verstanden wurde. Daraus entsteht ein Kreislauf über ein Thema und beide Gesprächspartner werden sich zu einem klarer über die Position des anderen zum Thema. Zum anderen dient es der Schärfung der eigenen Position.

Aktives Zuhören ist ein Feedbackkreislauf

Dieser Kreislauf festigt die Beziehung der Gesprächspartner. Auch wenn man feststellt, dass man unterschiedlich zu einem Thema steht. Wichtig für die Beziehung ist das Verständnis, bzw. dass Mensch den Eindruck hat sein Gesprächspartner fühlt sich ein und kann die eigene Sicht auf die Dinge zumindest verstehen, wenn auch nicht immer teilen.

Verbales Verständnis ist schön, aber nicht allein ausreichend um ein Gefühl zu haben verstanden worden zu sein.

Dazu gehört das emotionale. Erst dann, wenn jemand die eigenen, vielleicht eher zwischen den Zeilen, ausgedrückten Gefühle in Worte fasst, dann fühlen wir uns wirklich verstanden.

Wir kennen das, wir sind fröhlich, wütend, traurig, was auch immer und jemand fasst unser vorherrschendes Gefühl in ein Wort und wir bestätigen es und innerlich tritt eine Entspannung ein.

Das ist in der Berufswelt leider oft die Ausnahme. Wer nicht gut bei sich selbst ist und damit Verantwortung für seine eigenen Gefühle übernimmt, der kann auch anderen nicht nahe kommen und will das oft auch nicht, weil das ja gerade seine Schwierigkeit ist. Nahe sein.

Diese Nähe ist jedoch genau das, ohne grenzüberschreitend zu sein, die Menschen vertrauen lässt. Verstanden werden ohne sich ändern oder verstecken zu müssen.

 

Obacht, denn sobald Sie ein Gefühl, eine Stimmung eines anderen Menschen im Dialog in Worte fassen betreten Sie ein anderes Hoheitsgebiet. Dies gilt es zu achten. Da kann es schon mal passieren, dass ihre Wahrnehmung nicht angenommen wird. Kann man akzeptieren und nicht dran zerbrechen, bzw. muss nicht auf seiner Wahrnehmung beharren.

Können Sie damit umgehen, dass jeder Mensch sein eigenes Hoheitsgebiet ist?

Einen Schritt weiter geht man indem man die non verbalen Stimmungen, Gesten, Äußerung vorsichtig verbalisiert.

Ein Beispiel, welches ich gerne in meinen Workshops nutze. Sie versuchen jemanden telefonisch zu erreichen, nach einer gefühlten Ewigkeit nimmt ihr Gegenüber ab und schnauft seinen Namen.

Jetzt haben Sie die Möglichkeit Kontakt herzustellen. Kontakt? Ja genau Kontakt. Ohne Kontakt bleiben wir an der Oberfläche und in der Form und zeigen bzw. finden kein gemeinsames gefühltes Verständnis füreinander.

Sie könnten beispielsweise etwas sagen wie “Wo habe ich Sie hergeholt, Sie wirken gehetzt?”

Das gibt ihrem Gesprächspartner an den Sie ein Anliegen haben, sonst würden Sie ihn ja nicht anrufen, die Möglichkeit anzukommen in der neuen Gesprächssituation und sich wahrgenommen zu fühlen.

Das ist in unserer auf Effizienz getrimmten Welt ein Türöffner, vorausgesetzt Ihr Interesse ist wahrhaftig.

Alles Gute für Sie

Stefan R. Manzow

 

 

Feedback ist ein Geschenk

Feedback ist ein Geschenk

Dieses Geschenk ist anders als andere Geschenke, man muss manchmal darum bitten es zu erhalten.

Wann haben Sie zuletzt eine Rückmeldung erhalten?

“Ohne Reaktionen auf unsere Handlungen navigieren wir ohne Kompass”

Viele Menschen sind inzwischen in sozialen Netzwerken aktiv. Dort erhalten wir ständig Rückmeldungen in Form von Likes, Kommentaren, Favs, Retweets, Abonnenten und manchmal auch kritischen Kommentaren.

Es gibt inzwischen jährliche strukturierte Mitarbeitergespräche in vielen Unternehmen. Zwischenzeugnisse, Arbeitszeugnisse, Gehaltserhöhungen und andere Gratifikationen sind auch eine Form von Feedback.

Früher galt, wenn der Vorgesetzte nichts an der Arbeit auszusetzen hatte war dass schon eine ausreichende Rückmeldung. Das erzeugt ein latentes Gefühl von Unsicherheit, wenn nicht gar Angst.

Das Zwiegespräch ist in Partnerschaften eine Form der Rückmeldung.

Ein Feedback ist die Warhnehmungsäußerung. Nicht mehr und nicht weniger.

Feedback kann süchtig machen. Das glauben Sie nicht? Dann fragen Sie mal Künstler die Applaus für ihre Arbeit von sehr vielen Menschen gleichzeitig erhalten und das auch noch live auf der Bühne.

Es gibt aber auch eine innere Form, des Feedbacks. Unsere Intuition. Sofern wir damit verbunden sind nehmen wir wahr welcher Schritt möglicherweise der richtige ist, oder wir stellen fest, dass die letzte Handlung ein Fehltritt war, den wir schnellstens korrigieren müssen.

Sie kennen dass, dieses ungute Bauchgefühl, der hochrote Kopf, oder die Schmetterlinge im Bauch. Das sind vegetative Rückmeldungen. Oft sehr unmittelbar und manchmal verstörend.

Die letzte Mahlzeit liegt uns schwer im Magen. Das ist eine Rückmeldung über die Qualität unserer Ernährung. Diese können wir für wahr nehmen und uns neu orientieren, oder wir trinken eben einen “Verteiler”.

Genauso verhält es sich meiner Ansicht nach mit der sozialen Rückmeldung. Es sind Geschenke oder Reflexionen unseres Handelns die uns Orientierung bieten können sofern wir Sie annehmen.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viele Geschenke und den Mut sie anzunehmen.

Alles Gute für Sie

Stefan Manzow

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Das kostenlose Erstgespräch für ein Coaching

 Das Erstgespräch für ein Coaching ist eine Kostprobe.

  Die Beziehung, dass heißt das Vertrauen zwischen dem Kunden und dem Coach / Berater ist die Basis auf der aus einem gut strukturierten Ablauf eines Coachings ein Erfolg für den Kunden wird. Sie als Kunde müssen dem Coach vertrauen. Vertrauen, dass er für Sie in der Situation in der Sie sich befinden der Richtige ist damit Sie ihr Problem lösen können. Der Coach oder Berater braucht auch dieses Vertrauen in den individuellen Arbeitsprozess. Jetzt könnte man sagen, das sollte ein Coach doch immer haben. Da aber nichts immer vorhanden ist, ist es auch für den Coach wichtig zu überprüfen ob er in der Situation das Gefühl hat der richtige zu sein für die Fragestellung und Problemlage des möglichen Kunden. Es gibt eine Reihe von Coachs und Karriereberatern die für das Erstgespräch schon eine Rechnung stellen. Ich sehe es aus mehreren Gründen als professionell an, dass ein Kunde mich anrufen kann und mit mir einen Termin für ein Erstgespräch vereinbart, der ihn nichts außer Zeit kostet. Coaching ist kein Handwerk in dem verkürzt gesagt Fachwissen, ein Zollstock und ein Taschenrechner mit ein paar Kostenmultiplikatoren versehen einen Kostenvoranschlag ergeben auf den ich mich als Kunde weitestgehend verlassen kann. Der Kostenvoranschlag eines Handwerkers kostet erst mal etwas. Das heißt jeder Vergleich mit einem anderen Handwerker kostet mich als Kunde über die Zeit hinaus Geld.

Die Situation aus Sicht des Kunden:

Coaching ist Beziehungs- und Vertrauensarbeit. Ich als Kunde sollte das Gefühl haben mich öffnen zu können. Wir kennen alle unsere Abgründe unsere Schattenseiten. Da hin schauen zu können um ein vollständiges Bild der Situation zu erhalten ist wichtig. Noch wichtiger ist es aber diese “Schatten” auch in den Beratungsprozess einzubringen. Wo Schatten ist, da ist auch irgendwo Licht und umgekehrt. Ich brauche als Kunde also das Zutrauen, dass alle Aspekte der Fragestellung bei diesem Coach gut aufgehoben sind, ich dem Coach zutraue damit wertschätzend und lösungsorientiert umzugehen. Um das zu überprüfen müsste ich also bei vielen Karriereberatern erstmal Geld bezahlen. Die Stundensätze sind zum Teil höher als die Arbeitsstunde in einer Meisterwerkstatt.

Die Situation aus Sicht des Coachs:

Als Coach höre ich zu im Erstgespräch und das aktiv. Ich beginne mit der Strukturierung, der Auftragsklärung sofort. Was sollte ich auch anderes tun, wenn mich ein Mensch anruft und Hilfe zur Selbsthilfe für eine Problemlage sucht? Das tue ich eine halbe Stunde lang am Telefon kostenlos. Ich frage oft warum sich die möglichen Kunden an einen Coach wenden und nicht an einen Therapeuten. Ich frage warum und wie ihre Wahl auf mich gefallen ist und ob Sie sich noch andere Erstgesprächstermine vorgenommen haben und natürlich höre ich ihrer Problemstellung genau zu.

“Sie erhalten von mir eine Kostprobe. Die ist kostenlos.”

Dafür gibt es die verschiedensten Beispiele in unserem Wirtschaftssystem. Angefangen auf dem Wochenmarkt bis hin zu Premium Produkten wie Kraftfahrzeugen und beispielsweise Computern und Smartphones. Es gibt da ein Unternehmen, das hier besonders hervor sticht in seiner Kundenbehandlung. Sie kennen es alle, die Produkte sind preislich stabil im oberen Segment verglichen mit anderen Herstellern und dieses Unternehmen hat eigene Stores. Gehen Sie da mal rein und schauen sich um. Überall Produkte zum ausprobieren, kostenlos und zeitlich unbegrenzt. Meiner Erfahrung nach hat mich dort auch noch nie ein Kundenberater zum Kauf animiert, oder sich aufgedrängt. Ich musste die immer selbst zu mir rufen. Die kommen nicht auf mich als Kunde zu und stellen die typische Kaufhausfrage.

Das empfinde ich als wertschätzend und respektvoll.

Selbstverständlich kann ich als Freiberufler nicht tagelang immer wieder kehrende kostenlose Erstgespräche mit dem gleichen Kunden führen. Dazu kam es in 9 Jahren freiberuflicher Tätigkeit auch noch nie, weil mein Arbeitsprozess klar strukturiert ist und ich um eine Entscheidung bitte und die Mitteilung des Kunden wie diese ausgefallen ist. Gleichzeitig habe ich die Möglichkeit zu überprüfen ob ich der richtige Coach für diesen Kunden in dieser Situation bin. Ich behalte mir vor nach einem Erstgespräch einen Auftrag abzulehnen. Selbstverständlich mit einer angemessenen Erklärung und falls möglich einem Tipp für die fachlich richtige Anlaufstelle.

Und dafür sollte ich dann auch noch Geld nehmen?

Diese rhetorische Frage beantwortet sich von selbst.

Deshalb sind meine Erstgespräche für Privatkunden kostenlos.

Anders liegt der Fall möglicherweise, wenn ich ein umfangreiches Konzept für ein Unternehmen erstelle, dann kläre ich ab ob das Unternehmen bereit ist für die Auftragsklärung ein Honorar zu zahlen, weil genau genommen das daraus resultierende Konzept schon eine Beratungsleistung ist. Aber hier gilt es auch abzuwägen, will ich den Auftrag erhalten, oder will ich für Konzepte bezahlt werden aus meiner Sicht.

Alles Gute für Sie

Stefan Manzow

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Selbstwirksamkeit – Macht über den eigenen Weg haben…

“Macht über den eigenen Lebensweg zu besitzen ist wichtiger als Status- und Positionsmacht zu haben.”

Was bedeutet das im Berufsleben? Für mich bedeutet es, dass diese Haltung den Menschen unabhängiger macht.

Das macht die Sache nicht einfacher, denn wer das Spielfeld nicht mit Haut und Haaren betritt, bzw. sich allein vom Ausgang des Spiels abhängig macht, der ist nicht greifbar für bestimmte manipulative Inhalte im Berufsleben und damit immer irgendwie aussen vor, oder?

Wie kommt es dazu, dass dieser Satz wieder in meinem Geist auftaucht?

Je älter Menschen werden, desto gefestigter ist ihre Persönlichkeit. Sie haben schon einige Schlachten geschlagen. Sie haben manipuliert und wurden manipuliert und haben erfahren wie der mentale und körperliche Preis aussieht, denn man für bestimmte Handlungsstrategien bezahlt.

In diesem Zusammenhang wird Menschen oft auch etwas anderes bewusst:

“Unsere “Endlichkeit“ verdrängen, darin sind wir unschlagbar.” via @scha_ma_mal_

In der Rolle als Angestellter, ob als Führungskraft oder Mitarbeiter gehört der Mensch zu einem sozialen System.

Jedes Unternehmen / soziales System wird durch Werte bestimmt und möchte als System weiter existieren, also überleben.

Der Mensch ist laut Arbeitsvertrag zeitlich begrenzt ein Teil dieses Systems. Er kann jedoch noch so loyal dem System gegenüber sein. In Notsituationen wird das System alles tun was notwendig ist um zu überleben. Es wird auch die eigene Teile, die Mitarbeiter, abspalten. Und nicht nur in Notsituationen, sondern auch wenn es der Führungskraft gerade passt den einen oder anderen Mitarbeiter aus seinem System zu entfernen um sich beispielsweise nicht mehr sachlich über Inhalte auseinandersetzen zu müssen.

Als älterer Mensch mit der entsprechenden Lebens- und Berufserfahrung wissen Sie was das in letzter Konsequenz für Sie bedeuten kann.

Dieses Wissen, insofern es einmal wirklich gefühlt und verinnerlicht worden ist, verändert die eigene Haltung und damit Position.

Das macht die Arbeit mit gestandenen Persönlichkeiten für Führungskräfte anspruchsvoller um in Anforderungssituationen die letzten Kräfte der Mitarbeiter zu mobilisieren.

Warum sollte ein Mitarbeiter sich bis auf das Letzte verausgaben, wenn er weiß dass es nichts an der Rolle oder am Status im Unternehmen ändern würde?

In der Populär- und Fachliteratur wird viel über die sogenannte “Work-Life-Balance” geschrieben. Wenn ein Mitarbeiter dieses Wissen umsetzt und für sich sorgt, dann hat er Macht über seinen eigenen Weg. Fachlich heißt das dann Selbstwirksamkeit und das bringt ihn an den Rand des Systems. Es sei denn das ganze System / Unternehmen ist so angelegt, dass auf die Gesundheit der Mitarbeiter, die das Unternehmen tragen Rücksicht genommen wird.

Ich schreibe dies weil ich in der Literatur viel über die sog. Generation Y lese, die anscheinend alles will. Einen guten Job, Freizeit, Familie und Gesundheit. Wenn ich das lese ist das erst mal für mich nichts Neues. Das war schon immer ein Ziel. Dieses mag in den 90ern aus dem Fokus geraten sein, weil die Individualisierung, die sogenannte “Selbstverwirklichungsidee” uns alle begeistert hat und wir vergessen haben, dass wir grundlegende Gemeinsamkeiten haben könnten.

Dann wird in der aktuellen Presselandschaft und Blogosphäre plötzlich die Trennung von Beruf und Privatleben als nicht realitätsnah beschrieben. Aus der psychologischen Forschung ist bekannt, dass beide Rollenmuster nach einer gewissen Zeit verschmelzen. Jedoch ist es unbedingt notwendig unter die Arbeit regelmässig einen Schlussstrich ziehen zu können und abzuschalten. Ohne wirkliche Erholung brennen wir aus. Kreative Einfälle hat man oft in Entspannungsphasen, nicht notwendigerweise nur in Drucksituationen.

Es ist aus meiner Sicht wie beim Muskelaufbautraining:

Ohne Ruhephasen können sich die Glukosespeicher nicht aufladen, es können keine Micro-Verletzungen vom Organismus repariert werden. Es findet einfach kein Wachstum statt. Der Motor, der Muskel arbeitet bis er kaputt ist.

Und auch mit Erholungsphasen und gut konzipiertem Training gibt es Wachstumsgrenzen. Vielleicht ist es das was im Hintergrund so schwer zu akzeptieren ist. Das Wachstum und die Leistungsfähigkeit des Individuums hat Grenzen.

Hat auch ein Unternehmen Wachstumsgrenzen und Werte die nicht überschritten werden dürfen um gesundes unternehmerisches Wachstum zu generieren?

Derzeit scheint es so zu sein, dass uns hier in Deutschland Nachwuchskräfte fehlen und dass die Wechselquote in einigen Branchen einfach zu hoch ist, weil die Menschen händeringend nach einer Position suchen in der nicht im Krisenmodus gearbeitet wird. Beispielsweise In der Pflegebranche wechseln manche Arbeitskräfte so lange bis Sie die Branche verlassen. Zum Teil, weil die Arbeitsbelastung einfach nicht zu schaffen ist und man immer am Limit ist.

Bisher ist man davon ausgegangen, dass es genügend Nachrücker gibt, dass genügend “Human Ressourcen” in der Gesellschaft vorhanden sind um das System immer weiter “nachzufüttern”. Vielleicht erleben wir gerade die Zeit in der sich das ändert.

Loyalität muss man zunächst geben um sie zu erhalten und damit auch die Menschen zu motivieren im Unternehmen zu bleiben und gute Leistungen abzuliefern. Es ist ein Geben und Nehmen, sagt man umgangssprachlich. Dabei steht das Geben bewusst an der ersten Stelle.

So lange unser Wirtschaftssystem sich jedoch in Teilen zu etwas entwickelt, dass “nur” auf die “Aus”- Nutzung der Human Ressourcen setzt, wird sich die Zahl derer erhöhen, die weniger loyal gegenüber einem Unternehmen sind.

Unbefristete Verträge, der Ausschluss von Arbeitnehmerüberlassung, Sabaticals, Homeofficemöglichkeit, Klare Arbeitszeitenregelungen und ein interner Weiterbildungsplan für die Mitarbeiter sind Möglichkeiten um der Loyalität des Unternehmens seinen Mitarbeitern gegenüber Ausdruck zu verleihen.

Die Selbstwirksamkeit zu stärken und damit Macht über den eigenen Berufs- und Lebensweg zu haben ist jedoch zu erst die Aufgabe jedes Einzelnen.

Alles Gute für Sie

Stefan Manzow

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Tag des Glücks – Wunder muss man selber machen!

 Tag des Glücks – Wunder muss man selber machen!

Heute ist Tag des Glücks. Und da man Wunder selber machen muss, nahm ich mir die Freiheit morgens mit meinem Hund an die Elbe zu fahren um die ersten Sonnenstrahlen zu genießen. Unbezahlbar.

 

Viel Glück wünscht Ihnen

Ihr Stefan Manzow