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Schlagwort: WorkLifeBalance

Frohe Festtage und einen guten Rutsch

Frohe Festtage und einen guten Rutsch

Ich wünsche Ihnen entspannte und erholsame Festtage. Mögen Sie Kraft tanken, abschalten und wertschätzen können, dass wieder ein Lebensjahr zu Ende geht und ein neues Jahr voller Abenteuer und Leben vor der Tür steht.

Ich bedanke mich herzlich bei den Menschen die mir und meiner Arbeit in diesem Jahr vertraut haben und allen mit denen ich bei verschiedensten Gelegenheiten und Events Inspiration austauschen durfte.

Kommen Sie gut rüber, wie man in Hamburg so sagt.

Alles Gute für Sie

Stefan Manzow

Karriere Coaching von „Level zu Level“

Karriere Coaching von „Level zu level“

Ein Karriere Coaching müßte doch eine Mischung aus Coaching (personenzentrierte psychologische Beratung) und Karriere Beratung (konkrete Tipps) sein?

Wann haben Sie zuletzt in komplexen Zusammenhängen das was Ihnen empfohlen wurde gemacht und waren damit nachhaltig erfolgreich?

Das ist die aus meiner Sicht wichtige Frage. Wie kann ein anderer Mensch wissen was für Sie richtig ist?

Ein kurzer Rückblick in unsere Sozialisation. Wir alle waren in einer abhängigen Situation von unseren Eltern, bis wir uns frei gemacht haben, einige haben rebelliert, andere haben ruhig ihren eigenen Weg gesucht und gefunden. Wieder andere wussten schon im frühen Alter was Sie beruflich tun wollen und haben ihre Berufung konsequent verfolgt.

Aus meiner Sicht ist jeder Mensch der Experte für seine Situation, seinen Standort im beruflichen Leben. Manchmal verlieren wir uns scheinbar im Wald der Karrieremöglichkeiten und gelangen auf vermeintlich unergründlichen Wegen auf den Platz an der Sonne in unserer Lebens- und Berufskarriere.

Kein Karriere Coach kann uns direkt empfehlen was richtig oder falsch wäre. Er ist ja nicht der Experte in unserem Leben.

Was wir jedoch brauchen können ist Hilfe zur Selbsthilfe und konstruktives Feedback.

Wenn man die Populärliteratur und Zeitungen zum Thema Beruf & Erfolg liest, dann könnte man auf die Idee kommen die Karriereleiter ist eine Leiter mit gleich hohen Stufen.

Das erscheint mir doch eher eine kindliche Wunschvorstellung zu sein.

Das Leben ist eben kein Videospiel in dem man von Level zu Level arbeitet und linear ansteigende Zeiten für jedes neue Level bei linear ansteigenden Schwierigkeitsgraden benötigt um das Level zu komplettieren und letztendlich das Leben „durch zu spielen“.

Hier liegt auch die Ursache für viel Frustration der von Videospielen geprägten Generationen. Cheatcodes kann man kaufen. Stimmt. Die funktionieren auch. Kein Problem.

Gelernt und damit verinnerlicht haben wir die Lösung der Karrierestufe trotzdem nicht

Sie kennen das Phänomen. Ein offensichtlich nicht qualifizierter Mensch besetzt eine Position für die er in seinem beruflichen und möglicherweise sogar privaten Umfeld ungeeignet erscheint. Den Cheatcode, den er benutzt hat den kennen die anderen nicht.

Sehr bliebt sind gekaufte Universitätsabschlüsse, oder Dr. – Titel. Statussymbole die verhindern, dass die fachliche Kompetenz bei der Eignungsfeststellung für eine Position hinterfragt wird. Die fällt oft ab einer bestimmten Karrierestufe weg. #IronieOn Es wäre ja unangemessen, dass der Dr. der Physik jetzt noch seine Qualifikation von einer unabhängigen Instanz nachweisen müßte? #IronieOff Anders lassen sich doch manche Besetzungen auf Schlüsselpositionen nicht erklären, oder?

Ein Karriere Coach kann ihnen all diese „Cheat Codes“ zeigen. Ausbaden müssen Sie jedoch das nächste Level mit aller Konsequenz selbst. Und das bedeutet viel Arbeit, wenn Sie sich da rein gemogelt haben. Oder Sie kaufen eben weiterhin „Cheat Codes“ und leben immer in Angst vor der Entdeckung. Damit wäre Sie zudem auch in der Defensive und eher passiv-aggressiv statt souverän.

Dementsprechend sind im echten Leben die Stufen der sog. Karriereleiter unterschiedlich hoch und vor allem auch tief. Auf manchen Leveln bleiben viele relativ gesehen zur vorherigen Stufe länger. Das ist eigentlich ein ganz natürlicher Vorgang.

Wachstum ist begrenzt und es braucht Zeit. Ansonsten heißt es nämlich Krebs.

Zurück zum Karriere Coaching. Ein Karriere-Coaching ist anstrengend. Sie werden dazu aufgefordert sich selbst und die Situation in der Sie sich befinden zu hinterfragen und die eigene Problemlösung zu finden und anzuwenden. Sich den inneren Widerständen auszusetzen ist unangenehm. Noch unangenehmer ist es festzustellen, dass Sie Qualifikationen, ob Soft-oder Hardskills hinzu lernen müssen und das oft in separaten Seminaren und über längere Zeiträume.

Ein anderen Fall ist das Alter. Mit fortgeschrittenem Alter machen Sie bei bewußter Entscheidungsfindung nicht den gleichen Quatsch wie mit Anfang 20. Sie springen einfach nicht mehr auf beliebige Züge auf, in Positionen und muten sich und ihrem privaten Umfeld fast unerträgliche Zustände zu, wenn Sie diese Entscheidung bewußt, das heißt gesund reflektiert treffen.

Ein berufliches Karriere Coaching sollte immer auch die Auswirkungen auf die private Lebenszeit berücksichtigen

Was nützt Ihnen um ein Beispiel zu nennen die Partnerschaft in einer Sozietät, wenn das für Sie mit beinahe unerträglichem Stress verbunden ist aufgrund der individuell vorhanden Umstände und sich aufgrund des Lebenswandels ihre nahe Sterbewahrscheinlichkeit signifikant erhöht?

Der Tod wird sehr gerne verdrängt bei Karriereentscheidungen. Diese beeinflussen eben auch die Gesundheit und das private soziale Umfeld. So, oder so. Da nützt es dann auch nichts, wenn Sie sich sagen das sei für Sie Eu-Stress und würde Sie motivieren. Leisten müssen Sie die Arbeit.

Jeder kennt jemanden der aufgrund von einer immensen Arbeitsbelastung einfach so weg gestorben ist. Ganz plötzlich einfach tot. Peng. Zwar vielleicht mit fetter Todesfallabsicherung für die Familie, aber eben trotzdem tot.

Karriere Coaching ist also eine psychologische Beratung mit dem Focus bestimmte Führungs- oder Fachpositionen zu erreichen und nachhaltig besetzen zu können ohne dabei die eigene Gesundheit und Reputation auf’s Spiel zu setzen.

Alles Gute für Sie

Stefan Manzow

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Die vermeintliche soziale Geschwindigkeit

Die vermeintliche soziale Geschwindigkeit

Die Medien, insbesondere die sozialen Medien bringen uns in einen Geschwindigkeitsrausch.

Man kann richtig gehend unter Zugzwang geraten, wenn man die Geschwindigkeit der Veröffentlichung einiger Marktteilnehmer auf sich bezieht.

Die Entwicklung von Fähigkeiten, Marktpositionen, Rollen und Marken braucht jedoch Zeit. Das wird in den sozialen Medien nicht sichtbar. Die jahrelange Arbeit an Strategie, Ausdrucksweise, Themenfindung, oder eben die Beauftragung eines Dienstleisters wie einer PR und Social Media Agentur sind natürlich für den Nutzer nicht sichtbar.

Was jedoch sichtbar wird ist eine reflexhafte Art und Weise sich mit Themen, politisch und privat auseinander zu setzen von der ich mich wenigstens erst wieder emanzipieren musste.

Im Berufsleben beobachte ich etwas ähnliches. Die Hatz von einem Thema zum nächsten, ständig das Gefühl zu haben etwas bliebe auf der Strecke. Ein neues Marketing Tool jagt das nächste, bevor man überhaupt in der Lage ist das erste vollständig in der Anwendung verstanden zu haben und ich meine damit die Verinnerlichung von Arbeitsabläufen, Wirkungen und Fehlern die passieren bei der Einführung oder in der Testphase.

Schon muss man sich mit den neuesten Hype auseinandersetzen, sonst ist man ja nicht mehr Hipster genug.

„Das Highlight-Reel der sozialen Medien ist kein Maßstab an dem sich das Individuum messen sollte.“

Dabei bleibt meiner Ansicht nach die Qualität auf der Strecke. Interessant beispielsweise wie die Social – Media Experten von den Bäumen fielen, die wurden quasi gleich mit den neuen Medien, bzw. Verbreitungsinstrumenten, Plattformen etc. gebacken.

Dabei waren sicher Einige die ihr Handwerk verstanden und verstehen, weil die die Kunst der Kundenkommunikation verstanden hatten.

Im Arbeitsleben gibt es meiner Wahrnehmung nach auch zwei Geschwindigkeiten, die in der Fachpresse und den Medien propagierte und die reale.

Hier passt etwas nicht. Das erzeugt Stress und da muss ich als Teilnehmer im System die Verantwortung für mich übernehmen und mich da raus ziehen um in die Tiefe zu gehen.

„Abgrenzungsfähigheit ist eine unterschätzte soziale Fähigkeit“

Die Teamfähigkeit wird ja immer gerne beschworen. Ich habe den Eindruck hier wird oft Gehorsam mit Teamfähigkeit verwechselt.

Teamfähigkeit steht für mich im Werte – und Entwicklungsquadrat neben Abgrenzungsfähigkeit als Schwestertugend. Die beiden Tugenden sollten in Balance gehalten werden.

Alles Gute für Sie.

Stefan Manzow

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Selbstwirksamkeit – Macht über den eigenen Weg haben…

„Macht über den eigenen Lebensweg zu besitzen ist wichtiger als Status- und Positionsmacht zu haben.“

Was bedeutet das im Berufsleben? Für mich bedeutet es, dass diese Haltung den Menschen unabhängiger macht.

Das macht die Sache nicht einfacher, denn wer das Spielfeld nicht mit Haut und Haaren betritt, bzw. sich allein vom Ausgang des Spiels abhängig macht, der ist nicht greifbar für bestimmte manipulative Inhalte im Berufsleben und damit immer irgendwie aussen vor, oder?

Wie kommt es dazu, dass dieser Satz wieder in meinem Geist auftaucht?

Je älter Menschen werden, desto gefestigter ist ihre Persönlichkeit. Sie haben schon einige Schlachten geschlagen. Sie haben manipuliert und wurden manipuliert und haben erfahren wie der mentale und körperliche Preis aussieht, denn man für bestimmte Handlungsstrategien bezahlt.

In diesem Zusammenhang wird Menschen oft auch etwas anderes bewusst:

„Unsere “Endlichkeit“ verdrängen, darin sind wir unschlagbar.“ via @scha_ma_mal_

In der Rolle als Angestellter, ob als Führungskraft oder Mitarbeiter gehört der Mensch zu einem sozialen System.

Jedes Unternehmen / soziales System wird durch Werte bestimmt und möchte als System weiter existieren, also überleben.

Der Mensch ist laut Arbeitsvertrag zeitlich begrenzt ein Teil dieses Systems. Er kann jedoch noch so loyal dem System gegenüber sein. In Notsituationen wird das System alles tun was notwendig ist um zu überleben. Es wird auch die eigene Teile, die Mitarbeiter, abspalten. Und nicht nur in Notsituationen, sondern auch wenn es der Führungskraft gerade passt den einen oder anderen Mitarbeiter aus seinem System zu entfernen um sich beispielsweise nicht mehr sachlich über Inhalte auseinandersetzen zu müssen.

Als älterer Mensch mit der entsprechenden Lebens- und Berufserfahrung wissen Sie was das in letzter Konsequenz für Sie bedeuten kann.

Dieses Wissen, insofern es einmal wirklich gefühlt und verinnerlicht worden ist, verändert die eigene Haltung und damit Position.

Das macht die Arbeit mit gestandenen Persönlichkeiten für Führungskräfte anspruchsvoller um in Anforderungssituationen die letzten Kräfte der Mitarbeiter zu mobilisieren.

Warum sollte ein Mitarbeiter sich bis auf das Letzte verausgaben, wenn er weiß dass es nichts an der Rolle oder am Status im Unternehmen ändern würde?

In der Populär- und Fachliteratur wird viel über die sogenannte „Work-Life-Balance“ geschrieben. Wenn ein Mitarbeiter dieses Wissen umsetzt und für sich sorgt, dann hat er Macht über seinen eigenen Weg. Fachlich heißt das dann Selbstwirksamkeit und das bringt ihn an den Rand des Systems. Es sei denn das ganze System / Unternehmen ist so angelegt, dass auf die Gesundheit der Mitarbeiter, die das Unternehmen tragen Rücksicht genommen wird.

Ich schreibe dies weil ich in der Literatur viel über die sog. Generation Y lese, die anscheinend alles will. Einen guten Job, Freizeit, Familie und Gesundheit. Wenn ich das lese ist das erst mal für mich nichts Neues. Das war schon immer ein Ziel. Dieses mag in den 90ern aus dem Fokus geraten sein, weil die Individualisierung, die sogenannte „Selbstverwirklichungsidee“ uns alle begeistert hat und wir vergessen haben, dass wir grundlegende Gemeinsamkeiten haben könnten.

Dann wird in der aktuellen Presselandschaft und Blogosphäre plötzlich die Trennung von Beruf und Privatleben als nicht realitätsnah beschrieben. Aus der psychologischen Forschung ist bekannt, dass beide Rollenmuster nach einer gewissen Zeit verschmelzen. Jedoch ist es unbedingt notwendig unter die Arbeit regelmässig einen Schlussstrich ziehen zu können und abzuschalten. Ohne wirkliche Erholung brennen wir aus. Kreative Einfälle hat man oft in Entspannungsphasen, nicht notwendigerweise nur in Drucksituationen.

Es ist aus meiner Sicht wie beim Muskelaufbautraining:

Ohne Ruhephasen können sich die Glukosespeicher nicht aufladen, es können keine Micro-Verletzungen vom Organismus repariert werden. Es findet einfach kein Wachstum statt. Der Motor, der Muskel arbeitet bis er kaputt ist.

Und auch mit Erholungsphasen und gut konzipiertem Training gibt es Wachstumsgrenzen. Vielleicht ist es das was im Hintergrund so schwer zu akzeptieren ist. Das Wachstum und die Leistungsfähigkeit des Individuums hat Grenzen.

Hat auch ein Unternehmen Wachstumsgrenzen und Werte die nicht überschritten werden dürfen um gesundes unternehmerisches Wachstum zu generieren?

Derzeit scheint es so zu sein, dass uns hier in Deutschland Nachwuchskräfte fehlen und dass die Wechselquote in einigen Branchen einfach zu hoch ist, weil die Menschen händeringend nach einer Position suchen in der nicht im Krisenmodus gearbeitet wird. Beispielsweise In der Pflegebranche wechseln manche Arbeitskräfte so lange bis Sie die Branche verlassen. Zum Teil, weil die Arbeitsbelastung einfach nicht zu schaffen ist und man immer am Limit ist.

Bisher ist man davon ausgegangen, dass es genügend Nachrücker gibt, dass genügend „Human Ressourcen“ in der Gesellschaft vorhanden sind um das System immer weiter „nachzufüttern“. Vielleicht erleben wir gerade die Zeit in der sich das ändert.

Loyalität muss man zunächst geben um sie zu erhalten und damit auch die Menschen zu motivieren im Unternehmen zu bleiben und gute Leistungen abzuliefern. Es ist ein Geben und Nehmen, sagt man umgangssprachlich. Dabei steht das Geben bewusst an der ersten Stelle.

So lange unser Wirtschaftssystem sich jedoch in Teilen zu etwas entwickelt, dass „nur“ auf die „Aus“- Nutzung der Human Ressourcen setzt, wird sich die Zahl derer erhöhen, die weniger loyal gegenüber einem Unternehmen sind.

Unbefristete Verträge, der Ausschluss von Arbeitnehmerüberlassung, Sabaticals, Homeofficemöglichkeit, Klare Arbeitszeitenregelungen und ein interner Weiterbildungsplan für die Mitarbeiter sind Möglichkeiten um der Loyalität des Unternehmens seinen Mitarbeitern gegenüber Ausdruck zu verleihen.

Die Selbstwirksamkeit zu stärken und damit Macht über den eigenen Berufs- und Lebensweg zu haben ist jedoch zu erst die Aufgabe jedes Einzelnen.

Alles Gute für Sie

Stefan Manzow

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Tag des Glücks – Wunder muss man selber machen!

 Tag des Glücks – Wunder muss man selber machen!

Heute ist Tag des Glücks. Und da man Wunder selber machen muss, nahm ich mir die Freiheit morgens mit meinem Hund an die Elbe zu fahren um die ersten Sonnenstrahlen zu genießen. Unbezahlbar.

 

Viel Glück wünscht Ihnen

Ihr Stefan Manzow