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Schlagwort: Selbststeuerung (Seite 1 von 2)

Dankbarkeit kann ein Schlüssel zur Lösung sein

Dankbarkeit kann ein Schlüssel zur Lösung sein

Ja, Sie haben es richtig gelesen. Dankbarkeit kann ein Schlüssel zur Lösung sein. Ihre aktuelle Situation mag nicht gerade eine Oase der Freude sein. Dagegen an zu gehen gibt uns die Illusion der Handlungsmacht. Sie bindet jedoch viel Energie und vergrößert möglicherweise das Problem, zumindest im Kopf und manchmal eben auch ganz real.

Mit welcher Situation sind Sie gerade unzufrieden?

  1. Beschreiben Sie die Situation auf einem Blatt Papier möglichst detailgenau.
  2. Welche Gefühle steigen dabei in Ihnen auf?
  3. Wird diese Situation in 2 Jahren noch lebensbestimmend für Sie sein?

Wie geht es Ihnen jetzt? Wen machen Sie für die derzeitige Situation verantwortlich? Sich selbst oder die Umstände?

Was können Sie ändern? Die Umstände und die daran beteiligten Menschen? Wohl kaum. Also Sie könnten es versuchen, das wird Ihnen vermutlich nicht gelingen, wie Sie sicher aus ähnlichen Situationen schon wissen.

Sich selbst? Ja, das können Sie wohl. Sie haben es hierher, damit meine ich ihre derzeitige Lebenssituation geschafft. Dazu gehörte der innere Wandel.

Jetzt nehmen wir an, Sie würden sich selbst für die verfahrene Situation verantwortlich und sich damit selbst anklagen. Könnte ja sein?

Selbstverurteilungen verfestigen die Ausweglosigkeit

Menschen können sich nicht ändern, bzw. weitergehen, wenn Sie sich selbst nicht verzeihen können. Sie hängen fest. Mental und dann auch physisch.

Die Lösung könnte sein, wenn Sie den Weg in die derzeitige Situation mit Dankbarkeit betrachten können.

Sie wissen, alles ist temporär, so gerne wir Menschen auch die Permanenz hätten in unserem Leben. Es gibt eben gute und schlechte Tage, Wochen, Jahre.

das Leben bleibt ein Auf und Ab

Mal ist die Amplitude höher und mal eher flach, aber Sie oszilliert immer.

Zurück zum Verzeihen. Sich selbst zu verzeihen, sich Fehler zu vergeben ist das Mitgefühl mit sich selbst.

Nehmen wir an, alle Menschen tun im Grunde in jeder Situation das bestmögliche mit den Informationen die Ihnen zur Verfügung stehen.

Sie haben also das bestmögliche getan und sind dann in diese Situation gelangt. Die stellt sich als eher so mittelgut heraus, um es mal vorsichtig zu formulieren. Ihre Ausgangsdatenlage war eben einfach nicht valide. Kann passieren.

Also warum sollten Sie sich dafür Vorwürfe machen?

Sie taten ihr Bestes

Jetzt sitzen Sie also gefühlt fest, zwischen Baum und Borke. Da ist weder physisch noch psychisch viel Raum für Bewegung.  Sie müssen da raus.

Das kann über Dankbarkeit funktionieren. Seien sich selbst und den Menschen um Sie herum in der Situation dankbar. Das kann den Knoten lösen. Sie rutschen da einfach raus, weil Sie zum einen nicht mehr versuchen die Menschen und Umstände zu verändern und sich selbst dafür andererseits auch nicht mehr fertig machen da reingerutscht zu sein.

Die Situation ist ihr Coach

Sie erkennen an, dass man im Casino des Lebens nicht immer gewinnen kann, auch wenn man den Tisch und die Zahlenfolgen lange genug beobachtet hat. Mal gewinnt man, mal verlieren die anderen. Warum? Weil Sie die Situation verlassen werden und aus der Wüste in die Oase gelangen, während die anderen Menschen in der Situation wohl noch länger dort bleiben werden. Das ist doch erleichternd. Sie sind eben kein Baum, Sie können sich bewegen und brauchen nicht da, wo Sie fälschlicherweise annahmen es wäre ein guter Nährboden, Wurzeln zu schlagen.

Dankbarkeit für den Weg und die Sicherheit begründet aus ihrer Lebenserfahrung dass es in 5 Jahren keine Rolle mehr spielt wie es Ihnen heute ging. Das kann die Lösung sein, oder den Stein wenigstens ins Rollen bringen.

Alles Gute für Sie

Stefan Manzow

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Die eigene Erzählung in der Gegenwart

Die eigene Erzählung in der Gegenwart

Eine These als Denkanstoß „Die eigene Erzählung in der Gegenwart ist wichtiger denn je!“

Wir leben in einer Informationsflut. Wir haben Zugriff auf Millionen von Erzählungen der Gegenwart, der Vergangenheit und von Visionen, wie Menschen sich die Zukunft vorstellen. Gleichzeitig werben sowohl enge Freunde als auch Unternehmen in sozialen Netzwerken um unsere Aufmerksamkeit. Ihre Geschichten sind aus ihrer Sicht wichtig. Sie vertreten ihre Standpunkte, versuchen uns zu inspirieren, Produkte in unserem Bewußtsein zu verankern.

So war das eigentlich schon immer. Die persönlichen Erzählungen der Freunde und Bekannten, die Werbung im öffentlichen Raum, auf Marktplätzen und dann in den Medien. Die Tageszeitung, die Wochenmagazine.

Im Jahr 2017 in das alles in diesem Moment verfügbar. Jederzeit. In unserem Smartphone, auf dem Computer. Auf dem Weg irgendwo hin, beim Warten auf den Bus, oder in der Bahn.

Es gibt unterschiedlichste Wege sich in unserem Bewußtsein einzunisten und damit die Geschichte der anderen bei uns unterzubringen.

Deshalb ist es aus meiner Sicht heute wichtiger den je diesen Zugang zu begrenzen. Zum einen, damit Raum für uns selbst bleibt. Zum anderen, damit wir unseren Weg in diesem Informationsmeer selbst gestalten können.

Die Digitalisierung ist meiner Ansicht Segen und Fluch zugleich. Sie vereinfacht vieles, beschleunigt Prozesse und macht Dienstleistungen erreichbar. Sie macht neue konstruktive Geschäftsmodelle möglich, die uns das Leben erleichtern können.

Die Aufgabe für uns als analoge Menschen besteht meiner Ansicht nach darin sich da bewusst raus zu ziehen und die eigene Geschichte zu schreiben. Nicht digital. Analog. Ein Tagebuch, ein Notizbuch zu nehmen und die eigenen Prioritäten zu erfassen und umzusetzen und dann im Anschluß zu schauen, was die anderen machen.

Unsere Aufmerksamkeit ist eine Ware geworden.

Den Preis dafür legen wir selbst fest.

Verknappung der Erreichbarkeit ist der Gedanke, die These die diesem kurzen Impuls zu Grunde liegt.  Im Grunde analog zu dem Konzept einiger Konzerne. Sie lassen uns in dem Glauben ihre Produkte sind ein knappes wertvolles Gut. Das erzeugt bei vielen Konsumenten, oder Markteilnehmern den erhöhten Wunsch diese Produkt in den Händen zu halten, und zwar so schnell wie möglich.

Das Netz an Triggern ist so dicht in unserer Umwelt, dass wir uns den Raum mehr als jemals zuvor selbst definieren müssen um wirklich unser eigenes Leben zu führen.

Alles Gute für Sie

Stefan Manzow

 

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Fokus schafft Realität?

Fokus schafft Realität?

Die Rationalisten werden diese Gedankengänge ablehnen. Die Verkäufer lieben sie. Die Künstler vertrauen darauf und die Mentaltrainer schwören darauf.

Nein es ist nicht absolut gemeint, eher eine spielerische Anregung um die eigene Selbstwirksamkeit auszuprobieren.

Warum verändert sich unsere Realität in dem Moment wo wir eine andere Haltung zum Leben haben?

Waren Sie schon mal verliebt? Also so richtig verknallt? Blöde Frage, oder? Und wie ging es Ihnen während dieser Zeit? Alles rosarot oder? Tutto bene, wie die Italiener sagen. Sie sind von einer Aufgabe zur nächsten geflogen und alles lief Ihnen gefühlt ganz leicht von der Hand. Drei Stunden Schlaf waren kein Problem. Das Oxytocin und die anderen Endorphine haben das möglich gemacht.

Es war das gleiche Leben, nur eben mit einem anderen Fokus, von einem anderen Haltungs- oder Standpunkt aus gelebt.

Die Quantenphysiker mögen mir die Verkürzung verzeihen. Zusammen gefasst in meinen Worten.

Realität entsteht sobald wir sie messen

Das bedeutet sobald wir einen Fokus auf etwas legen und es definieren, messbar machen beginnt es zu existieren, bzw. heben wir es heraus aus der Masse an Signalen die um und in uns sind.

Wer sich ein Wohnmobil kauft, sieht überall plötzlich Wohnmobile. Wer schwanger ist oder angehender Vater ist, der sieht überall schwangere Frauen und Neugeborene.  Wir drücken der Welt unseren Filter auf.

Wer tiefer in die Materie einsteigen möchte findet hier einen weiter führenden Link zu Quantenphysik.

Nicht nur die Quantenphysik bringt Belege dafür, auch in der Psychologie gibt es diese. Eine der wohl bekanntesten Geschichten ist die über den Hammer aus dem wegweisenden Werk von Paul Watzlawick „Anleitung zum Ünglücklichsein“.

Selbstverständlich sind wir als Menschen in soziale Systeme eingebunden. Wir haben Kontakt zu anderen Menschen, zum Teil gehen uns diese anderen Vorstellungswelten sehr nah, oder sind so verstörend, damit beeinflußen diese Welten uns.

Deshalb ist Supervision in Teams, die in einem schwierigen Umfeld arbeiten so wichtig. Damit dieses Team nicht auch im mentalen Morast versinkt. Der ist nämlich genauso ansteckend wie das Lächeln, wenn man sich denn drauf einlässt.

Was möchten Sie häufiger in ihrem Berufsleben sehen und erleben?

Alles Gute für Sie

Stefan Manzow

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Die fünf Freiheiten nach Virginia Satir x Was bedeuten diese für ihre Karriere?

Die fünf Freiheiten nach Virginia Satir x Was bedeuten diese für ihre Karriere?

Um eins vorweg zu nehmen. Virginia Satir war nicht einverstanden, dass ihre Ansätze im NLP vereinnahmt wurden. Sie gilt als Gründerin der modernen systemischen Familientherapie und hat mit ihrer Arbeit zur Familienskulptur dazu beigetragen, dass generationenübergreifende Muster sichtbar und damit bearbeitbar werden.

Diese Skulptur wird im Teamkontext eingesetzt um die Struktur zu bestimmten Fragestellungen in der Teamentwicklung bewusst zu machen. Auch in der Einzelberatung kann eine Skulptur des inneren Teams für den Klienten in einem geschützten Rahmen eine Klarheit bieten.

  1. Die Freiheit zu sehen und zu hören, was im Moment wirklich da ist,
    – anstatt das, was sein sollte, gewesen ist oder erst sein wird.
  2. Die Freiheit, das auszusprechen, was ich wirklich fühle und denke,
    – und nicht das, was von mir erwartet wird.
  3. Die Freiheit, zu meinen Gefühlen zu stehen,
    – und nicht etwas anderes vorzutäuschen.
  4. Die Freiheit, um das zu bitten, was ich brauche,
    – anstatt immer erst auf Erlaubnis zu warten.
  5. Die Freiheit, in eigener Verantwortung Risiken einzugehen,
    – anstatt immer nur auf „Nummer sicher zu gehen“ und nichts Neues zu wagen.

Ich wünsche Ihnen den Mut sich den Antworten auf die Fragen zu stellen.

Alles Gute für Sie

Stefan Manzow

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Wie Veränderung gelingen kann x 7 Tipps

Wie Veränderung gelingen kann x 7 Tipps

 

In meinen Beratungen geht es nach der Zielfindung immer wieder um das Thema „Wie Veränderung gelingen kann“. Der Wunsch nach Ratschlägen und Tipps liegt dann oft in der Luft. Ich verweise immer auf die notwendige eigene Kreation des Weges. Hier einige Hilfestellungen, die sich in der Praxis als nützlich erwiesen haben:

 

  1. Behalten Sie Ihre Ziele zunächst für sich. Es braucht 21 Durchläufe um ein neues Verhaltensmuster zu stabilisieren. Also 21 Trainingsläufe, bis Laufen zu Ihrem Repertoire gehört, 21 Partys ohne Alkohol, bis Sie sich wohl fühlen, ohne Alkohol zu feiern. Erklären Sie sich anderen Menschen nicht. Warum auch? Es sei den Sie wollen Ihr Umfeld zu einer externen Ratsversammlung einladen. Das könnte Sie verunsichern.
  2. Es kann notwendig sein, dass Sie einen Teil Ihres Freundeskreises verlassen oder verlieren, weil dieser ihren gegenwärtigen Status stützt, nicht aber ihr Ziel teilt.
  3. Lernen Sie mit Einsamkeit umzugehen. Nichts zu tun ist besser, als dass zu tun was Sie bisher schon gemacht haben. Denn Ihr altes Verhalten hat nicht zu der gewünschten Veränderung geführt, oder?
  4. Ihr Ziel sollte klar formuliert und wenn möglich als selbst erstelltes Bild vorhanden sein. Schreiben Sie ein Tagebuch auf dem Weg zum Ziel. Dies sollte handschriftlich erfolgen und idealerweise kolorieren Sie es. Die Emotion, die Sie selbst zu dem Bild haben, ist ein wichtiger Antrieb.
  5. Haben Sie Geduld mit sich. Zwei Schritte in die gewünschte Richtung und dann einen wieder zurück, das ist völlig normal. Jeder kleine Schritt in die gewünschte Richtung ist als Erfolg von Ihnen zu werten. Ein Beispiel: Sie möchten abnehmen. Dann ist jeder Tag an dem Sie nach 19 Uhr nichts mehr essen ein Erfolg und sollte dementsprechend von Ihnen gewürdigt werden.
  6. Ändern Sie jeden Tag eine Kleinigkeit in ihrem Alltag. Raus aus der Routine. Sie fahren immer mit derselben Bahn zur Arbeit? Nehmen Sie einen anderen Weg. Sie gehen immer ins gleiche Café, gehen Sie in ein anderes. Beispiel: Sie gehen immer direkt nach Hause nach der Arbeit, gehen Sie zu Fuß, oder über Los, d. h. gehen Sie neue Wege und das meine ich wortwörtlich.

Sie wollen ihren ganz eigenen Veränderungsplan erstellen und vorher ihr Ziel möglichst unabhängig, aber doch mit Unterstützung definieren und wünschen sich Unterstützung und Begleitung auf dem Weg?

Dann vereinbaren Sie einen ersten unverbindlichen Termin mit mir.

Alles Gute für Sie

Stefan Manzow

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Loslassen, jetzt aber wirklich!

Loslassen, jetzt aber wirklich!

Loslassen heißt was da steht, eben nicht dran festhalten.

Die heiße Kartoffel lassen Sie doch auch gleich wieder los?

Die Erinnerung an den Schmerz kommt möglicherweise wieder ins Bewusstsein. Das kann unser psychischer Raum aushalten. Er kommt und dann geht er auch bei Nichtbeachtung wieder, bis er nicht mehr ins Bewusstsein zurück kehrt.

Im Berufsleben gibt es immer wieder Enttäuschungen, nicht eingehaltene Zusagen, Versprechungen die man lieber nicht gehört hätte.

Wir können die anderen Menschen nicht ändern bis sie zu unseren Vorstellungen passen

Uns bleibt oft nur übrig einfach weiter zu gehen und die Erfahrung abzuspeichern um in Zukunft eine Vorstellung davon zu haben wie der Umgang besser gelingen kann.

Weitergehen…

Alles Gute für Sie

Stefan Manzow

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Karriere Coaching von „Level zu Level“

Karriere Coaching von „Level zu level“

Ein Karriere Coaching müßte doch eine Mischung aus Coaching (personenzentrierte psychologische Beratung) und Karriere Beratung (konkrete Tipps) sein?

Wann haben Sie zuletzt in komplexen Zusammenhängen das was Ihnen empfohlen wurde gemacht und waren damit nachhaltig erfolgreich?

Das ist die aus meiner Sicht wichtige Frage. Wie kann ein anderer Mensch wissen was für Sie richtig ist?

Ein kurzer Rückblick in unsere Sozialisation. Wir alle waren in einer abhängigen Situation von unseren Eltern, bis wir uns frei gemacht haben, einige haben rebelliert, andere haben ruhig ihren eigenen Weg gesucht und gefunden. Wieder andere wussten schon im frühen Alter was Sie beruflich tun wollen und haben ihre Berufung konsequent verfolgt.

Aus meiner Sicht ist jeder Mensch der Experte für seine Situation, seinen Standort im beruflichen Leben. Manchmal verlieren wir uns scheinbar im Wald der Karrieremöglichkeiten und gelangen auf vermeintlich unergründlichen Wegen auf den Platz an der Sonne in unserer Lebens- und Berufskarriere.

Kein Karriere Coach kann uns direkt empfehlen was richtig oder falsch wäre. Er ist ja nicht der Experte in unserem Leben.

Was wir jedoch brauchen können ist Hilfe zur Selbsthilfe und konstruktives Feedback.

Wenn man die Populärliteratur und Zeitungen zum Thema Beruf & Erfolg liest, dann könnte man auf die Idee kommen die Karriereleiter ist eine Leiter mit gleich hohen Stufen.

Das erscheint mir doch eher eine kindliche Wunschvorstellung zu sein.

Das Leben ist eben kein Videospiel in dem man von Level zu Level arbeitet und linear ansteigende Zeiten für jedes neue Level bei linear ansteigenden Schwierigkeitsgraden benötigt um das Level zu komplettieren und letztendlich das Leben „durch zu spielen“.

Hier liegt auch die Ursache für viel Frustration der von Videospielen geprägten Generationen. Cheatcodes kann man kaufen. Stimmt. Die funktionieren auch. Kein Problem.

Gelernt und damit verinnerlicht haben wir die Lösung der Karrierestufe trotzdem nicht

Sie kennen das Phänomen. Ein offensichtlich nicht qualifizierter Mensch besetzt eine Position für die er in seinem beruflichen und möglicherweise sogar privaten Umfeld ungeeignet erscheint. Den Cheatcode, den er benutzt hat den kennen die anderen nicht.

Sehr bliebt sind gekaufte Universitätsabschlüsse, oder Dr. – Titel. Statussymbole die verhindern, dass die fachliche Kompetenz bei der Eignungsfeststellung für eine Position hinterfragt wird. Die fällt oft ab einer bestimmten Karrierestufe weg. #IronieOn Es wäre ja unangemessen, dass der Dr. der Physik jetzt noch seine Qualifikation von einer unabhängigen Instanz nachweisen müßte? #IronieOff Anders lassen sich doch manche Besetzungen auf Schlüsselpositionen nicht erklären, oder?

Ein Karriere Coach kann ihnen all diese „Cheat Codes“ zeigen. Ausbaden müssen Sie jedoch das nächste Level mit aller Konsequenz selbst. Und das bedeutet viel Arbeit, wenn Sie sich da rein gemogelt haben. Oder Sie kaufen eben weiterhin „Cheat Codes“ und leben immer in Angst vor der Entdeckung. Damit wäre Sie zudem auch in der Defensive und eher passiv-aggressiv statt souverän.

Dementsprechend sind im echten Leben die Stufen der sog. Karriereleiter unterschiedlich hoch und vor allem auch tief. Auf manchen Leveln bleiben viele relativ gesehen zur vorherigen Stufe länger. Das ist eigentlich ein ganz natürlicher Vorgang.

Wachstum ist begrenzt und es braucht Zeit. Ansonsten heißt es nämlich Krebs.

Zurück zum Karriere Coaching. Ein Karriere-Coaching ist anstrengend. Sie werden dazu aufgefordert sich selbst und die Situation in der Sie sich befinden zu hinterfragen und die eigene Problemlösung zu finden und anzuwenden. Sich den inneren Widerständen auszusetzen ist unangenehm. Noch unangenehmer ist es festzustellen, dass Sie Qualifikationen, ob Soft-oder Hardskills hinzu lernen müssen und das oft in separaten Seminaren und über längere Zeiträume.

Ein anderen Fall ist das Alter. Mit fortgeschrittenem Alter machen Sie bei bewußter Entscheidungsfindung nicht den gleichen Quatsch wie mit Anfang 20. Sie springen einfach nicht mehr auf beliebige Züge auf, in Positionen und muten sich und ihrem privaten Umfeld fast unerträgliche Zustände zu, wenn Sie diese Entscheidung bewußt, das heißt gesund reflektiert treffen.

Ein berufliches Karriere Coaching sollte immer auch die Auswirkungen auf die private Lebenszeit berücksichtigen

Was nützt Ihnen um ein Beispiel zu nennen die Partnerschaft in einer Sozietät, wenn das für Sie mit beinahe unerträglichem Stress verbunden ist aufgrund der individuell vorhanden Umstände und sich aufgrund des Lebenswandels ihre nahe Sterbewahrscheinlichkeit signifikant erhöht?

Der Tod wird sehr gerne verdrängt bei Karriereentscheidungen. Diese beeinflussen eben auch die Gesundheit und das private soziale Umfeld. So, oder so. Da nützt es dann auch nichts, wenn Sie sich sagen das sei für Sie Eu-Stress und würde Sie motivieren. Leisten müssen Sie die Arbeit.

Jeder kennt jemanden der aufgrund von einer immensen Arbeitsbelastung einfach so weg gestorben ist. Ganz plötzlich einfach tot. Peng. Zwar vielleicht mit fetter Todesfallabsicherung für die Familie, aber eben trotzdem tot.

Karriere Coaching ist also eine psychologische Beratung mit dem Focus bestimmte Führungs- oder Fachpositionen zu erreichen und nachhaltig besetzen zu können ohne dabei die eigene Gesundheit und Reputation auf’s Spiel zu setzen.

Alles Gute für Sie

Stefan Manzow

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Die Lebenskarriere – Von „Hinzu“ zu „Weg von“

Die Lebenskarriere – Von „Hinzu“ zu „Weg von“

Die Schule ist fertig. Abitur, Realschule, oder eben die Hauptschule. Auf die in meiner Coaching Laufbahn beobachteten Unterschiede der Gefühlslage dieser Schulabschlüsse will ich hier nicht weiter eingehen.

Es geht also raus in die große Welt.  Also „Hinzu“ Orientierung. Optionen finden und wahrnehmen. Prüfungen und Herausforderungen bestehen und wenn alles nach Plan läuft Stolz auf das Erreichte sein. Auch mal Verzweiflung, Ratlosigkeit auf dem Weg zu einem gewählten Ziel fühlen.

Immer wieder jedoch diese „Hinzu“ Orientierung. Die zieht einen auch durch harte Zeiten.

Dann das erste Plateau, möglicherweise einen Berufs-, oder Studienabschluss erreicht zu haben, verschnaufen und möglicherweise gibt es eine Riesensause.

Was nun? Wieder auf „Hinzu“ stellen und den Berufseinstieg finden und diesen dann gestalten, im Sattel bleiben. Probezeit, vielleicht das erste mal im Leben in einen unbefristeten Angestelltenvertrag zu gelangen.

Puh. Geschafft. Etabliert. Und jetzt?

Weiter „Hinzu“, wie in einem Hollywood – Drehbuch?

Entweder auf dem ersten oder einem weiteren beruflichen Plateau, dass erreicht wurde durch eine „Hinzu“ Motivation passiert im Berufsleben meiner Beobachtung nach oft das Folgende, ähnlich wie auf einem schmalen Grat in Hochgebirge geht es fortan nicht mehr ausschließlich um das Erreichen des nächsten Gipfels, sondern oft auch darum nicht abzustürzen.

Wer hier nicht aufpasst auf seinen inneren Kompass, dessen innere Orientierung gerät an dieser Stelle möglicherweise in die Defensive.

Aus „Hinzu“ kann dann schnell ein „Weg Von“ dem Abgrund werden. Die Schritte werden weniger mutig. Der nächste Gipfel nicht mehr so wichtig, sondern auf der Gratwanderung zu bleiben wird wichtiger.

Angst macht sich breit. Man ist möglicherweise Verpflichtungen eingegangen, Komfort auf den man nicht mehr verzichten möchte im Leben wird genossen.

Und schleichend übernimmt „Weg Von“ das innere Leitmotiv.

Klingt das für Sie bekannt?

Ein anderer Motivwechsel kann oft nach dem Jobverlust, oder dem „Fehltritt“ in ein Team, oder ein Unternehmen, welches so gar nicht zu einem selbst zu passen scheint beobachtet werden.

Man will nur noch weg von dem cholerischen Vorgesetzten, Kollegen, oder weg von dem Abstellgleis Arbeitslosigkeit.

Das ist ein fundamentaler Unterschied zu der beim Start der Lebenskarriere vorhandenen „Hin zu“ Motivation.

Die Ergebnisse unterscheiden sich meiner Ansicht nach, ebenso wie das Lebensgefühl in den beiden Motivlagen.

Wie sehen Sie dass? Ich würde mich über Kommentare zu dem Thema sehr freuen.

Alles Gute für Sie

Stefan R. Manzow – Hamburg im April 2015

 

Wie Verhaltensänderung gelingen kann

Wie Verhaltensänderung gelingen kann

Wir sind im Februar.

Zu jedem Jahreswechsel werden Resümees geschrieben und es werden Vorsätze gefasst.

Manche funktionieren. Andere nicht.

Manchmal sind die Schritte zu groß. Man stolpert und bleibt beim alten Verhalten. Der Alltag, oder das soziale Umfeld holt einen ein. Oder besser noch, es hält einen fest, weil Veränderung immer mit höherem Puls, also Aufregung, Unsicherheit verbunden ist. Es gibt eine Anspannung, man kennt sich nicht aus auf dem neuen Terrain.

Der Gruppendruck, oder der Gruppenkonsens ist ein mächtiger Faktor in der Gleichung der Veränderung.

Trotzdem bleibt der Wunsch nach Veränderung vorhanden. Den sollte man ernst nehmen.

Beispiel: Sie haben sich vorgenommen weniger Alkohol zu trinken. Was genau ist „weniger“?

1. Fassen Sie das Ziel der Veränderung, den Zustand den Sie erreichen möchten, so genau wie möglich!

Beispiel: Sie haben sich vorgenommen mehr Sport zu treiben. Welchen Sport? Sind Sie ein Gruppen-Sporttyp, oder doch der Einzelkämpfer? Wie viel Sport soll es sein?

2. Definieren Sie den Weg zum Ziel in für Sie realistischen Schritten. Diese Schritte können Sie auf dem Weg anpassen sobald Sie feststellen, dass einer in der Planung möglicherweise zu groß, oder zu klein geraten ist.

Beispiel: Sie möchten eine neue Sprache lernen, oder ihre Fertigkeiten und Kenntnisse in einer Fremdsprache verbessern.

3. Finden Sie einen Mentor, jemand der Sie wertschätzend unterstützt auf ihrem Weg. Beim Sprachen lernen ist ein Tandempartner, dessen Muttersprache ihre Wunschsprache ist ein probater Weg um zum Ziel zu gelangen.

Beispiel: Sie möchten in diesem Jahr  ……….. machen?

4. Welches Gefühl löst das Ziel ihrer Verhaltensänderung in Ihnen aus? Schreiben Sie sich das auf, oder malen Sie ein Bild ihres gewünschten Zielzustands. 

Beispiel: Sie möchten nicht mehr ….

5. Vergessen Sie es. Nicht mehr funktioniert nicht. Sie geben einer Sache Aufmerksamkeit die Sie nicht mehr möchten, wie soll diese dann aus ihrem Leben verschwinden?

Beispiel: Sie wissen gar nicht genau was Ihr Ziel ist, das einzige was Sie spüren ist, dass sich etwas ändern muss?

6. Verändern Sie jeden Tag eine „Kleinigkeit“ in ihrem Alltag. Wichtig dabei ist, jeden Tag eine Sache anders zu machen als sonst. Sie könnten zu einer anderen Zeit aufstehen, etwas anderes zum Frühstück essen. Nicht direkt nach Feierabend nach Hause fahren, oder zu Fuß nach Hause gehen, sofern das möglich ist. Machen Sie sich eine Liste von „Mini-Veränderungen“ und spüren Sie was diese „Mini-Veränderungen“ in Ihnen für Gefühle auslösen, welche Bilder vor Ihrem geistigen Auge entstehen.

Beispiel: Sie waren fleissig im ersten Monat, danach haben Sie nachgelassen und sind frustriert, oder ernüchtert aufgrund der eigenen Widerstände Veränderungen durch zu halten und kurz davor ihr Ziel aufzugeben?

7. Rückschritte, Seitenschritte und Pausen gehören zu jedem Weg. Entwickeln Sie Mitgefühl für sich selbst und vergleichen Sie sich nicht mit anderen, möglicherweise in den Medien verbreiteten Rollenvorbildern. Sie kennen die Hintergründe zu dem gezeigten Bild nämlich nicht.

Es ist schließlich ihr Leben. 

„Steter Tropfen höhlt den Stein“ – Ovid

Alles Gute für Sie!

Stefan R. Manzow

Den notwendigen Abstand zurück gewinnen – 7 Tipps

Den notwendigen Abstand zurück gewinnen – 7 Tipps

Nach der Pause über den Jahreswechsel zurück im Job und die Ereignisse überschlagen sich.

Ein Telefonat jagt das nächste. Es kommt eine Anforderung zur nächsten und wir sind geneigt alle Anfragen / Anforderungen gleichzeitig zu erledigen.

Da wir solche Situationen nur in Routine, d.h. in schon bekannten und erprobten Abläufen souverän bewältigen können, brauchen wir hier eine Handlungsstrategie um den Überblick zu behalten.

Sonst entsteht Stress, der nicht mehr zu handhaben ist und die Ereignisse steuern uns.

Wir geraten nur zu leicht in das genetische Notprogramm durch die erhöhte Konzentration von Cortisol im Blut. Diese lässt nur Flucht oder Angriff als zwei Handlungsmuster zu und gleichzeitig verengt sich der Handlungshorizont.

Wir hätten dann den Überblick verloren. Da es in unserer Gesellschaft, in unserer Alltäglichkeit aber selten um das Überleben geht und wir uns nicht wirklich in Gefahr befinden, brauchen wir ein Selbststeuerungsmechanismus.

Physisch spürbaren Abstand herstellen!

Wie gewinne ich denn Abstand in einer Anforderungssituation von ich den Eindruck habe, dass Sie mich überfordert und gleichzeitig eine Verpflichtung spüre die Anforderungen zu erledigen?

Hier ein paar mögliche Handlungsmuster:

  • Tief atmen. Die Hand eine handbreit unter den Bauchnabel legen und dahin atmen und spüren wie der Bauch sich hebt und senkt. Dabei atmen Sie bitte durch die Nase. Das entschleunigt die Atmung.
  • Beide Füße auf den Boden stellen und mit der ganzen Länge der Füße den Boden spüren.
  • Kaltes Wasser über die Pulsadern laufen lassen.
  • Etwas kaltes anfassen, beispielsweise ein Stuhl-oder Tischbein
  • Sollten Sie stehen, unmerklich in die Knie gehen und die Fußhaltung bewusst verändern. Verlagern Sie ihr Gewicht und drücken Sie die Beine sanft in den Boden.
  • In einem anstrengenden persönlichen Gespräch, schauen Sie dem Gegenüber nicht in die Augen. Schauen Sie auf die Nasenwurzel und stellen Sie ihren Fokus unscharf.
  • Während eines Telefonats, stoppen Sie kurz und machen Sie deutlich, dass jemanden neben Ihnen steht der etwas will und unterbrechen Sie damit das nervige Telefonat. Entweder Sie bitten an in 5 Minuten zurück zu rufen, oder Sie schalten ihr Mikrofon kurz stumm.

Lassen Sie ihrer Fantasie freien Lauf und überlegen Sie sich Strategien für Situationen in den Sie immer wieder das Gefühl haben gleich zu platzen, weil Sie die Anforderung als überwältigend empfinden.

Ich freue mich über Kommentare mit ihren Strategien.

Alles Gute für Sie

Stefan Manzow

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