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Schlagwort: Kollektiv

Das passiert mir doch nicht…

Das passiert mir doch nicht…

Überall wird die agile Digitaliserungsmachine geölt. Das bedeutet Veränderung. So wie es aussieht, ein Sog dem Mensch sich nur schwer entziehen kann. Wo und wie Digitalisierung Sinn macht und wo nicht, wo Risiken beherrschbar sind und wo diese evtl. zu groß sind, Bedarf wohl einer Prüfung im Einzelnen.

Digitalisierung bedeutet vor allem Veränderung durch Innovation. Das spricht den Abenteurer, den Entdecker, den Entwickler in mir an. Das sorgt für Aufbruchsstimmung in mir.

Moment, vollständige Aufbruchsstimmung?

Übersehe ich möglicherweise ein gallisches Dorf in mir? Ich denke schon. Es gibt einen Anteil in mir, wie in jedem inneren und äußeren Team, der ist bequem, der braucht klare Strukturen und der möchte das die Abläufe vertraut und vor allem sicher sind. Ich nenne diesen Anteil mal den Besitzstandswahrer. Der bremst und balanciert den Innovator im inneren und äußeren Team, wie in dem Titelbild. Der junge Mann hinten auf dem Wagen macht den Transport erst sicher möglich. Den muss ich gesondert und rational vernünftig überzeugen und auf dem Weg ins Neue an die Hand nehmen um irrationale Ängste zu überwinden.

In jedem Team bildet sich dieser Anteil ab. Das ist gesund. Er bewahrt bewährtes und prüft neue Entwicklungen auf das Genaueste. Systemtheoretisch ist dieser Anteil sozusagen der Wächter des Systemerhalts.

Die Herausforderung in der Teamentwicklung, innen und außen, liegt wie bekannt darin alle Anteile mitzunehmen und diese unter dem Einfluss der neuen Bedingungen zu sortieren. Da es sonst später zu unbewußten und damit unerwarteten Bremsungen kommen könnte, die den Weg ins Neue behindern, oder im schlimmsten Fall sabotieren bzw. verhindern.

Sie können erkannte „Bremser“ im Team versuchen zu nötigen, oder im schlimmsten Fall kündigen. Das nützt jedoch nichts. Die Rolle würde zügig von einem anderen Teammitglied übernommen werden.

Wie gehen Sie mit den inneren und äußeren Besitzstandswahrern um?

Alles Gute für Sie

Stefan Manzow

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Niemand schafft es alleine

Niemand schafft es alleine

Christiano Ronaldo und Lionel Messi, um zwei aktuelle Fußball-Stars zu nennen. Sie stechen heraus, haben Millionen von Fans, verdienen sehr hohe Summen Geld und ernten einen Preis nach dem anderen.

Was jedoch schnell in den Hintergrund rückt, ist die Tatsache, dass die beiden ohne die 10 anderen Teammitglieder und den Stab an Trainern, Therapeuten und Beratern ihre Familie usw., nicht da wären, wo sie jetzt stehen.

Das gleiche gilt für andere berufliche Erfolge. Um noch ein weiteres Beispiel zu nennen: Es gibt da einen Tennisspieler, der sich von einer ehemaligen Nr. 1 der Weltrangliste coachen ließ und von einem Turniersieg zum anderen eilte. Nachdem er sich von dem Coach trennte, zerfiel der Erfolg zu Staub.

Wer ist in ihrem Erfolgsnetzwerk? Kennen Sie die Bedingungen, die sie brauchen um beständig erfolgreich zu sein? Oder sind Sie in der Krise?

IHR ERFOLGSMUSTER BESTEHT SOWOHL AUS MENSCHEN, ALS AUCH AUS EIGENEN HANDLUNGSMUSTERN UND IHRER GANZ EIGENEN INNEREN HALTUNG.

Deshalb ist es so schwierig sich an anderen im gleichen Metier zu orientieren und zu versuchen diese Erfolge zu kopieren. Es ist quasi ein sehr individueller Erfolgsschlüssel, den nur Sie selbst benutzen können. Sicher können andere ihre Muster lesen und versuchen diese zu kopieren. Was jedoch nicht oder nur schwer funktionieren wird, ist die Kopie ihrer intrinsischen Motivation. Ihr Motiv und die daraus entstehende Leidenschaft ist ihnen eigen

WAS TUN SIE FÜR IHR TEAM? WIE ERHÄLT ES DEN GERECHTEN ANTEIL AM ERFOLG?

Karriere ist ein Weg und wer Begleiter und Unterstützer hat, der wird die Hürden auf dem Weg erfolgreich meistern. Wer aber denkt, dass die Teammitglieder austauschbar sind, der irrt. So ein Team ist ein soziales System, welches über die Zeit von ihnen geschaffen worden ist. Einen Ersatz zu finden, der sich an der Position genauso einbringt, wie das vorherige Teammitglied ist eine schwierige Aufgabe.

Wenn man sich Künstler anschaut, die erfolgreich sind, dann stellt man oft fest, dass die sich sehr loyal gegenüber ihren Teammitgliedern verhalten. Sie wissen genau wem Sie was zu verdanken haben und das es oft nicht mit Geld aufzuwiegen ist was an Ideen aus diesem Netzwerk in ihr Produkt eingeflossen ist. Ich nenne da mal Marteria, um lokal zu bleiben. Der arbeitet seit Jahren mit den gleichen Menschen im Kernteam. Das hat Gründe. Fluktuation kann die Qualität des Produkts ruinieren.

BUDGET IST NICHT DER SCHLÜSSEL ZUM ERFOLG

Sicherlich kann man mit einem großen Budget und der richtigen Kampagne auch ein mittelmäßiges Produkt zu Erfolg bringen. Genauso richtig ist es auch, dass Steine fliegen, wenn man nur genug Energie aufwendet.

Wer langfristig eine Karriere plant, könnte auf Idee kommen, dass er sich einmal sein Erfolgsmuster anschaut und dieses im Blick behält, oder?

Alles Gute für Sie

Stefan Manzow

-> Unverbindliche Anfrage

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Balance im Team – In der Erhaltung der Heterogenität liegt die Chance

BALANCE IM TEAM – IN DER ERhaltung DER HETEROGENITÄT LIEGT DIE CHANCE

Diese Ideologisierung des Teams beinhaltet für mich eine Note kollektiver Manie.  Nur das Kollektiv zählt. Es braucht zwar die Einzelleistungen, aber erkennt diese zumindest in der Narration nicht an.

Diese Einzelleistung wird dem Kollektivgedanken untergeordnet und am Ende bleibt der einzelne Mitarbeiter möglicherweise auf der Strecke.  Es zerstört auf lange Sicht die Motivation des einzelnen Mitarbeiters.

Das Team ist überhaupt nicht vorhanden ohne den Einzelnen

  1. Nur weil ein Mitarbeiter Leistungen in einem bestimmten Bereich bringt, heißt es nicht, dass er auf allen Ebenen sozialkompatibel mit dem Team sein muss.
  2. Es gibt Menschen die haben gerne eine Anbindung an ein Team und erledigen Ihre Aufgaben mit relativ hoher Selbstständigkeit und ordnen sich keiner Fraktion im Team zu.
  3. Die Normen und Usancen des Unternehmens/sozialen Systems wirkt auf die Menschen und verschüttet möglicherweise wichtige Impulse zur Entwicklung ohne einen Innovationzyklus und entsprechendes Wissensmanagement.

Die Rolleneinteilung / Rollenzuschreibung für Mitarbeiter abgeleitet von Verhaltensweisen ist aus meiner Sicht nicht hilfreich. Sie beschneidet Entwicklungs- und Gestaltungsräume für den Einzelnen und es macht das Team aus meiner Sicht abhängig und träge.

Es ist ohne Frage anstrengender, wenn man genau hinschauen und hören muss wer mit welcher Agenda da heute vor einem steht. Deshalb geht der „Gendergedanke“ ja auch so vielen auf den Keks. Der Wunsch nach Tradition und damit Sicherheit ist ja gerade wieder in Mode. Er verhindert jedoch Entwicklung, also etwas Neues.

Fangen Sie an, frei nach Ruth Cohen,  das Ich ins Team zu integrieren, falls Sie es nicht längst schon tun. Das ist zwar anstrengender, bietet jedoch mehr Freiheitsgrade und damit Möglichkeiten für neue Lösungen, also Innovation.

Ein Beispiel zum Abschluss. Nach außen war die deutsche Fußballnationalmannschaft in Rio „Die Mannschaft“, wer aber genau hin sah, bemerkte wie wichtig einzelne Spieler waren um den Titel in Rio zu erreichen. Ohne die wäre es vermutlich nicht so gut ausgegangen.

Insofern ist dieser Satz „There is no I in Team“ Unsinn.

„Ohne Indianer kein Stamm“

Alles Gute für Sie

Ihr Stefan Manzow

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