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Schlagwort: Individum

Balance im Team – In der Erhaltung der Heterogenität liegt die Chance

BALANCE IM TEAM – IN DER ERhaltung DER HETEROGENITÄT LIEGT DIE CHANCE

Diese Ideologisierung des Teams beinhaltet für mich eine Note kollektiver Manie.  Nur das Kollektiv zählt. Es braucht zwar die Einzelleistungen, aber erkennt diese zumindest in der Narration nicht an.

Diese Einzelleistung wird dem Kollektivgedanken untergeordnet und am Ende bleibt der einzelne Mitarbeiter möglicherweise auf der Strecke.  Es zerstört auf lange Sicht die Motivation des einzelnen Mitarbeiters.

Das Team ist überhaupt nicht vorhanden ohne den Einzelnen. Punkt.

  1. Nur weil ein Mitarbeiter Leistungen in einem bestimmten Bereich bringt, heißt es nicht, dass er auf allen Ebenen sozialkompatibel mit dem Team sein muss.
  2. Es gibt Menschen die haben gerne eine Anbindung an ein Team und erledigen Ihre Aufgaben mit relativ hoher Selbstständigkeit und ordnen sich keiner Fraktion im Team zu.
  3. Die Normen und Usancen des Unternehmens/sozialen Systems wirkt auf die Menschen und verschüttet möglicherweise wichtige Impulse zur Entwicklung ohne einen Innovationzyklus und entsprechendes Wissensmanagement.

Die Rolleneinteilung / Rollenzuschreibung für Mitarbeiter abgeleitet von Verhaltensweisen ist aus meiner Sicht nicht hilfreich. Sie beschneidet Entwicklungs- und Gestaltungsräume für den Einzelnen und es macht das Team aus meiner Sicht abhängig und träge.

Es ist ohne Frage anstrengender, wenn man genau hinschauen und hören muss wer mit welcher Agenda da heute vor einem steht. Deshalb geht der “Gendergedanke” ja auch so vielen auf den Keks. Der Wunsch nach Tradition und damit Sicherheit ist ja gerade wieder in Mode. Er verhindert jedoch Entwicklung, also etwas Neues.

Fangen Sie an, frei nach Ruth Cohen,  das ich ins Team zu integrieren, falls Sie es nicht längst schon tun. Das ist zwar anstrengender, bietet jedoch mehr Freiheitsgrade und damit Möglichkeiten für neue Lösungen, also Innovation.

Ein Beispiel zum Abschluss. Nach außen war die deutsche Fußballnationalmannschaft in Rio “Die Mannschaft”, wer aber genau hin sah, bemerkte wie wichtig einzelne Spieler waren um den Titel in Rio zu erreichen. Ohne die wäre es vermutlich nicht so gut ausgegangen.

Insofern ist dieser Satz “There is no I in Team” Unsinn.

“Ohne Indianer kein Stamm”

Alles Gute für Sie

Stefan Manzow

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Ihre Erfolgsspur der Berufsbiographie

Ihre Erfolgsspur der Berufsbiographie

 

Wir möchten gerne in die Zukunft schauen, sicher stellen, dass das was wir und wie wir es tun erfolgreich sein wird. Dafür brauchen wir den Zugriff auf unsere individuellen mentalen Ressourcen.

Diese finden wir in unserer Lern – und Berufsbiographie.

” Again, you can’t connect the dots looking forward;

you can only connect them looking backwards ”

Steve Jobs – Stanford 2005

Rückblickend können wir unsere Erfolgsspur identifizieren und im Verlauf dieser Arbeit die Faktoren bestimmen, welche uns auf diese Spur gebracht haben.

Dann können wir diese Faktoren ( Handlungsweisen, Denkmuster etc. ) auf aktuelle Situationen und zukünftige Entscheidungen anwenden.

Durch die intensive Auseinandersetzung mit unserer Berufs- und Lernbiographie entsteht oft auch ein verbesserter Zugang zu unserer Intuition, unserem vegetativen Kompass des Lebens.

Hilfe zur Selbsthilfe heißt für mich, als psychologischer Berater und Coach, Ihnen bei der Herausarbeitung der Faktoren für ihr persönliches Erfolgsmuster den Rahmen zu stellen.

Der Weg zur ihrer Erfolgsspur der Berufsbiographie ist oft mit schweißtreibender Arbeit verbunden.

Einsatz der sich lohnt, denn ihre aktuellen Fragestellungen lösen Sie mit diesen Ressourcen oft spielend.

Alles Gute für Sie

Stefan Manzow

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Die vermeintliche soziale Geschwindigkeit

Die vermeintliche soziale Geschwindigkeit

Die Medien, insbesondere die sozialen Medien bringen uns in einen Geschwindigkeitsrausch.

Man kann richtig gehend unter Zugzwang geraten, wenn man die Geschwindigkeit der Veröffentlichung einiger Marktteilnehmer auf sich bezieht.

Die Entwicklung von Fähigkeiten, Marktpositionen, Rollen und Marken braucht jedoch Zeit. Das wird in den sozialen Medien nicht sichtbar. Die jahrelange Arbeit an Strategie, Ausdrucksweise, Themenfindung, oder eben die Beauftragung eines Dienstleisters wie einer PR und Social Media Agentur sind natürlich für den Nutzer nicht sichtbar.

Was jedoch sichtbar wird ist eine reflexhafte Art und Weise sich mit Themen, politisch und privat auseinander zu setzen von der ich mich wenigstens erst wieder emanzipieren musste.

Im Berufsleben beobachte ich etwas ähnliches. Die Hatz von einem Thema zum nächsten, ständig das Gefühl zu haben etwas bliebe auf der Strecke. Ein neues Marketing Tool jagt das nächste, bevor man überhaupt in der Lage ist das erste vollständig in der Anwendung verstanden zu haben und ich meine damit die Verinnerlichung von Arbeitsabläufen, Wirkungen und Fehlern die passieren bei der Einführung oder in der Testphase.

Schon muss man sich mit den neuesten Hype auseinandersetzen, sonst ist man ja nicht mehr Hipster genug.

“Das Highlight-Reel der sozialen Medien ist kein Maßstab an dem sich das Individuum messen sollte.”

Dabei bleibt meiner Ansicht nach die Qualität auf der Strecke. Interessant beispielsweise wie die Social – Media Experten von den Bäumen fielen, die wurden quasi gleich mit den neuen Medien, bzw. Verbreitungsinstrumenten, Plattformen etc. gebacken.

Dabei waren sicher Einige die ihr Handwerk verstanden und verstehen, weil die die Kunst der Kundenkommunikation verstanden hatten.

Im Arbeitsleben gibt es meiner Wahrnehmung nach auch zwei Geschwindigkeiten, die in der Fachpresse und den Medien propagierte und die reale.

Hier passt etwas nicht. Das erzeugt Stress und da muss ich als Teilnehmer im System die Verantwortung für mich übernehmen und mich da raus ziehen um in die Tiefe zu gehen.

“Abgrenzungsfähigheit ist eine unterschätzte soziale Fähigkeit”

Die Teamfähigkeit wird ja immer gerne beschworen. Ich habe den Eindruck hier wird oft Gehorsam mit Teamfähigkeit verwechselt.

Teamfähigkeit steht für mich im Werte – und Entwicklungsquadrat neben Abgrenzungsfähigkeit als Schwestertugend. Die beiden Tugenden sollten in Balance gehalten werden.

Alles Gute für Sie.

Stefan Manzow

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