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Schlagwort: Wege

Dankbarkeit kann ein Schlüssel zur Lösung sein

Dankbarkeit kann ein Schlüssel zur Lösung sein

Ja, Sie haben es richtig gelesen. Dankbarkeit kann ein Schlüssel zur Lösung sein. Ihre aktuelle Situation mag nicht gerade eine Oase der Freude sein. Dagegen an zu gehen gibt uns die Illusion der Handlungsmacht. Sie bindet jedoch viel Energie und vergrößert möglicherweise das Problem, zumindest im Kopf und manchmal eben auch ganz real.

Mit welcher Situation sind Sie gerade unzufrieden?

  1. Beschreiben Sie die Situation auf einem Blatt Papier möglichst detailgenau.
  2. Welche Gefühle steigen dabei in Ihnen auf?
  3. Wird diese Situation in 2 Jahren noch lebensbestimmend für Sie sein?

Wie geht es Ihnen jetzt? Wen machen Sie für die derzeitige Situation verantwortlich? Sich selbst oder die Umstände?

Was können Sie ändern? Die Umstände und die daran beteiligten Menschen? Wohl kaum. Also Sie könnten es versuchen, das wird Ihnen vermutlich nicht gelingen, wie Sie sicher aus ähnlichen Situationen schon wissen.

Sich selbst? Ja, das können Sie wohl. Sie haben es hierher, damit meine ich ihre derzeitige Lebenssituation geschafft. Dazu gehörte der innere Wandel.

Jetzt nehmen wir an, Sie würden sich selbst für die verfahrene Situation verantwortlich und sich damit selbst anklagen. Könnte ja sein?

Selbstverurteilungen verfestigen die Ausweglosigkeit

Menschen können sich nicht ändern, bzw. weitergehen, wenn Sie sich selbst nicht verzeihen können. Sie hängen fest. Mental und dann auch physisch.

Die Lösung könnte sein, wenn Sie den Weg in die derzeitige Situation mit Dankbarkeit betrachten können.

Sie wissen, alles ist temporär, so gerne wir Menschen auch die Permanenz hätten in unserem Leben. Es gibt eben gute und schlechte Tage, Wochen, Jahre.

das Leben bleibt ein Auf und Ab

Mal ist die Amplitude höher und mal eher flach, aber Sie oszilliert immer.

Zurück zum Verzeihen. Sich selbst zu verzeihen, sich Fehler zu vergeben ist das Mitgefühl mit sich selbst.

Nehmen wir an, alle Menschen tun im Grunde in jeder Situation das bestmögliche mit den Informationen die Ihnen zur Verfügung stehen.

Sie haben also das bestmögliche getan und sind dann in diese Situation gelangt. Die stellt sich als eher so mittelgut heraus, um es mal vorsichtig zu formulieren. Ihre Ausgangsdatenlage war eben einfach nicht valide. Kann passieren.

Also warum sollten Sie sich dafür Vorwürfe machen?

Sie taten ihr Bestes

Jetzt sitzen Sie also gefühlt fest, zwischen Baum und Borke. Da ist weder physisch noch psychisch viel Raum für Bewegung.  Sie müssen da raus.

Das kann über Dankbarkeit funktionieren. Seien sich selbst und den Menschen um Sie herum in der Situation dankbar. Das kann den Knoten lösen. Sie rutschen da einfach raus, weil Sie zum einen nicht mehr versuchen die Menschen und Umstände zu verändern und sich selbst dafür andererseits auch nicht mehr fertig machen da reingerutscht zu sein.

Die Situation ist ihr Coach

Sie erkennen an, dass man im Casino des Lebens nicht immer gewinnen kann, auch wenn man den Tisch und die Zahlenfolgen lange genug beobachtet hat. Mal gewinnt man, mal verlieren die anderen. Warum? Weil Sie die Situation verlassen werden und aus der Wüste in die Oase gelangen, während die anderen Menschen in der Situation wohl noch länger dort bleiben werden. Das ist doch erleichternd. Sie sind eben kein Baum, Sie können sich bewegen und brauchen nicht da, wo Sie fälschlicherweise annahmen es wäre ein guter Nährboden, Wurzeln zu schlagen.

Dankbarkeit für den Weg und die Sicherheit begründet aus ihrer Lebenserfahrung dass es in 5 Jahren keine Rolle mehr spielt wie es Ihnen heute ging. Das kann die Lösung sein, oder den Stein wenigstens ins Rollen bringen.

Alles Gute für Sie

Stefan Manzow

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Bewunderung und Neid, zwei Seiten einer Medaille im Berufsleben

Bewunderung und Neid, zwei Seiten einer Medaille im Berufsleben

Es gibt immer jemanden in ihrem Team, der in ihnen das Gefühl auslöst „Das möchte ich auch können!“

Die wenigsten fragen dann wie er oder sie in die Position oder zu den Fertigkeiten gekommen ist. Die einen bewundern den Star, die anderen versuchen ihn wieder auf Normalmaß zu reduzieren. Zumindest in ihrem Kopf und relativieren die Leistung, das Talent, welches der Kollege, oder Vorgesetzte einbringt.

Wer die Frage stellt bekommt eine Antwort, die nicht immer gewünscht ist. Es hat oft mit Erfahrung zu tun, die man im Verlauf der Zeit in einer bestimmten Rolle, wenn man über die eigenen Erfahrungen reflektiert und lernt, macht. Man braucht eine Leidenschaft, die über das vermeintlich Normale hinausgeht um eine Expertenstellung zu erreichen.

Die Antworten auf Fragen dieser Performance-Stars klingen dann oft wie beiläufig, aber auch sehr bestimmt. Deshalb ist dieser Mensch ja auch in dem Team, für eben diese Fachkenntnis.

In Coachings und Beratungen wurde ich in der Vergangenheit mit der Aussage konfrontiert

„Was denken dann die anderen im Team über mich?“

Nehmen wir an Sie können es sich leisten bestimmte aufwändige Reisen zu unternehmen, oder Sie kommen mit dem dicken Motorrad im Sommer zur Arbeit. Noch eindrucksvoller ist die schnelle Lösung von fachlichen Fragestellungen für Kollegen. Es gibt unzählige Beispiele von Vorfällen, die entweder Bewunderung, bzw. Anerkennung oder eben auch Neid bei ihren Kollegen oder Vorgesetzten auslösen können.

Einerseits möchten viele gerne dieses oder jenes erreichen, haben, oder können, jedoch die wenigsten sind sich über den Preis, den man dafür zahlen muss im Klaren.

Beispielsweise die langen Abende, an denen man Bücher gelesen hat, anstatt vor Netflix zu hängen. Die Wochenenden an denen man selbstfinanzierte Workshops besucht, anstatt feiern zu gehen oder in der Sonne zu liegen.

Mit welchen Qualitäten halten Sie hinterm Berg in ihrem Team? Womit könnten Sie ihr Team und damit die Unternehmensleistung insgesamt voranbringen, tun es aber nicht, weil Sie eine Neid-Reaktion befürchten?

Alles Gute für Sie

Stefan Manzow

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Niemand schafft es alleine

Niemand schafft es alleine

Christiano Ronaldo und Lionel Messi, um zwei aktuelle Fußball-Stars zu nennen. Sie stechen heraus, haben Millionen von Fans, verdienen sehr hohe Summen Geld und ernten einen Preis nach dem anderen.

Was jedoch schnell in den Hintergrund rückt, ist die Tatsache, dass die beiden ohne die 10 anderen Teammitglieder und den Stab an Trainern, Therapeuten und Beratern ihre Familie usw., nicht da wären, wo sie jetzt stehen.

Das gleiche gilt für andere berufliche Erfolge. Um noch ein weiteres Beispiel zu nennen: Es gibt da einen Tennisspieler, der sich von einer ehemaligen Nr. 1 der Weltrangliste coachen ließ und von einem Turniersieg zum anderen eilte. Nachdem er sich von dem Coach trennte, zerfiel der Erfolg zu Staub.

Wer ist in ihrem Erfolgsnetzwerk? Kennen Sie die Bedingungen, die sie brauchen um beständig erfolgreich zu sein? Oder sind Sie in der Krise?

IHR ERFOLGSMUSTER BESTEHT SOWOHL AUS MENSCHEN, ALS AUCH AUS EIGENEN HANDLUNGSMUSTERN UND IHRER GANZ EIGENEN INNEREN HALTUNG.

Deshalb ist es so schwierig sich an anderen im gleichen Metier zu orientieren und zu versuchen diese Erfolge zu kopieren. Es ist quasi ein sehr individueller Erfolgsschlüssel, den nur Sie selbst benutzen können. Sicher können andere ihre Muster lesen und versuchen diese zu kopieren. Was jedoch nicht oder nur schwer funktionieren wird, ist die Kopie ihrer intrinsischen Motivation. Ihr Motiv und die daraus entstehende Leidenschaft ist ihnen eigen

WAS TUN SIE FÜR IHR TEAM? WIE ERHÄLT ES DEN GERECHTEN ANTEIL AM ERFOLG?

Karriere ist ein Weg und wer Begleiter und Unterstützer hat, der wird die Hürden auf dem Weg erfolgreich meistern. Wer aber denkt, dass die Teammitglieder austauschbar sind, der irrt. So ein Team ist ein soziales System, welches über die Zeit von ihnen geschaffen worden ist. Einen Ersatz zu finden, der sich an der Position genauso einbringt, wie das vorherige Teammitglied ist eine schwierige Aufgabe.

Wenn man sich Künstler anschaut, die erfolgreich sind, dann stellt man oft fest, dass die sich sehr loyal gegenüber ihren Teammitgliedern verhalten. Sie wissen genau wem Sie was zu verdanken haben und das es oft nicht mit Geld aufzuwiegen ist was an Ideen aus diesem Netzwerk in ihr Produkt eingeflossen ist. Ich nenne da mal Marteria, um lokal zu bleiben. Der arbeitet seit Jahren mit den gleichen Menschen im Kernteam. Das hat Gründe. Fluktuation kann die Qualität des Produkts ruinieren.

BUDGET IST NICHT DER SCHLÜSSEL ZUM ERFOLG

Sicherlich kann man mit einem großen Budget und der richtigen Kampagne auch ein mittelmäßiges Produkt zu Erfolg bringen. Genauso richtig ist es auch, dass Steine fliegen, wenn man nur genug Energie aufwendet.

Wer langfristig eine Karriere plant, könnte auf Idee kommen, dass er sich einmal sein Erfolgsmuster anschaut und dieses im Blick behält, oder?

Alles Gute für Sie

Stefan Manzow

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Wie Veränderung gelingen kann x 7 Tipps

Wie Veränderung gelingen kann x 7 Tipps

 

In meinen Beratungen geht es nach der Zielfindung immer wieder um das Thema „Wie Veränderung gelingen kann“. Der Wunsch nach Ratschlägen und Tipps liegt dann oft in der Luft. Ich verweise immer auf die notwendige eigene Kreation des Weges. Hier einige Hilfestellungen, die sich in der Praxis als nützlich erwiesen haben:

 

  1. Behalten Sie Ihre Ziele zunächst für sich. Es braucht 21 Durchläufe um ein neues Verhaltensmuster zu stabilisieren. Also 21 Trainingsläufe, bis Laufen zu Ihrem Repertoire gehört, 21 Partys ohne Alkohol, bis Sie sich wohl fühlen, ohne Alkohol zu feiern. Erklären Sie sich anderen Menschen nicht. Warum auch? Es sei den Sie wollen Ihr Umfeld zu einer externen Ratsversammlung einladen. Das könnte Sie verunsichern.
  2. Es kann notwendig sein, dass Sie einen Teil Ihres Freundeskreises verlassen oder verlieren, weil dieser ihren gegenwärtigen Status stützt, nicht aber ihr Ziel teilt.
  3. Lernen Sie mit Einsamkeit umzugehen. Nichts zu tun ist besser, als dass zu tun was Sie bisher schon gemacht haben. Denn Ihr altes Verhalten hat nicht zu der gewünschten Veränderung geführt, oder?
  4. Ihr Ziel sollte klar formuliert und wenn möglich als selbst erstelltes Bild vorhanden sein. Schreiben Sie ein Tagebuch auf dem Weg zum Ziel. Dies sollte handschriftlich erfolgen und idealerweise kolorieren Sie es. Die Emotion, die Sie selbst zu dem Bild haben, ist ein wichtiger Antrieb.
  5. Haben Sie Geduld mit sich. Zwei Schritte in die gewünschte Richtung und dann einen wieder zurück, das ist völlig normal. Jeder kleine Schritt in die gewünschte Richtung ist als Erfolg von Ihnen zu werten. Ein Beispiel: Sie möchten abnehmen. Dann ist jeder Tag an dem Sie nach 19 Uhr nichts mehr essen ein Erfolg und sollte dementsprechend von Ihnen gewürdigt werden.
  6. Ändern Sie jeden Tag eine Kleinigkeit in ihrem Alltag. Raus aus der Routine. Sie fahren immer mit derselben Bahn zur Arbeit? Nehmen Sie einen anderen Weg. Sie gehen immer ins gleiche Café, gehen Sie in ein anderes. Beispiel: Sie gehen immer direkt nach Hause nach der Arbeit, gehen Sie zu Fuß, oder über Los, d. h. gehen Sie neue Wege und das meine ich wortwörtlich.

Sie wollen ihren ganz eigenen Veränderungsplan erstellen und vorher ihr Ziel möglichst unabhängig, aber doch mit Unterstützung definieren und wünschen sich Unterstützung und Begleitung auf dem Weg?

Dann vereinbaren Sie einen ersten unverbindlichen Termin mit mir.

Alles Gute für Sie

Stefan Manzow

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Loslassen, jetzt aber wirklich!

Loslassen, jetzt aber wirklich!

Loslassen heißt was da steht, eben nicht dran festhalten.

Die heiße Kartoffel lassen Sie doch auch gleich wieder los?

Die Erinnerung an den Schmerz kommt möglicherweise wieder ins Bewusstsein. Das kann unser psychischer Raum aushalten. Er kommt und dann geht er auch bei Nichtbeachtung wieder, bis er nicht mehr ins Bewusstsein zurück kehrt.

Im Berufsleben gibt es immer wieder Enttäuschungen, nicht eingehaltene Zusagen, Versprechungen die man lieber nicht gehört hätte.

Wir können die anderen Menschen nicht ändern bis sie zu unseren Vorstellungen passen

Uns bleibt oft nur übrig einfach weiter zu gehen und die Erfahrung abzuspeichern um in Zukunft eine Vorstellung davon zu haben wie der Umgang besser gelingen kann.

Weitergehen…

Alles Gute für Sie

Stefan Manzow

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Akzeptieren was ist…

AKZEPTIEREN, WAS IST…

In meiner Arbeit mit Coaching-Klienten verbringe ich manchmal Zeit damit, gemeinsam vor einer unsichtbaren Wand zu sitzen.

Sinnbildlich sitzen wir dann gemeinsam den inneren Widerstand aus. Die Luft ist zum Schneiden und die Zeit bleibt scheinbar stehen. Bis zu dem Punkt, an dem der Kunde anfängt zu akzeptieren, wie die Dinge gerade sind.

Wir alle haben unsere Vorstellungen darüber, wie die Dinge zu laufen haben. Oft funktioniert auch alles wie am Schnürchen. Ebenso oft aber auch nicht. Manche neigen dazu, an ihren Vorstellungen festzuhalten. Sie üben sich im Widerstand. Man fühlt sich kräftig, in Wirklichkeit kostet das aber noch viel mehr Kraft und man verschwendet möglicherweise wichtige Zeit.

WIDERSTAND IST EINER DER GRÖSSTEN VERHINDERUNGSMECHANISMEN, DIE WIR IN UNS TRAGEN

Wir möchten die „Enttäuschungen“ nicht fühlen, nicht spüren, dass unsere Pläne nicht funktionieren. Wir halten fest. Im privaten wie im beruflichen Leben. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem es offensichtlich ist und die Realität des partiellen Scheiterns nicht mehr zu leugnen ist.

Es sind in vielen Fällen Menschen mit Führungsanspruch, die diesem fast narzisstischen Anspruch zum Opfer fallen.

Jeden Moment hinzugucken, also zu schauen, ob das, was wir gerade tun und vorhaben, die gewünschte Resonanz erzeugt, das ist wichtig. Jedoch nicht immer so einfach, wie der vorherige Satz gerade geschrieben wurde. Ein spielerisches Element einzufügen und die Dinge nicht gleich in Stein zu meißeln könnte ein Teil der Lösung sein.

Wenn wir annehmen, dass wir mit dem Phänomen nicht alleine sind, dann ist das eine gute Nachricht. Wir können uns selbst auf die Spur kommen und unser Verhalten ändern bzw. zunächst einen Checkpoint einbauen.

Das Beispiel mit dem Affen, der in ein Astloch nach einer Frucht greift und die Hand nicht mehr raus kriegt, ist ja bekannt. Wir Menschen sind da oft nicht weit von entfernt. Loslassen und andere Wege und Lösungen suchen bringt uns weiter. Aber wer rückt schon gerne von seinem genialen Plan ab?

Steht doch in der heutigen Zeit überall zu lesen, wir kriegen Videos vorgespielt, wie erfolgreich die Pläne andere Menschen aufgehen. Das müssten wir doch auch können. Was sie uns nicht sagen, ist, wie oft sie bei ihren Versuchen Fehlschläge erlitten und ihr Verhalten adaptieren mussten.

Wir sehen oft nur das Endergebnis nach einem Weg mit Richtungsänderungen und Fehlschlägen

In Ansätzen wird es sichtbar, wie schwer es ist, ein Ziel im oft selbst gesetzten Timing zu erreichen.

Das Wettrennen um die wiederverwertbare Rakete zwischen den unterschiedlichen Unternehmen ist meiner Ansicht nach ein gutes Beispiel dafür. Es stürzt ab und zu eine Rakete ab, das Unternehmen wertet die Daten aus, und bei erfolgreicher Implementierung der Änderungen reduziert sich die Fehlerquote. Eigentlich ganz ordinäres Management 1×1. Wer macht das in der eigenen Projekt-/Karriere-Planung? Sie?

Ok, dann brauchen wir nicht miteinander in dem Punkt zu arbeiten. Sie können loslassen und den Kurs ändern, um Ihr Ziel zu erreichen.

Erinnern Sie sich an Ihren letzten Widerstandskampf? Sind Sie der Meinung, früh genug losgelassen zu haben oder ist da noch Luft nach oben?

Festhalten gibt Sicherheit, das ist nicht nur beim Klettern so, sondern auch im Leben. Dreimal fest und einmal einen neuen, sicheren Griff in Reichweite suchen ist ja die Grundregel. Freeclimber gehen darüber hinaus, und das müssen sie manchmal auch, sonst schaffen sie manche Wände nicht.

Im Leben ist es meiner Ansicht nach ähnlich. Wer Grundlagen im Schwimmen hat, der muss schon mal ins Kalte.

Als Kinder hatten wir gerne Begleiter bei unseren vielen ersten Versuchen, neue Tricks und Fertigkeiten zu lernen. Das gab uns die notwendige Sicherheit, Dinge auszuprobieren und aus den Fehlern zu lernen und zu wachsen.

Alles Gute für Sie

Stefan R. Manzow

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Frohe Festtage und einen guten Rutsch

Frohe Festtage und einen guten Rutsch

Ich wünsche Ihnen entspannte und erholsame Festtage. Mögen Sie Kraft tanken, abschalten und wertschätzen können, dass wieder ein Lebensjahr zu Ende geht und ein neues Jahr voller Abenteuer und Leben vor der Tür steht.

Ich bedanke mich herzlich bei den Menschen die mir und meiner Arbeit in diesem Jahr vertraut haben und allen mit denen ich bei verschiedensten Gelegenheiten und Events Inspiration austauschen durfte.

Kommen Sie gut rüber, wie man in Hamburg so sagt.

Alles Gute für Sie

Stefan Manzow

“Shoot for the moon…” – Berufliche Ziele

“Shoot for the moon. Even if you miss, you’ll land among the stars.” Norman V. Peale

Ziele sind gut, Ziele sind schlecht, Ziele sollten so, oder so sein.
Man liest sehr viel über die ideale Beschaffenheit von beruflichen und privaten Zielen.

Das Zitat zu Beginn begegnet dem an Selbstverwirklichung interessierten Menschen mindestens drei Mal pro Jahr, oder?

Das Zitat kann zwar einen Fehlschlag als Landung zwischen den Sternen umdeuten, aber eben auch nur nach drei Bier.

-> Daneben ist daneben und nicht knapp vorbei.

Deshalb steht der Schuss auf den Mond für mich sinnbildlich am Ende einer Strecke von Etappen, Milestones wie man Neudeutsch schreibt. Um das letztendliche Ziel möglichst sicher zu erreichen.

Ein paar Beispiele um es anschaulicher zu machen. Kein Musiker wird seine erste Show beim Superbowl spielen, kein Schauspieler seine Leinwandpremiere als Hauptdarsteller in einem Tarantino Filme feiern. Kein Politiker, außer natürlich der alle überragende Klitschko wird als erstes politisches Amt das des Präsidenten übernehmen.

Deshalb vertrete ich die ständige Übung kleiner Schritte in die „richtige Richtung“. Und was ist die richtige Richtung?

Das ist ihre Vision. Vielleicht die Vision Präsident zu werden, vielleicht die des CEO, vielleicht wollen Sie Regisseur eines Spielfilms werden, oder einfach eine zu Ihnen passende langfristige berufliche Perspektive in einem attraktiven Unternehmen finden.

Das ist schon eine Herausforderung für sich, die eigene Vision möglichst trennscharf und positiv zu definieren.

Wie sieht Ihre berufliche Vision aus?

Wenn Sie das Bild fertig haben folgt im Anschluss ihre Planung der möglichen Etappen dorthin.
Sie machen besser eine rollende Planung, weil der Weg zur Vision nur in Ausnahmefällen ohne Umwege sein wird.

Seien Sie bereit für Umwege, für Misserfolge, verfehlte Etappen, Pannen und freuen Sie sich über jeden Erfolg den Sie erzielen.

Ich meine es so. JEDEN Erfolg. Ob es eine Regieassistenz, ein Job als Runner auf dem Filmset ist, der für Sie am Anfang steht. Feiern und genießen Sie jeden Schritt und schätzen Sie jede Möglichkeit Erfahrungen zu sammeln. Und was ein Erfolg ist bestimmen Sie selbst durch eigene Maßstäbe. Besser so als, dass Sie der Kakophonie von Feedback von Menschen zuhören die leider oft keinen Schimmer davon haben wie konstruktives Feedback strukturiert sein sollte. Und das frustriert im besten Fall, oder verwirrt den Empfänger.

Tipp: Suchen Sie sich jemand der Ihnen konstruktives wertschätzendes Feedback auf dem Weg gibt.

Sie können zwar denken, dass der Job als Runner nun wirklich nicht das ist was Sie sich vorgestellt haben. Sie wollten ja Regisseur eines Spielfilms sein. Nun vielleicht gehört auf den Weg der Job des Runners. So wie früher ein Bauhandwerk Vorraussetzung für das Architekturstudium war.

Um zum Mond zu gelangen, von dort wo Sie gerade stehen sind möglicherweise sehr viele Zwischenschritte notwendig.

Das ist die Arbeit, Ihr Weg zur Vision.

Genießen Sie jeden Schweißtropfen. Etwas anderes ist nicht gerade nicht da.

Eine gute Reise wünscht Ihnen

Stefan R. Manzow