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Kategorie: Balance (Seite 1 von 2)

Das passiert mir doch nicht…

Das passiert mir doch nicht…

Überall wird die agile Digitaliserungsmachine geölt. Das bedeutet Veränderung. So wie es aussieht, ein Sog dem Mensch sich nur schwer entziehen kann. Wo und wie Digitalisierung Sinn macht und wo nicht, wo Risiken beherrschbar sind und wo diese evtl. zu groß sind, Bedarf wohl einer Prüfung im Einzelnen.

Digitalisierung bedeutet vor allem Veränderung durch Innovation. Das spricht den Abenteurer, den Entdecker, den Entwickler in mir an. Das sorgt für Aufbruchsstimmung in mir.

Moment, vollständige Aufbruchsstimmung?

Übersehe ich möglicherweise ein gallisches Dorf in mir? Ich denke schon. Es gibt einen Anteil in mir, wie in jedem inneren und äußeren Team, der ist bequem, der braucht klare Strukturen und der möchte das die Abläufe vertraut und vor allem sicher sind. Ich nenne diesen Anteil mal den Besitzstandswahrer. Der bremst und balanciert den Innovator im inneren und äußeren Team, wie in dem Titelbild. Der junge Mann hinten auf dem Wagen macht den Transport erst sicher möglich. Den muss ich gesondert und rational vernünftig überzeugen und auf dem Weg ins Neue an die Hand nehmen um irrationale Ängste zu überwinden.

In jedem Team bildet sich dieser Anteil ab. Das ist gesund. Er bewahrt bewährtes und prüft neue Entwicklungen auf das Genaueste. Systemtheoretisch ist dieser Anteil sozusagen der Wächter des Systemerhalts.

Die Herausforderung in der Teamentwicklung, innen und außen, liegt wie bekannt darin alle Anteile mitzunehmen und diese unter dem Einfluss der neuen Bedingungen zu sortieren. Da es sonst später zu unbewußten und damit unerwarteten Bremsungen kommen könnte, die den Weg ins Neue behindern, oder im schlimmsten Fall sabotieren bzw. verhindern.

Sie können erkannte „Bremser“ im Team versuchen zu nötigen, oder im schlimmsten Fall kündigen. Das nützt jedoch nichts. Die Rolle würde zügig von einem anderen Teammitglied übernommen werden.

Wie gehen Sie mit den inneren und äußeren Besitzstandswahrern um?

Alles Gute für Sie

Stefan Manzow

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Leidenschaft braucht ein Gegengewicht

Leidenschaft braucht ein Gegengewicht

Natürlich ist die Kraft der Leidenschaft entsprungen aus der Neugier für ein Thema wichtig. Selbstverwirklichung im Beruf scheint, wenn man der Populärliteratur und den Ratgebern folgt, die wichtigste Zutat zu sein.

Es gibt wahrscheinlich Millionen, wenn nicht Milliarden von Menschen, die diesen Wunsch ihre Passion zum Beruf zu machen, gerne umsetzen würden. Viele haben sicherlich auch die notwendige Energie um dahin zu wachsen. Haben diese Menschen auch das benötigte Korrektiv?

Im Werte – und Entwicklungsquadrat von Schulz von Thun werden Schwestertugenden genutzt um in Balance zu sein und nicht in Extreme zu fallen, bzw. eine Orientierung zu haben um Ungleichgewichte wieder ins Lot zu bringen.

Die Balance durch ein Gegengewicht wieder herstellen

Eine Passion zu haben ist erfüllend. Sie selbst war in der Vergangenheit, vor der Zeit der Selbstverwirklichung ein Hobby. Die Leidenschaft war also der Ausgleich zum Berufsleben. In einzelnen Fällen wurde aus der Leidenschaft eine Profession.

Hat sich das in den letzten Jahren verändert, haben wir Menschen uns so verändert, dass aus den Leidenschaften automatisch Berufe werden?

Wer im Thesaurus nachguckt, findet auch nicht so wirklich positive Begriffe im Umfeld der Passion, der Begeisterung für ein Thema.

Das sind dann die Positionen, in die ein Mensch gerät, der keine Schwestertugend, oder Korrektiv an der Seite der Begeisterung hat.

Welchen Teil ihrer jetzigen beruflichen Tätigkeit machen Sie mit Eifer?

In diesem Sinne.

Alles Gute für Sie

Stefan Manzow

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Die eigene Entwicklung – Worüber Coaches selten schreiben

Die eigene Entwicklung – Worüber Coaches Selten schreiben

Wenn ich mir den Markt der Coaches und psychologischen Berater anschaue, dann sehe ich als potentieller Kunde eine Reihe von guten Marketing Kampagnen. Man findet in den Profilen eine Reihe von Ausbildungen, über die Learnings wird selten reflektiert. Die wirken auf mich manchmal wie Wandermarken, die man sich nach der Besteigung von Bergen an den Stock nagelt.

Authentisches Marketing

Was jedoch in 99% der Fälle fehlt, ist der Bericht über die eigene Persönlichkeitsentwicklung. Über Fragestellungen und deren Bewältigung. Der Coach, psychologische Berater oder auch Therapeut lebt in seiner Rolle von der Zuschreibung der Kompetenz durch den Kunden. Validiert werden sie durch die Anerkennung durch ihre Peers, ob es Institutionen wie Universitäten, Ausbildungsinstitute und Coachingverbände sind, oder durch das Feedback meiner Kunden.

Selten bis gar nicht habe ich über die eigene Entwicklung von Coaches und Psychologen gelesen. Deshalb mache ich hier für mich den ersten Schritt in diese Richtung. Diese Reihe wird fortgesetzt werden.

Mit Fotografie zur Persönlichkeitsentwicklung?

Im Jahr 2016 habe ich mit der Anschaffung einer Spiegelreflexkamera begonnen mich wieder ernsthafter in die Fotografie einzuarbeiten. Zunächst autodidaktisch und mit der Unterstützung durch Freunde, die in dem Bereich Profis sind.

Ich habe im Jahr 2016 jede Veranstaltung / Show im interdisziplinären Kunstraum OBERFETT in Hamburg fotografisch dokumentieren dürfen.  Das hat gut funktioniert und durch die Rückmeldungen konnte ich meine Ergebnisse so verbessern, dass ich mit den Dokumentationen zufriedener wurde. Man hat ja Ansprüche an sich selbst.

Doch gegen Ende des Jahres kam ich an die Grenzen meines Eigenstudiums. Also suchte ich nach einer Möglichkeit Grundlagen und Fertigkeiten der Fotografie zu erlernen. Das ist  nicht so einfach wie ich feststellte, der Markt für fotografische Weiterbildungen ist wahrscheinlich genauso unübersichtlich wie der Markt für Coaching und Beratungsausbildungen in meiner Zunft.

Ich folge seit Jahren dem fotografischen Weg von Stefan Groenveld, mit dem ich zuerst im Jahr 2011 auf einem Netzwerk Event, der sog. „Gadget-Night“ in Hamburg ins Gespräch kam. Ich war und bin begeistert von seinen Eventdokumentationen, Portraits sowie seiner herzlichen und offenen Art und Weise im Kontakt zu sein. Inzwischen sind wir befreundet.  Stefan war im Jahr zuvor nach Varanasi in Indien gereist um an einem Workshop bei Maciej Dakowicz teilzunehmen. Nach einigen Abwägungen konnte ich für den Dezember 2016 einen Platz bei Maciej im Workshop in Kerala / Indien buchen.

Hier hören dann die meisten „Entwicklungsgeschichten“ von Coaches auf, wenn sie denn überhaupt soweit ins Detail gehen.

Die Verbindung von Fotografie und psychologischer Beratung

Warum Fotografie neben der psychologischen Beratung und dem Coaching? Mein Beruf beschäftigt sich immer mit anderen Menschen und deren Sichtweisen, Fragestellungen und ungelösten mentalen Knoten. Ich liebe es, wenn meine Klienten und Kunden sich nach der Findung ihrer eigenen Lösung entspannen und wieder mit Handlungsmacht gestärkt in ihren Alltag zurück kehren.

Davon abzuschalten gelingt mir oft nur durch Sport, oder durch die Beschäftigung mit anderen Themen in die ich mich versenke. Es gehört zu meinem Wesen die Dinge zu ergründen und dabei genau hin zu schauen. Feine Wahrnehmung für Körperhaltungen, Gesten und das kurze Aufblitzen von Emotionen durch den „Panzer“ der Alltagspersönlichkeit hindurch. Die Gegenübertragungen thematisieren im Kontakt mit Klienten.

In der Fotografie hängt das gute Bild nur von mir, meinen Fertigkeiten, meiner Intuition und meinem Mut ab. Mut nah ran zu gehen. Den Mut einzutauchen in Situationen ohne Angst zu haben dabei verloren zu gehen. Risiken kalkuliert und wachsam im Hier und Jetzt zu nutzen um etwas festzuhalten, was sonst im Strom des Lebens verloren sein würde.

Und hier ist für mich die Schnittstelle bzw. die Dimension. Auf der einen Seite die Zurückhaltung des psychologischen Beraters und auf der anderen Seite der Dimension steht das Eintauchen, das nahe rangehen des Streetfotografen bzw. des dokumentarischen Fotografen. Das sind für mich quasi zwei Seiten einer Medaille die zusammen gehören.

Ich bin es aus meinen Ausbildungen als Psychologe und Coach gewohnt ein begleitender Beobachter zu sein. Nicht aufdringlich, ohne zu werten. Das hilft mir in der Fotografie. Ich kann einfach nur dabei sein. In der Streetfotografie jedoch muss ich in Situationen eindringen. Ich kann nicht das Zoomobjektiv nehmen und aus sicherer Entfernung rein und raus zoomen. 35mm Festbrennweite, oder 28mm sind der Standart. Um damit ein gut komponiertes Foto zu bekommen muss ich eintauchen und die Nähe suchen, den richtigen Abstand bzw. die richtige Nähe finde. Wohlgemerkt ohne die Situation zu verändern.

Die Realität in Indien und Mein Learning

Ich traf also am 16. Dezember in Cochin, Kerala ein. Der kulturelle Schock hielt sich in Grenzen. Ich kann sehr gut in mir bis dahin nicht vertraute Kulturen eintauchen und beobachten während ich anwesend bin. Wahrscheinlich eine Art Prädisposition die mich auch zum Psychologiestudium führte.

Die Schwierigkeit war jedoch für mich und das sollte sich in den ersten Tagen des Workshops zeigen, einzutauchen. Wirklich nahe ran zu gehen und den Kontakt zu suchen ohne die Situation zu verändern. Das ist natürlich erstmal Theorie. Doch wenn man es dann tut, dann weiß man durch die Erfahrung, dass es geht. Ich kann in Situationen präsent sein, sie dokumentieren und sie nicht verändern. Sogenannte mentale „Pixelpeeper“ könnten jetzt hier in die Tiefe gehen und sagen, so geht das nicht. Doch es geht. Man wird teil der Situation und wie im Beratungsgespräch entspannt sich das Umfeld und macht genaus weiter wie vorher.

Vertrauen und Selbstverständlichkeit sind die Stichworte. Die Rolle des Coaches und psychologischen Beraters gibt einem eine Sicherheit. Dahinter kann man als Mensch in der Rolle ganz gut verschwinden. Er ist ja nur Reflektionsfläche…denkt er. Natürlich ist er das nicht nur. Er hat eine eigene Perspektive und er bricht und reflektiert das Licht und das Leben auf seine eigene Art & Weise. Er fokussiert Aspekte, Details und Zusammenhänge vor dem Hintergrund seiner eigenen Disposition.

Die Fotografie macht mir dies bewußter. Der Perspektivwechsel, die Nähe, wie nah ist gut, wann ist es zuviel. Das sieht man auf den Fotos.

Mich verändert der Kontakt durch die Fotografie. Die Fotografie trägt mich zu Menschen und an Orte und diese Begegnungen verändern mich als Mensch und lassen meine Persönlichkeit wachsen. Fotografie lässt mich umfangreicher und gelassener werden auf eine ganz natürliche Art und Weise mitten im Leben.

Mein Leistungsdruck und der Umgang damit

Der notwendige Perspektivwechsel um die Streetfotografie zu erfahren und in den folgenden Jahren zu erlernen hat mir aufgrund des inneren Anspruchs in den ersten Tagen körperliche Schmerzen bereitet. Ich hatte Rücken, wie man so sagt. Leistungsdruck und ungewohnte Bewegungen / Haltungen haben dazu geführt. Im Verlauf des siebentägigen Workshops sind diese Schmerzen, nicht zuletzt durch den Einsatz von Schmerzmitteln aus der Hausapotheke eines Professors aus Kuwait, der auch an den Workshop teilnahm verschwunden. Der Enthusiasmus blieb erhalten und die fotografischen Ergebnisse wurden besser. Meine „Hit-Miss-Ratio“ verbesserte sich täglich.

Die Veränderung meiner inneren Haltung führte zu Entspannung

Aus einer „Wie mache ich das jetzt nah dabei zu sein und die richtigen Fotos zu kriegen?“ Haltung wurde im Verlauf eine Haltung „Ich bin nahe dran und fotografiere was mir gefällt“ und kann mit den Reaktionen, den Fragen, den zu 99% freundlichen Rückmeldungen / Kontaktaufnahmen wie selbstverständlich umgehen. Und das in einer Welt die mir unbekannt erscheint, deren Umgangsweisen und Gebräuche ich auch nach 5 Wochen in Indien nur an der Oberfläche kenne.

Intuition als Kompassnadel

Intuition stärken. Das ist ein unerwartetes Ergebnis meiner Reise nach Indien. Ich habe einige Fotos nur machen können, weil ich meiner Intuition folgte. Auch gegen den Rat meiner lokalen Begleiter des Kollektivs „That’s Life India“. Besonders sichtbar wurde es in Kalkutta. Mein dortiger Begleiter Rajat hat mich mehr als einmal darauf hingewiesen wie schnell ich zeitweise unterwegs war. Er folgte dann manchmal in 5 Minuten Abstand und verlor mich dabei nie aus den Augen.  Ich bin meinem eigenen Rhythmus gefolgt und habe bestenfalls sofort oder am Ende des Tages immer sehen können ob es richtig war, oder eben auch nicht.

Indien selbst ist grundsätzlich erst einmal Fremden gegeüber freundlich eingestellt. Darüber hinaus ist meiner Erfahrung nach so direkt, Begeisterung und Freundlichkeit werden einem sofort gespiegelt. Andere Emotionen aber eben auch. Man kriegt sich selbst quasi direkt zurück.

Ich hoffe Sie konnten etwas für sich mitnehmen aus dem Artikel.

Der ersten Artikel aus der Fotoserie finden Sie hier.

Alles Gute für Sie

Stefan Manzow

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Loslassen, jetzt aber wirklich!

Loslassen, jetzt aber wirklich!

Loslassen heißt was da steht, eben nicht dran festhalten.

Die heiße Kartoffel lassen Sie doch auch gleich wieder los?

Die Erinnerung an den Schmerz kommt möglicherweise wieder ins Bewusstsein. Das kann unser psychischer Raum aushalten. Er kommt und dann geht er auch bei Nichtbeachtung wieder, bis er nicht mehr ins Bewusstsein zurück kehrt.

Im Berufsleben gibt es immer wieder Enttäuschungen, nicht eingehaltene Zusagen, Versprechungen die man lieber nicht gehört hätte.

Wir können die anderen Menschen nicht ändern bis sie zu unseren Vorstellungen passen

Uns bleibt oft nur übrig einfach weiter zu gehen und die Erfahrung abzuspeichern um in Zukunft eine Vorstellung davon zu haben wie der Umgang besser gelingen kann.

Weitergehen…

Alles Gute für Sie

Stefan Manzow

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Persönlicher Wandel – Ihre Jahresplanung 2017

Persönlicher Wandel – Ihre Jahresplanung 2017

Das Jahr 2017 hat begonnen und Sie haben Ihre Ziele, Vorhaben und guten Vorsätze gefasst.

Dann ist dieser Artikel ein neuer Blickwinkel unter dem Sie das Ergebnis ihrer Planung betrachten können.

Ich behaupte mal, dass wir darauf geeicht sind uns nach neuen Zielen und Erfolgen zu strecken. Wir sind es gewohnt Ressourcen in die Weiterentwicklung und den Wandel zu investieren.

Veränderungen in eine Richtung haben immer auch Auswirkungen auf den Status Quo

Das ist deren Nutzen.

Möglicherweise gehen aber im Wandel Dinge, Eigenschaften, Beziehungen und wichtige Säulen im Leben, auch im beruflichen verloren.

Ein Beispiel aus dem Sport. Erfolgreiche Sportler in jeden Sport haben sich bestimmte Bedingungen geschaffen um den Erfolg möglich zu machen.

Das fängt bei ganz simplen Dingen wie Trainingszeiten, Menschen die mit trainieren, Abläufen, und im Mannschaftssport und den Mitspielern bei Mannschaftssportarten an. Da gibt es Automatismen, manche sind bewußt einstudiert und vieles ist möglicherweise unbewußt entstanden und funktioniert erfolgreich.

Jetzt stellen wir uns vor ein Lionel Messi wechselt wirklich für eine unvorstellbar hohe Summe den Verein.  Er würde möglicherweise das doppelte Gehalt bekommen, gleichzeitig sein gewohntes Umfeld verlieren. Er könnte ja auch gar nicht das ganze Umfeld mitnehmen, weder auf dem Spielfeld noch abseits davon. Nicht mal einen Teil davon könnte er zu einem anderen Verein mitnehmen. Sein ganzes soziales Unterstützungssystem würde er zurücklassen müssen.

Seine Leistung würde den neuen Verein möglicherweise enttäuschen. Ihm würde der Status und die Automatismen im neuen Team fehlen. Diese sind in seiner langjährigen Spielerlaufbahn in Barcelona entstanden, sie wurden später auf ihn abgestimmt um seine Fähigkeit optimalst zu nutzen zu können für den Erfolg des Vereins. In einem möglichen neuen Verein würden die ihm fehlen. Sicherlich würde er manches davon mit seinem Talent und seiner Erfahrung schnell kompensieren können.

Genau darum geht es mir in diesem Artikel. Sie dafür zu sensibilisieren, dass es in ihrem jetzigen Berufsleben diese Automatismen, diesen Status gibt. Im übrigen auch im Privatleben. Jeder der eine enge Beziehung eingegangen ist, oder sich nach langjähriger Beziehung / Ehe getrennt hat wird wissen wovon ich schreibe. Es bleibt manchmal kein Stein auf dem anderen in solchen Umbrüchen.

Tipp:

  1. Machen Sie sich doch als erstes eine Liste von Menschen mit den sie auch in 2017 in engem Kontakt bleiben möchten. Beruflich und privat.
  2. Was an ihren Lebensumständen soll so bleiben wie es ist?

Wenn Sie das gemacht haben, erst dann machen Sie eine Liste von Zielen und Vorhaben und dann kommen Sie zu einer realistischen Einschätzung wie viel Zeit sie haben werden sich um die Erreichung der neuen Ziele zu kümmern.

Ich würde mich freuen von ihren Erfahrungen mit diesem Weg zu lesen, entweder hier in den Kommentaren, gerne auch per Email, oder persönlich.

Alles Gute für Sie

Stefan Manzow

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„Alle Kriege enden mit Verhandlungen. Warum also nicht gleich verhandeln?“– J. Nehru

„Alle Kriege enden mit Verhandlungen. Warum also nicht gleich verhandeln?“– J. Nehru

Das ist jetzt ja keine Neuigkeit, oder? Am Ende eines Krieges wird so oder so ein Frieden verhandelt, entweder weil der Sieg einer der „Kriegsparteien“ klar auf der Hand liegt oder weil die involvierten Gegner bemerken, dass sie nicht mehr die Ressourcen haben, den Krieg weiterzuführen.

Bevor man im Berufs- und Privatleben einen wie auch immer gearteten „Krieg“ anfängt, könnte man ja direkt mit Gesprächen zur Findung von Konfliktlösungen beginnen. Es bräuchte keine Machtspiele, um Dominanz herzustellen. Ok, zugegeben, in einer idealen Welt wäre das wohl so.

Menschen scheinen Macht zu lieben. Es gibt ihnen scheinbar das Gefühl von Wirksamkeit. Statusmacht oder Handlungsmacht, also Kontrolle. Besonders scheint es wohl so zu sein, wenn andere Menschen beteiligt sind und man sich in der Rolle als eine Art Dirigent etablieren kann, dann ist wohl eine der beliebtesten Rollen in unserer Gesellschaft.

Es wird ja auch gerne von einem „Machtanspruch“ gesprochen bei Beschreibungen von Persönlichkeiten.

Haben auch Sie einen Machtanspruch? 

Sie nicht? Sie wollen also nicht die Richtung Ihres Lebens selbst bestimmen? Es gibt im klinischen Sinne abhängige Persönlichkeiten, die scheinbar auf diesen Anspruch der Selbstverwirklichung verzichten. Ich bezweifele jedoch, dass sie den Anspruch vollständig aufgeben. Sie setzen ihn möglicherweise aus der subdominanten Position durch und steuern ein System aus der scheinbaren Defensive.

Zurück zum Berufsleben. Verhandlungen über Veränderungswünsche sind immer mit Arbeit verbunden. Mehrarbeit, weil diese „Veränderungsverhandlungsarbeit“ zu der alltäglichen Routine hinzukommt.

Wenn Konflikte nicht auf die eine oder andere Art und Weise konstruktiv gelöst werden und sich nicht alle mit ihren Sichtweisen im Ergebnis wiederfinden, dann kann der Konflikt erkalten.

Man zieht sich zurück auf sichere Positionen, schmollt möglicherweise, macht „Schuldige“ aus und entzieht sich dem Teamprozess.

Die Aufgabe, die Interessen aller im Rahmen der Möglichkeiten zu berücksichtigen, ist Führungsaufgabe.

In vielen Fällen wird die Führungskraft sich vor Ort Unterstützung/Verstärkung suchen. Entweder bei übergeordneten Kräften oder im Team, und schneller als man sich umgucken kann, gibt es eine Cliquenbildung.

Das kostet Ressourcen, Zeit, Geld und die Nerven der Beteiligten. Das ist dann auch schon der Anfang der Abwärtsspirale für den Teamzusammenhalt.

Je länger und kälter, also verfestigter der Konflikt im System wird, desto gravierender die Folgen für den Erfolg der Unternehmung. Es ziehen nicht mehr alle am gleichen Strang. Die Kraft des Teams kommt nicht mehr zu 100 Prozent der eigentlichen Aufgabe zu.

Man könnte es als „Kleinkrieg“ bezeichnen. Der läuft dann, solange alle Beteiligten mitspielen und den eigentlichen Ausgangspunkt verdrängen. Der Konflikt verselbständigt sich. Er kann zum Selbstzweck werden.

Es gehört Mut dazu sich, selbst einzugestehen bzw. wahrzunehmen, dass man nicht mehr so geschmeidig ist im Alltag, wie man es eigentlich sein müsste, um auf die täglichen Anforderungen flexibel reagieren bzw. den Arbeitsprozess aktiv gestalten zu können.

Da wären wir wieder bei Achtsamkeit, bei der notwendigen Selbstwahrnehmung für die eigenen Befindlichkeiten.

Wann haben Sie das letzte Mal auf „stur“ geschaltet? Erinnern Sie sich? 

Waren Sie mit dem anschließenden Kampf erfolgreich und wenn ja, welchen Preis haben Sie dafür zahlen müssen? Sind Sie noch in der Position in dem Unternehmen? Welche Mitarbeiter haben Sie verloren und damit auch die fachlichen Qualitäten der Mitarbeiter? Fühlen Sie sich wohl, wenn Sie zur Arbeit gehen, oder ziehen Sie schon die Rüstung an?

Ich weiß, das sind eine ganze Menge Fragen. Durch die Beantwortung können Sie feststellen, ob Sie sich schon im kalten „Krieg“ befinden oder noch in einer konstruktiven Arbeitsatmosphäre, die Ihnen auch die Möglichkeit gibt, sich zumindest teilweise im Rahmen der Möglichkeiten selbst zu verwirklichen.

Alles Gute für Sie

Stefan Manzow

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Akzeptieren was ist…

AKZEPTIEREN, WAS IST…

In meiner Arbeit mit Coaching-Klienten verbringe ich manchmal Zeit damit, gemeinsam vor einer unsichtbaren Wand zu sitzen.

Sinnbildlich sitzen wir dann gemeinsam den inneren Widerstand aus. Die Luft ist zum Schneiden und die Zeit bleibt scheinbar stehen. Bis zu dem Punkt, an dem der Kunde anfängt zu akzeptieren, wie die Dinge gerade sind.

Wir alle haben unsere Vorstellungen darüber, wie die Dinge zu laufen haben. Oft funktioniert auch alles wie am Schnürchen. Ebenso oft aber auch nicht. Manche neigen dazu, an ihren Vorstellungen festzuhalten. Sie üben sich im Widerstand. Man fühlt sich kräftig, in Wirklichkeit kostet das aber noch viel mehr Kraft und man verschwendet möglicherweise wichtige Zeit.

WIDERSTAND IST EINER DER GRÖSSTEN VERHINDERUNGSMECHANISMEN, DIE WIR IN UNS TRAGEN

Wir möchten die „Enttäuschungen“ nicht fühlen, nicht spüren, dass unsere Pläne nicht funktionieren. Wir halten fest. Im privaten wie im beruflichen Leben. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem es offensichtlich ist und die Realität des partiellen Scheiterns nicht mehr zu leugnen ist.

Es sind in vielen Fällen Menschen mit Führungsanspruch, die diesem fast narzisstischen Anspruch zum Opfer fallen.

Jeden Moment hinzugucken, also zu schauen, ob das, was wir gerade tun und vorhaben, die gewünschte Resonanz erzeugt, das ist wichtig. Jedoch nicht immer so einfach, wie der vorherige Satz gerade geschrieben wurde. Ein spielerisches Element einzufügen und die Dinge nicht gleich in Stein zu meißeln könnte ein Teil der Lösung sein.

Wenn wir annehmen, dass wir mit dem Phänomen nicht alleine sind, dann ist das eine gute Nachricht. Wir können uns selbst auf die Spur kommen und unser Verhalten ändern bzw. zunächst einen Checkpoint einbauen.

Das Beispiel mit dem Affen, der in ein Astloch nach einer Frucht greift und die Hand nicht mehr raus kriegt, ist ja bekannt. Wir Menschen sind da oft nicht weit von entfernt. Loslassen und andere Wege und Lösungen suchen bringt uns weiter. Aber wer rückt schon gerne von seinem genialen Plan ab?

Steht doch in der heutigen Zeit überall zu lesen, wir kriegen Videos vorgespielt, wie erfolgreich die Pläne andere Menschen aufgehen. Das müssten wir doch auch können. Was sie uns nicht sagen, ist, wie oft sie bei ihren Versuchen Fehlschläge erlitten und ihr Verhalten adaptieren mussten.

Wir sehen oft nur das Endergebnis nach einem Weg mit Richtungsänderungen und Fehlschlägen

In Ansätzen wird es sichtbar, wie schwer es ist, ein Ziel im oft selbst gesetzten Timing zu erreichen.

Das Wettrennen um die wiederverwertbare Rakete zwischen den unterschiedlichen Unternehmen ist meiner Ansicht nach ein gutes Beispiel dafür. Es stürzt ab und zu eine Rakete ab, das Unternehmen wertet die Daten aus, und bei erfolgreicher Implementierung der Änderungen reduziert sich die Fehlerquote. Eigentlich ganz ordinäres Management 1×1. Wer macht das in der eigenen Projekt-/Karriere-Planung? Sie?

Ok, dann brauchen wir nicht miteinander in dem Punkt zu arbeiten. Sie können loslassen und den Kurs ändern, um Ihr Ziel zu erreichen.

Erinnern Sie sich an Ihren letzten Widerstandskampf? Sind Sie der Meinung, früh genug losgelassen zu haben oder ist da noch Luft nach oben?

Festhalten gibt Sicherheit, das ist nicht nur beim Klettern so, sondern auch im Leben. Dreimal fest und einmal einen neuen, sicheren Griff in Reichweite suchen ist ja die Grundregel. Freeclimber gehen darüber hinaus, und das müssen sie manchmal auch, sonst schaffen sie manche Wände nicht.

Im Leben ist es meiner Ansicht nach ähnlich. Wer Grundlagen im Schwimmen hat, der muss schon mal ins Kalte.

Als Kinder hatten wir gerne Begleiter bei unseren vielen ersten Versuchen, neue Tricks und Fertigkeiten zu lernen. Das gab uns die notwendige Sicherheit, Dinge auszuprobieren und aus den Fehlern zu lernen und zu wachsen.

Alles Gute für Sie

Stefan R. Manzow

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Boxenstopp – Neue Reifen & Auftanken, oder Fahrzeugwechsel?

Boxenstopp – Neue Reifen & Auftanken, oder Fahrzeugwechsel?

Sie kennen es. Man fährt mit einem voll getankten Wagen los und irgendwann muss man an die Tankstelle, oder die Steckdose und spätestens dann eine Pause einlegen.

Die Fahrt erfordert die volle Aufmerksamkeit. Man will ja schließlich sicher reisen.

Das Ziel ist klar und die Fahrt macht Spaß. Sie reisen zu ihrem Ziel und wenn alles gut läuft finden Sie am Zielort eine schöne Unterkunft und der Ort entspricht ihren Vorstellungen, oder übertrifft diese sogar. Sie fühlen sich wohl und wollen gar nicht mehr weg.

Dass ist Urlaub. Jeder der das liest hat ein Bild im Kopf und Assoziationen wie es wäre, wie es riecht und wie es sich anfühlt dort zu sein.

Jeder Urlaub geht zu Ende und Sie sitzen wieder an ihrem Arbeitsplatz und ihnen fallen all die Kleinigkeiten auf die übergangen wurden, weil Sie sich so sehr auf den Urlaub gefreut hatten.

SIE SPÜREN MÖGLICHERWEISE EINE DIFFERENZ ZWISCHEN SOLL UND IST?

Viele gehen darüber hinweg und beruhigen sich mit folgender Selbsthypnose „Egal, ich hab ja dann und dann dieses und jenes vor.“

Bald ist der Winterurlaub dran, den planen Sie schon sobald Sie wieder am Arbeitsplatz sitzen, oder?  So ganz insgeheim…falls nicht gibt es möglicherweise in ihrem Fall keine Soll-Ist Abweichung.

Sollten Sie jetzt dieses Knirschen im System spüren, dann lauschen Sie doch einfach mal ihrem inneren Dialog und schreiben mit was Ihnen in den Sinn kommt. Es entsteht aus der Differenz zwischen ihrem Wunsch und der derzeitigen Realität.

Ihre Berufung könnte sich zu Wort melden!

Eventuell möchten Sie ein anderes Fahrzeug (Arbeitsplatz), vielleicht wünsche Sie sich anderen Treibstoff (Aufgaben), oder die Ausstattung (Arbeitsplatzgestaltung) stimmt nicht mehr mit ihren Vorstellungen überein.

Möglicherweise fällt Ihnen auf mit welchen unsympathischen Mitfahrern ( Kollegen) Sie zusammen fahren (arbeiten)?

Sollten Sie eine zu große Differenz zwischen ihrem beruflichen Soll (Wunsch) und Ist (Realität) spüren lade ich Sie herzlich mich bei der Sortierung von Möglichkeiten und Rahmenbedingungen in Anspruch zu nehmen.

Quasi als unparteiischer Anwalt ihrer Exploration von Möglichkeiten und Freiheitsgraden.

Sie haben die Wahl wo Sie sich auf der Dimension „Arrangement – Exploration“ einordnen.

Alles Gute für Sie

Stefan R. Manzow

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Frohe Festtage und einen guten Rutsch

Frohe Festtage und einen guten Rutsch

Ich wünsche Ihnen entspannte und erholsame Festtage. Mögen Sie Kraft tanken, abschalten und wertschätzen können, dass wieder ein Lebensjahr zu Ende geht und ein neues Jahr voller Abenteuer und Leben vor der Tür steht.

Ich bedanke mich herzlich bei den Menschen die mir und meiner Arbeit in diesem Jahr vertraut haben und allen mit denen ich bei verschiedensten Gelegenheiten und Events Inspiration austauschen durfte.

Kommen Sie gut rüber, wie man in Hamburg so sagt.

Alles Gute für Sie

Stefan Manzow

Schluss mit schnell #Entschleunigung #Relokalisierung

Schluss mit schnell #Entschleunigung #Relokalisierung

Eine Dokumentation über die Folgen der Beschleunigung

Dieser Film macht sichtbar warum wir Menschen uns manchmal überrannt fühlen.

Eine Erklärung für die Ohnmacht die in uns Wut auslöst und zu Symptomen führt welche wiederum Angst auslösen können.

Es ist ein Paradigmenwechsel der beinahe unbemerkt von der Öffentlichkeit stattfindet. Dieser Paradigmenwechsel der in dem Ausspruch „Alternativlosigkeit“ von Margret Thatcher konvergiert gehört zu dem wichtigsten Mechanismus unserer Zeit.

Nehmen wir uns die Zeit wieder zurück aus den unsichtbaren Händen in denen Sie zu liegen scheint.

Wie viel Zeithoheit haben Sie?

Alles Gute für Sie

Stefan R. Manzow

http://youtu.be/jIKHRjonVaE

Quelle Arte.tv:

Immer schneller, immer effizienter, immer rentabler – was haben wir aus der Zeit gemacht? Die Zeit scheint sich dem allgemeinen Maß des Geldes nicht mehr entziehen zu können. Wir sind in die Ära der Beschleunigung eingetreten, in die Ära der Norm gewordenen Unverzüglichkeit. Aber zu welchem Preis? Im Finanzwesen und in der High-Tech-Branche führt der immer größere Zeitdruck zu ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Katastrophen.

Doch es gibt eine Gegenbewegung: Weltweit haben Frauen und Männer beschlossen, sich auf einem Planeten mit begrenzten Ressourcen dem Diktat der Dringlichkeit zu widersetzen. In Europa, Lateinamerika, den USA und Indien gibt es Initiativen einzelner Personen und Vereine, die nach Wegen suchen, um zu einem Umgang mit der Zeit zurückzufinden, der Aufmerksamkeit, Geduld und Sinnhaftigkeit ermöglicht.

„Wer sind diese neuen Rebellen, die einen anderen Rhythmus vorleben, um eine fruchtbare Beziehung mit der Zeit wiederzuentdecken? Das Barefoot College in Indien zum Beispiel bildet Tausende von Frauen aus ländlichen Gebieten in der Herstellung von Solartechnik aus. Auch Versuche der Entglobalisierung können zur Entschleunigung beitragen: Die Städte Romans-sur-Isère und Bristol führen eine Alternativwährung ein, um das tägliche Leben wieder lokaler zu gestalten. Und im amerikanischen Ithaca haben Landwirtschafts- und Kreditgenossenschaften bereits bewiesen, dass sie die Wirtschaft lokal verankern können.
Als Gegenmodell zum Wettlauf um Zeit und Rentabilität könnten diese Alternativen beispielhaft für die Welt von morgen sein. Im Grunde sind sie die praktische Umsetzung der kritischen Analysen von Philosophen, Soziologen, Wirtschaftswissenschaftlern und Forschern wie Pierre Dardot, Rob Hopkins, Geneviève Azam und Bunker Roy.“