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Kategorie: Karriere

Die eigene Erzählung in der Gegenwart

Die eigene Erzählung in der Gegenwart

Eine These als Denkanstoß „Die eigene Erzählung in der Gegenwart ist wichtiger denn je!“

Wir leben in einer Informationsflut. Wir haben Zugriff auf Millionen von Erzählungen der Gegenwart, der Vergangenheit und von Visionen, wie Menschen sich die Zukunft vorstellen. Gleichzeitig werben sowohl enge Freunde als auch Unternehmen in sozialen Netzwerken um unsere Aufmerksamkeit. Ihre Geschichten sind aus ihrer Sicht wichtig. Sie vertreten ihre Standpunkte, versuchen uns zu inspirieren, Produkte in unserem Bewußtsein zu verankern.

So war das eigentlich schon immer. Die persönlichen Erzählungen der Freunde und Bekannten, die Werbung im öffentlichen Raum, auf Marktplätzen und dann in den Medien. Die Tageszeitung, die Wochenmagazine.

Im Jahr 2017 in das alles in diesem Moment verfügbar. Jederzeit. In unserem Smartphone, auf dem Computer. Auf dem Weg irgendwo hin, beim Warten auf den Bus, oder in der Bahn.

Es gibt unterschiedlichste Wege sich in unserem Bewußtsein einzunisten und damit die Geschichte der anderen bei uns unterzubringen.

Deshalb ist es aus meiner Sicht heute wichtiger den je diesen Zugang zu begrenzen. Zum einen, damit Raum für uns selbst bleibt. Zum anderen, damit wir unseren Weg in diesem Informationsmeer selbst gestalten können.

Die Digitalisierung ist meiner Ansicht Segen und Fluch zugleich. Sie vereinfacht vieles, beschleunigt Prozesse und macht Dienstleistungen erreichbar. Sie macht neue konstruktive Geschäftsmodelle möglich, die uns das Leben erleichtern können.

Die Aufgabe für uns als analoge Menschen besteht meiner Ansicht nach darin sich da bewusst raus zu ziehen und die eigene Geschichte zu schreiben. Nicht digital. Analog. Ein Tagebuch, ein Notizbuch zu nehmen und die eigenen Prioritäten zu erfassen und umzusetzen und dann im Anschluß zu schauen, was die anderen machen.

Unsere Aufmerksamkeit ist eine Ware geworden.

Den Preis dafür legen wir selbst fest.

Verknappung der Erreichbarkeit ist der Gedanke, die These die diesem kurzen Impuls zu Grunde liegt.  Im Grunde analog zu dem Konzept einiger Konzerne. Sie lassen uns in dem Glauben ihre Produkte sind ein knappes wertvolles Gut. Das erzeugt bei vielen Konsumenten, oder Markteilnehmern den erhöhten Wunsch diese Produkt in den Händen zu halten, und zwar so schnell wie möglich.

Das Netz an Triggern ist so dicht in unserer Umwelt, dass wir uns den Raum mehr als jemals zuvor selbst definieren müssen um wirklich unser eigenes Leben zu führen.

Alles Gute für Sie

Stefan Manzow

 

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Bewunderung und Neid, zwei Seiten einer Medaille im Berufsleben

Bewunderung und Neid, zwei Seiten einer Medaille im Berufsleben

Es gibt immer jemanden in ihrem Team, der in ihnen das Gefühl auslöst „Das möchte ich auch können!“

Die wenigsten fragen dann wie er oder sie in die Position oder zu den Fertigkeiten gekommen ist. Die einen bewundern den Star, die anderen versuchen ihn wieder auf Normalmaß zu reduzieren. Zumindest in ihrem Kopf und relativieren die Leistung, das Talent, welches der Kollege, oder Vorgesetzte einbringt.

Wer die Frage stellt bekommt eine Antwort, die nicht immer gewünscht ist. Es hat oft mit Erfahrung zu tun, die man im Verlauf der Zeit in einer bestimmten Rolle, wenn man über die eigenen Erfahrungen reflektiert und lernt, macht. Man braucht eine Leidenschaft, die über das vermeintlich Normale hinausgeht um eine Expertenstellung zu erreichen.

Die Antworten auf Fragen dieser Performance-Stars klingen dann oft wie beiläufig, aber auch sehr bestimmt. Deshalb ist dieser Mensch ja auch in dem Team, für eben diese Fachkenntnis.

In Coachings und Beratungen wurde ich in der Vergangenheit mit der Aussage konfrontiert

„Was denken dann die anderen im Team über mich?“

Nehmen wir an Sie können es sich leisten bestimmte aufwändige Reisen zu unternehmen, oder Sie kommen mit dem dicken Motorrad im Sommer zur Arbeit. Noch eindrucksvoller ist die schnelle Lösung von fachlichen Fragestellungen für Kollegen. Es gibt unzählige Beispiele von Vorfällen, die entweder Bewunderung, bzw. Anerkennung oder eben auch Neid bei ihren Kollegen oder Vorgesetzten auslösen können.

Einerseits möchten viele gerne dieses oder jenes erreichen, haben, oder können, jedoch die wenigsten sind sich über den Preis, den man dafür zahlen muss im Klaren.

Beispielsweise die langen Abende, an denen man Bücher gelesen hat, anstatt vor Netflix zu hängen. Die Wochenenden an denen man selbstfinanzierte Workshops besucht, anstatt feiern zu gehen oder in der Sonne zu liegen.

Mit welchen Qualitäten halten Sie hinterm Berg in ihrem Team? Womit könnten Sie ihr Team und damit die Unternehmensleistung insgesamt voranbringen, tun es aber nicht, weil Sie eine Neid-Reaktion befürchten?

Alles Gute für Sie

Stefan Manzow

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Die fünf Freiheiten nach Virginia Satir x Was bedeuten diese für ihre Karriere?

Die fünf Freiheiten nach Virginia Satir x Was bedeuten diese für ihre Karriere?

Um eins vorweg zu nehmen. Virginia Satir war nicht einverstanden, dass ihre Ansätze im NLP vereinnahmt wurden. Sie gilt als Gründerin der modernen systemischen Familientherapie und hat mit ihrer Arbeit zur Familienskulptur dazu beigetragen, dass generationenübergreifende Muster sichtbar und damit bearbeitbar werden.

Diese Skulptur wird im Teamkontext eingesetzt um die Struktur zu bestimmten Fragestellungen in der Teamentwicklung bewusst zu machen. Auch in der Einzelberatung kann eine Skulptur des inneren Teams für den Klienten in einem geschützten Rahmen eine Klarheit bieten.

  1. Die Freiheit zu sehen und zu hören, was im Moment wirklich da ist,
    – anstatt das, was sein sollte, gewesen ist oder erst sein wird.
  2. Die Freiheit, das auszusprechen, was ich wirklich fühle und denke,
    – und nicht das, was von mir erwartet wird.
  3. Die Freiheit, zu meinen Gefühlen zu stehen,
    – und nicht etwas anderes vorzutäuschen.
  4. Die Freiheit, um das zu bitten, was ich brauche,
    – anstatt immer erst auf Erlaubnis zu warten.
  5. Die Freiheit, in eigener Verantwortung Risiken einzugehen,
    – anstatt immer nur auf „Nummer sicher zu gehen“ und nichts Neues zu wagen.

Ich wünsche Ihnen den Mut sich den Antworten auf die Fragen zu stellen.

Alles Gute für Sie

Stefan Manzow

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Niemand schafft es alleine

Niemand schafft es alleine

Christiano Ronaldo und Lionel Messi, um zwei aktuelle Fußball-Stars zu nennen. Sie stechen heraus, haben Millionen von Fans, verdienen sehr hohe Summen Geld und ernten einen Preis nach dem anderen.

Was jedoch schnell in den Hintergrund rückt, ist die Tatsache, dass die beiden ohne die 10 anderen Teammitglieder und den Stab an Trainern, Therapeuten und Beratern ihre Familie usw., nicht da wären, wo sie jetzt stehen.

Das gleiche gilt für andere berufliche Erfolge. Um noch ein weiteres Beispiel zu nennen: Es gibt da einen Tennisspieler, der sich von einer ehemaligen Nr. 1 der Weltrangliste coachen ließ und von einem Turniersieg zum anderen eilte. Nachdem er sich von dem Coach trennte, zerfiel der Erfolg zu Staub.

Wer ist in ihrem Erfolgsnetzwerk? Kennen Sie die Bedingungen, die sie brauchen um beständig erfolgreich zu sein? Oder sind Sie in der Krise?

IHR ERFOLGSMUSTER BESTEHT SOWOHL AUS MENSCHEN, ALS AUCH AUS EIGENEN HANDLUNGSMUSTERN UND IHRER GANZ EIGENEN INNEREN HALTUNG.

Deshalb ist es so schwierig sich an anderen im gleichen Metier zu orientieren und zu versuchen diese Erfolge zu kopieren. Es ist quasi ein sehr individueller Erfolgsschlüssel, den nur Sie selbst benutzen können. Sicher können andere ihre Muster lesen und versuchen diese zu kopieren. Was jedoch nicht oder nur schwer funktionieren wird, ist die Kopie ihrer intrinsischen Motivation. Ihr Motiv und die daraus entstehende Leidenschaft ist ihnen eigen

WAS TUN SIE FÜR IHR TEAM? WIE ERHÄLT ES DEN GERECHTEN ANTEIL AM ERFOLG?

Karriere ist ein Weg und wer Begleiter und Unterstützer hat, der wird die Hürden auf dem Weg erfolgreich meistern. Wer aber denkt, dass die Teammitglieder austauschbar sind, der irrt. So ein Team ist ein soziales System, welches über die Zeit von ihnen geschaffen worden ist. Einen Ersatz zu finden, der sich an der Position genauso einbringt, wie das vorherige Teammitglied ist eine schwierige Aufgabe.

Wenn man sich Künstler anschaut, die erfolgreich sind, dann stellt man oft fest, dass die sich sehr loyal gegenüber ihren Teammitgliedern verhalten. Sie wissen genau wem Sie was zu verdanken haben und das es oft nicht mit Geld aufzuwiegen ist was an Ideen aus diesem Netzwerk in ihr Produkt eingeflossen ist. Ich nenne da mal Marteria, um lokal zu bleiben. Der arbeitet seit Jahren mit den gleichen Menschen im Kernteam. Das hat Gründe. Fluktuation kann die Qualität des Produkts ruinieren.

BUDGET IST NICHT DER SCHLÜSSEL ZUM ERFOLG

Sicherlich kann man mit einem großen Budget und der richtigen Kampagne auch ein mittelmäßiges Produkt zu Erfolg bringen. Genauso richtig ist es auch, dass Steine fliegen, wenn man nur genug Energie aufwendet.

Wer langfristig eine Karriere plant, könnte auf Idee kommen, dass er sich einmal sein Erfolgsmuster anschaut und dieses im Blick behält, oder?

Alles Gute für Sie

Stefan Manzow

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Coaching: Skype, Messenger, oder nur persönlich?

Coaching: Skype, Messenger, oder nur persönlich?

Würden Sie eine psychologische Beratung und ein anschließendes Coaching per Skype, Messenger oder nur persönlich durchführen?

Es gibt im Beratungsmarkt inzwischen Apps und schon länger das Coaching per E-Mail. Beide Formen sind nicht gerade das, was ich als persönlich im Sinne von präsent bezeichne.

Ich mag gerade die Interaktion mit dem gegenüber, das direkte Zurückmelden, die Wahrnehmung der Körpersprache und biete meinen Kunden natürlich auch diese Reflektionsmöglichkeit.

Aufgrund verschiedener Tätigkeiten, vor und nach meinem Studium der Psychologie, bin ich mit sensiblen Ohren ausgestattet. Verkaufsgespräche am Telefon funktionieren nur über Empathie, die leider vielen Telefonverkäufern abgeht.

Die neue Komponente ist das Coaching über den Messenger, quasi am Smartphone.

Der Prozess des Coachings gliedert sich wie sonst auch in grob zwei Phasen. In der ersten Phase, der psychologische Beratung von einer bis zu vier Stunden, werden ihre Fragestellung und der Kontext konkretisiert und beleuchtet. Ziele werden definiert und in einen für Sie realistischen Zeitrahmen grob als Meilensteine terminiert.

In der zweiten Phase, trifft man sich persönlich oder telefoniert um die geplanten Meilensteine zu erreichen. Das mache ich sehr gerne.

Manchmal jedoch funktioniert das nicht, weil sich der Kunde und ich uns auf unterschiedlichen Kontinenten befinden.

Auch das ist möglich. Das Coaching eines Klienten in Asien lief genauso ab. Zwei Stunden Skype-Telefonat und anschließend über Messenger die Mikro-Begleitung zu den vereinbarten Meilensteinen. Zwischendurch wurde je nach Bedarf des Kunden ein halbstündiges Skype-Telefonat geführt, auf Englisch.

MULTIMEDIALES KLIMASCHONENDES KARRIERE COACHING

Vor ein paar Jahren noch hätte ich Coaching so nicht für möglich gehalten, weil ich  in meinen verschiedenen Ausbildungen sehr fixiert, auf den zumindest zu Beginn persönlichen Kontakt, geprägt worden bin. Mal abgesehen von den telefonischen Beratungsangeboten, die im psychosozialen Bereich oft erstmal anonym sind, um eine niedrige Einstiegsmöglichkeit zu schaffen.

Da sich der Habitus in unserer Gesellschaft generell etwas verändert zu haben scheint, ist heutzutage eben auch eine Messenger-Beratung möglich.

Mich interessiert sehr wie Sie dazu stehen?

Ich freue mich über ihre Kommentare.

Gerne auch auf der Facebookseite.

Oder Sie machen einfach gleich den Live-Test mit einem Telefonat?

Alles Gute für Sie

Stefan Manzow

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„You can’t eat your cake and have it too.“

„You can’t eat your cake and have it too.“

Im Grunde möchte jeder Wandel, etwas Neues im Leben?

Neues löst immer erhöhte Aufmerksamkeit aus, entweder blicken wir dem Neuen mit Vorfreude oder mit ängstlichen Gefühlen entgegen. Die physischen Symptome sind die gleichen.

Man weiß ja nicht was einen erwartet und wie man selbst damit zurecht kommt, oder freut sich auf die Herausforderung.

„Tradition ist die illusion der Permanenz“ Friedrich Nietzsche

Konservieren heißt bewahren. Konserve scheint negativ besetzt zu sein und gleichzeitig manchmal die Rettung durch die langfristige Erhaltung bzw. ein Ziel unserer Handlungen um uns das Leben zu vereinfachen. Das nennen wir dann Routine, oder auch die Grundlage. Lernen bedeutet sowohl Wandel, als auch Erhaltung. Wir lernen Neues um es uns einzuverleiben. Dadurch wird es konserviert.

Im Beruf erlebt man im Laufe der Karriere immer wieder Situationen in denen man sich Wandel wünscht, weil die Routine einen lähmt und vielleicht sogar langweilt. Manchmal jedoch wird einem der Wandel durch die Umstände aufgezwungen, beispielsweise durch Kündigungen, das Ende von Projekten, die Aufgabe von Geschäftsfeldern, Fusionen, neue Teammitglieder oder Vorgesetzte, oder den selbstgewählten Positionswechsel.

Der Wunsch nach Sicherheit, anders ausgedrückt nach Routine und Beständigkeit kann zum Widerstand gegen Wandel führen. Wandel fordert etwas von uns selbst. Wir müssen uns adaptieren uns in neuen Situationen zurecht finden. Neue Handlungsmuster lernen, mit unserer eigenen Unsicherheit umgehen können, bzw. diese erst mal annehmen und überwinden um im Neuen anzukommen.

„Die Führung verkörpert den Wandel?“

Wandel wird gerne eingefordert, dass ist bequem, denn dann machen andere die Arbeit. Man hofft dann vielleicht, dass für einen selbst alles beim Alten bleiben kann.

Ein Aspekt des Wandels, der scheinbar gerne verdrängt wird ist der damit verbundene Abschied. Ob zeitlich begrenzt, oder eben auf nicht absehbare Zeit.

Wer also mit Abschieden, bzw. den dadurch in einem selbst ausgelösten Gefühlen Schwierigkeiten hat, der wird einem Wandel in welcher Form auch immer ablehnend gegenüber stehen?

Dann kann der Wandel zum Feind werden den es zu bekämpfen gilt. Man möchte ja diese Gefühle nicht haben.

Wie stehen Sie wirklich zu Wandel? Lieber alles beim Alten lassen, oder etwas Neues erfahren und soweit wie möglich mit gestalten.

Ihre persönliche Haltung zum Wandel ist entscheidend

Im Idealfall gibt es in Changeprozessen in Unternehmen eine Beteiligung aller Beteiligten, der Wandlungsprozess wird moderiert und falls notwendig durch individuelle psychologische Beratung und Trainings begleitet. Dann haben die Mitarbeiter ein Gefühl von Selbstwirksamkeit und fühlen sich der Veränderung nicht ausgeliefert.

Karriere zu machen, bedeutet also anders ausgedrückt für Wandel offen zu sein und die damit verbundenen inneren und äußeren Herausforderungen auf der Basis der konservierten Erfahrungen und Kenntnissen annehmen zu können?

Das ist erlernbar. #Challenge accepted

Alles Gute für Sie

Stefan Manzow

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Loslassen, jetzt aber wirklich!

Loslassen, jetzt aber wirklich!

Loslassen heißt was da steht, eben nicht dran festhalten.

Die heiße Kartoffel lassen Sie doch auch gleich wieder los?

Die Erinnerung an den Schmerz kommt möglicherweise wieder ins Bewusstsein. Das kann unser psychischer Raum aushalten. Er kommt und dann geht er auch bei Nichtbeachtung wieder, bis er nicht mehr ins Bewusstsein zurück kehrt.

Im Berufsleben gibt es immer wieder Enttäuschungen, nicht eingehaltene Zusagen, Versprechungen die man lieber nicht gehört hätte.

Wir können die anderen Menschen nicht ändern bis sie zu unseren Vorstellungen passen

Uns bleibt oft nur übrig einfach weiter zu gehen und die Erfahrung abzuspeichern um in Zukunft eine Vorstellung davon zu haben wie der Umgang besser gelingen kann.

Weitergehen…

Alles Gute für Sie

Stefan Manzow

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Feedback ist ein Geschenk

Feedback ist ein Geschenk

Dieses Geschenk ist anders als andere Geschenke, man muss manchmal darum bitten es zu erhalten.

Wann haben Sie zuletzt eine Rückmeldung erhalten?

„Ohne Reaktionen auf unsere Handlungen navigieren wir ohne Kompass“

Viele Menschen sind inzwischen in sozialen Netzwerken aktiv. Dort erhalten wir ständig Rückmeldungen in Form von Likes, Kommentaren, Favs, Retweets, Abonnenten und manchmal auch kritischen Kommentaren.

Es gibt inzwischen jährliche strukturierte Mitarbeitergespräche in vielen Unternehmen. Zwischenzeugnisse, Arbeitszeugnisse, Gehaltserhöhungen und andere Gratifikationen sind auch eine Form von Feedback.

Früher galt, wenn der Vorgesetzte nichts an der Arbeit auszusetzen hatte war dass schon eine ausreichende Rückmeldung. Das erzeugt ein latentes Gefühl von Unsicherheit, wenn nicht gar Angst.

Das Zwiegespräch ist in Partnerschaften eine Form der Rückmeldung.

Ein Feedback ist die Warhnehmungsäußerung. Nicht mehr und nicht weniger.

Feedback kann süchtig machen. Das glauben Sie nicht? Dann fragen Sie mal Künstler die Applaus für ihre Arbeit von sehr vielen Menschen gleichzeitig erhalten und das auch noch live auf der Bühne.

Es gibt aber auch eine innere Form, des Feedbacks. Unsere Intuition. Sofern wir damit verbunden sind nehmen wir wahr welcher Schritt möglicherweise der richtige ist, oder wir stellen fest, dass die letzte Handlung ein Fehltritt war, den wir schnellstens korrigieren müssen.

Sie kennen dass, dieses ungute Bauchgefühl, der hochrote Kopf, oder die Schmetterlinge im Bauch. Das sind vegetative Rückmeldungen. Oft sehr unmittelbar und manchmal verstörend.

Die letzte Mahlzeit liegt uns schwer im Magen. Das ist eine Rückmeldung über die Qualität unserer Ernährung. Diese können wir für wahr nehmen und uns neu orientieren, oder wir trinken eben einen „Verteiler“.

Genauso verhält es sich meiner Ansicht nach mit der sozialen Rückmeldung. Es sind Geschenke oder Reflexionen unseres Handelns die uns Orientierung bieten können sofern wir Sie annehmen.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viele Geschenke und den Mut sie anzunehmen.

Alles Gute für Sie

Stefan Manzow

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