Menü Schließen

Schlagwort: Resilienz

Die Bedeutung von langfristigen Zielen

Die Bedeutung von langfristigen Zielen

Der Alltag hat jeden spätestens Montags wieder eingeholt. Selbstständige sind immer irgendwie engagiert die Ziele zu erreichen, auch am Wochenende.

Jeder Mensch hat einen bewußten oder unbewußten Antrieb, dass zu tun was er eben tut.

Jetzt mal Hand aufs Herz:

Wann haben Sie sich zuletzt Zeit und Raum genommen dieses Ziel zu definieren, oder ein ehemals gestecktes auf Aktualität zu überprüfen?

Stimmt dass alles noch so, oder haben Sie Änderungen ihrer Befindlichkeit einfach übergangen, weil Sie meinten die Umstände würden es erfordern, dass Sie ihre eigenen Bedürfnisse hinten anstellen. Dafür kann es viele Auslöser geben. Beispielsweise, dass Sie denken Sie müssten etwas tun damit die Familie glücklich ist. Oder Sie fühlen sich dem Unternehmen in dem Sie tätig sind verpflichtet.

Mir würden aus der Praxis noch sehr viele Ursachen für eine Kursbeibehaltung einfallen die nicht mehr in der aktuellen Lebensrealität begründet ist.

Sie kennen Menschen in ihrem Umfeld die festgefahren erscheinen, oder? 

Gleichzeitig sind es diese langfristigen Ziele, beginnend möglicherweise mit einer abgeschlossenen Schulbildung, dem erlernen eines Instruments, oder einer Sportart, die uns durch die Routine Sicherheit und Selbstbewusstsein geben. Wir bleiben sprichwörtlich am Ball über einen längeren Zeitraum und kommen über Rückschläge, Niederlagen hinweg und erreichen in unserem Handeln neue Ebenen. Vom Amateur zum Profi.

Ohne diese „Meta-Orientierung“, quasi ein Standbein können wir die Flexibilität unseres Spielbeins im Leben nicht so lässig wie nötig einsetzen.

Haben Sie zu Beginn des Jahres ihre Jahresziele bestimmt? Wer erfährt davon, wer darf davon erfahren und wer auch besser nicht?

Kennen Sie die Unterstützer in ihrem engen Netzwerk und kennen Sie auch die Neider? Menschen die ihnen zwar nahe stehen, aber möglicherweise in Konkurrenz zu Ihnen stehen?

Alles Gute für Sie

Stefan Manzow

-> Anfrage / Buchung

Home

 

 

Die vermeintliche soziale Geschwindigkeit

Die vermeintliche soziale Geschwindigkeit

Die Medien, insbesondere die sozialen Medien bringen uns in einen Geschwindigkeitsrausch.

Man kann richtig gehend unter Zugzwang geraten, wenn man die Geschwindigkeit der Veröffentlichung einiger Marktteilnehmer auf sich bezieht.

Die Entwicklung von Fähigkeiten, Marktpositionen, Rollen und Marken braucht jedoch Zeit. Das wird in den sozialen Medien nicht sichtbar. Die jahrelange Arbeit an Strategie, Ausdrucksweise, Themenfindung, oder eben die Beauftragung eines Dienstleisters wie einer PR und Social Media Agentur sind natürlich für den Nutzer nicht sichtbar.

Was jedoch sichtbar wird ist eine reflexhafte Art und Weise sich mit Themen, politisch und privat auseinander zu setzen von der ich mich wenigstens erst wieder emanzipieren musste.

Im Berufsleben beobachte ich etwas ähnliches. Die Hatz von einem Thema zum nächsten, ständig das Gefühl zu haben etwas bliebe auf der Strecke. Ein neues Marketing Tool jagt das nächste, bevor man überhaupt in der Lage ist das erste vollständig in der Anwendung verstanden zu haben und ich meine damit die Verinnerlichung von Arbeitsabläufen, Wirkungen und Fehlern die passieren bei der Einführung oder in der Testphase.

Schon muss man sich mit den neuesten Hype auseinandersetzen, sonst ist man ja nicht mehr Hipster genug.

„Das Highlight-Reel der sozialen Medien ist kein Maßstab an dem sich das Individuum messen sollte.“

Dabei bleibt meiner Ansicht nach die Qualität auf der Strecke. Interessant beispielsweise wie die Social – Media Experten von den Bäumen fielen, die wurden quasi gleich mit den neuen Medien, bzw. Verbreitungsinstrumenten, Plattformen etc. gebacken.

Dabei waren sicher Einige die ihr Handwerk verstanden und verstehen, weil die die Kunst der Kundenkommunikation verstanden hatten.

Im Arbeitsleben gibt es meiner Wahrnehmung nach auch zwei Geschwindigkeiten, die in der Fachpresse und den Medien propagierte und die reale.

Hier passt etwas nicht. Das erzeugt Stress und da muss ich als Teilnehmer im System die Verantwortung für mich übernehmen und mich da raus ziehen um in die Tiefe zu gehen.

„Abgrenzungsfähigheit ist eine unterschätzte soziale Fähigkeit“

Die Teamfähigkeit wird ja immer gerne beschworen. Ich habe den Eindruck hier wird oft Gehorsam mit Teamfähigkeit verwechselt.

Teamfähigkeit steht für mich im Werte – und Entwicklungsquadrat neben Abgrenzungsfähigkeit als Schwestertugend. Die beiden Tugenden sollten in Balance gehalten werden.

Alles Gute für Sie.

Stefan Manzow

-> Anfrage / Buchung

Home