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Schlagwort: Beziehung

Niemand schafft es alleine

Niemand schafft es alleine

Christiano Ronaldo und Lionel Messi, um zwei aktuelle Fußball-Stars zu nennen. Sie stechen heraus, haben Millionen von Fans, verdienen sehr hohe Summen Geld und ernten einen Preis nach dem anderen.

Was jedoch schnell in den Hintergrund rückt, ist die Tatsache, dass die beiden ohne die 10 anderen Teammitglieder und den Stab an Trainern, Therapeuten und Beratern ihre Familie usw., nicht da wären, wo sie jetzt stehen.

Das gleiche gilt für andere berufliche Erfolge. Um noch ein weiteres Beispiel zu nennen: Es gibt da einen Tennisspieler, der sich von einer ehemaligen Nr. 1 der Weltrangliste coachen ließ und von einem Turniersieg zum anderen eilte. Nachdem er sich von dem Coach trennte, zerfiel der Erfolg zu Staub.

Wer ist in ihrem Erfolgsnetzwerk? Kennen Sie die Bedingungen, die sie brauchen um beständig erfolgreich zu sein? Oder sind Sie in der Krise?

IHR ERFOLGSMUSTER BESTEHT SOWOHL AUS MENSCHEN, ALS AUCH AUS EIGENEN HANDLUNGSMUSTERN UND IHRER GANZ EIGENEN INNEREN HALTUNG.

Deshalb ist es so schwierig sich an anderen im gleichen Metier zu orientieren und zu versuchen diese Erfolge zu kopieren. Es ist quasi ein sehr individueller Erfolgsschlüssel, den nur Sie selbst benutzen können. Sicher können andere ihre Muster lesen und versuchen diese zu kopieren. Was jedoch nicht oder nur schwer funktionieren wird, ist die Kopie ihrer intrinsischen Motivation. Ihr Motiv und die daraus entstehende Leidenschaft ist ihnen eigen

WAS TUN SIE FÜR IHR TEAM? WIE ERHÄLT ES DEN GERECHTEN ANTEIL AM ERFOLG?

Karriere ist ein Weg und wer Begleiter und Unterstützer hat, der wird die Hürden auf dem Weg erfolgreich meistern. Wer aber denkt, dass die Teammitglieder austauschbar sind, der irrt. So ein Team ist ein soziales System, welches über die Zeit von ihnen geschaffen worden ist. Einen Ersatz zu finden, der sich an der Position genauso einbringt, wie das vorherige Teammitglied ist eine schwierige Aufgabe.

Wenn man sich Künstler anschaut, die erfolgreich sind, dann stellt man oft fest, dass die sich sehr loyal gegenüber ihren Teammitgliedern verhalten. Sie wissen genau wem Sie was zu verdanken haben und das es oft nicht mit Geld aufzuwiegen ist was an Ideen aus diesem Netzwerk in ihr Produkt eingeflossen ist. Ich nenne da mal Marteria, um lokal zu bleiben. Der arbeitet seit Jahren mit den gleichen Menschen im Kernteam. Das hat Gründe. Fluktuation kann die Qualität des Produkts ruinieren.

BUDGET IST NICHT DER SCHLÜSSEL ZUM ERFOLG

Sicherlich kann man mit einem großen Budget und der richtigen Kampagne auch ein mittelmäßiges Produkt zu Erfolg bringen. Genauso richtig ist es auch, dass Steine fliegen, wenn man nur genug Energie aufwendet.

Wer langfristig eine Karriere plant, könnte auf Idee kommen, dass er sich einmal sein Erfolgsmuster anschaut und dieses im Blick behält, oder?

Alles Gute für Sie

Stefan Manzow

-> Unverbindliche Anfrage

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Persönlicher Wandel – Ihre Jahresplanung 2017

Persönlicher Wandel – Ihre Jahresplanung 2017

Das Jahr 2017 hat begonnen und Sie haben Ihre Ziele, Vorhaben und guten Vorsätze gefasst.

Dann ist dieser Artikel ein neuer Blickwinkel unter dem Sie das Ergebnis ihrer Planung betrachten können.

Ich behaupte mal, dass wir darauf geeicht sind uns nach neuen Zielen und Erfolgen zu strecken. Wir sind es gewohnt Ressourcen in die Weiterentwicklung und den Wandel zu investieren.

Veränderungen in eine Richtung haben immer auch Auswirkungen auf den Status Quo

Das ist deren Nutzen.

Möglicherweise gehen aber im Wandel Dinge, Eigenschaften, Beziehungen und wichtige Säulen im Leben, auch im beruflichen verloren.

Ein Beispiel aus dem Sport. Erfolgreiche Sportler in jeden Sport haben sich bestimmte Bedingungen geschaffen um den Erfolg möglich zu machen.

Das fängt bei ganz simplen Dingen wie Trainingszeiten, Menschen die mit trainieren, Abläufen, und im Mannschaftssport und den Mitspielern bei Mannschaftssportarten an. Da gibt es Automatismen, manche sind bewußt einstudiert und vieles ist möglicherweise unbewußt entstanden und funktioniert erfolgreich.

Jetzt stellen wir uns vor ein Lionel Messi wechselt wirklich für eine unvorstellbar hohe Summe den Verein.  Er würde möglicherweise das doppelte Gehalt bekommen, gleichzeitig sein gewohntes Umfeld verlieren. Er könnte ja auch gar nicht das ganze Umfeld mitnehmen, weder auf dem Spielfeld noch abseits davon. Nicht mal einen Teil davon könnte er zu einem anderen Verein mitnehmen. Sein ganzes soziales Unterstützungssystem würde er zurücklassen müssen.

Seine Leistung würde den neuen Verein möglicherweise enttäuschen. Ihm würde der Status und die Automatismen im neuen Team fehlen. Diese sind in seiner langjährigen Spielerlaufbahn in Barcelona entstanden, sie wurden später auf ihn abgestimmt um seine Fähigkeit optimalst zu nutzen zu können für den Erfolg des Vereins. In einem möglichen neuen Verein würden die ihm fehlen. Sicherlich würde er manches davon mit seinem Talent und seiner Erfahrung schnell kompensieren können.

Genau darum geht es mir in diesem Artikel. Sie dafür zu sensibilisieren, dass es in ihrem jetzigen Berufsleben diese Automatismen, diesen Status gibt. Im übrigen auch im Privatleben. Jeder der eine enge Beziehung eingegangen ist, oder sich nach langjähriger Beziehung / Ehe getrennt hat wird wissen wovon ich schreibe. Es bleibt manchmal kein Stein auf dem anderen in solchen Umbrüchen.

Tipp:

  1. Machen Sie sich doch als erstes eine Liste von Menschen mit den sie auch in 2017 in engem Kontakt bleiben möchten. Beruflich und privat.
  2. Was an ihren Lebensumständen soll so bleiben wie es ist?

Wenn Sie das gemacht haben, erst dann machen Sie eine Liste von Zielen und Vorhaben und dann kommen Sie zu einer realistischen Einschätzung wie viel Zeit sie haben werden sich um die Erreichung der neuen Ziele zu kümmern.

Ich würde mich freuen von ihren Erfahrungen mit diesem Weg zu lesen, entweder hier in den Kommentaren, gerne auch per Email, oder persönlich.

Alles Gute für Sie

Stefan Manzow

-> Anfrage / Buchung

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Aktiv Zuhören ist mehr als nur die Nutzung der Sprache zur Beziehungsbildung

Aktiv Zuhören ist mehr als nur die Nutzung der Sprache zur Beziehungsbildung

Jeder kann einen Satz in einem Gespräch in eigenen Worten wiederholen und so dem Gesprächspartner signalisieren, dass er verstanden wurde. Daraus entsteht ein Kreislauf über ein Thema und beide Gesprächspartner werden sich zu einem klarer über die Position des anderen zum Thema. Zum anderen dient es der Schärfung der eigenen Position.

Aktives Zuhören ist ein Feedbackkreislauf

Dieser Kreislauf festigt die Beziehung der Gesprächspartner. Auch wenn man feststellt, dass man unterschiedlich zu einem Thema steht. Wichtig für die Beziehung ist das Verständnis, bzw. dass Mensch den Eindruck hat sein Gesprächspartner fühlt sich ein und kann die eigene Sicht auf die Dinge zumindest verstehen, wenn auch nicht immer teilen.

Verbales Verständnis ist schön, aber nicht allein ausreichend um ein Gefühl zu haben verstanden worden zu sein.

Dazu gehört das emotionale. Erst dann, wenn jemand die eigenen, vielleicht eher zwischen den Zeilen, ausgedrückten Gefühle in Worte fasst, dann fühlen wir uns wirklich verstanden.

Wir kennen das, wir sind fröhlich, wütend, traurig, was auch immer und jemand fasst unser vorherrschendes Gefühl in ein Wort und wir bestätigen es und innerlich tritt eine Entspannung ein.

Das ist in der Berufswelt leider oft die Ausnahme. Wer nicht gut bei sich selbst ist und damit Verantwortung für seine eigenen Gefühle übernimmt, der kann auch anderen nicht nahe kommen und will das oft auch nicht, weil das ja gerade seine Schwierigkeit ist. Nahe sein.

Diese Nähe ist jedoch genau das, ohne grenzüberschreitend zu sein, die Menschen vertrauen lässt. Verstanden werden ohne sich ändern oder verstecken zu müssen.

 

Obacht, denn sobald Sie ein Gefühl, eine Stimmung eines anderen Menschen im Dialog in Worte fassen betreten Sie ein anderes Hoheitsgebiet. Dies gilt es zu achten. Da kann es schon mal passieren, dass ihre Wahrnehmung nicht angenommen wird. Kann man akzeptieren und nicht dran zerbrechen, bzw. muss nicht auf seiner Wahrnehmung beharren.

Können Sie damit umgehen, dass jeder Mensch sein eigenes Hoheitsgebiet ist?

Einen Schritt weiter geht man indem man die non verbalen Stimmungen, Gesten, Äußerung vorsichtig verbalisiert.

Ein Beispiel, welches ich gerne in meinen Workshops nutze. Sie versuchen jemanden telefonisch zu erreichen, nach einer gefühlten Ewigkeit nimmt ihr Gegenüber ab und schnauft seinen Namen.

Jetzt haben Sie die Möglichkeit Kontakt herzustellen. Kontakt? Ja genau Kontakt. Ohne Kontakt bleiben wir an der Oberfläche und in der Form und zeigen bzw. finden kein gemeinsames gefühltes Verständnis füreinander.

Sie könnten beispielsweise etwas sagen wie „Wo habe ich Sie hergeholt, Sie wirken gehetzt?“

Das gibt ihrem Gesprächspartner an den Sie ein Anliegen haben, sonst würden Sie ihn ja nicht anrufen, die Möglichkeit anzukommen in der neuen Gesprächssituation und sich wahrgenommen zu fühlen.

Das ist in unserer auf Effizienz getrimmten Welt ein Türöffner, vorausgesetzt Ihr Interesse ist wahrhaftig.

Alles Gute für Sie

Stefan R. Manzow