Mediation / Konfliktmoderation im Berufsleben zur nachhaltigen Konfliktlösung

Konflikte gehören zum Berufs- und Lebensalltag. Die konstruktive Lösung von Konflikten, ohne den Einsatz von institutioneller Macht, gehört jedoch leider noch nicht vollständig zum Berufs- und Lebensalltag.

Oft werden Konflikte in Teams und Unternehmen nicht gelöst, sondern gedeckelt. Es fehlt an Ressourcen um externe Mediatoren nutzen zu können und die Angst vor dem vermeintlichen Machtverlust der Führungskräfte scheint bedauerlicherweise in vielen Fällen zu überwiegen.

  1. Meditionen sind ergebnissoffen
  2. Mediationen sind intensiv
  3. Mediationen sind vertraulich

Die Balance zu halten in einem Mediationsprozess ist schwierig und eine komplexe Aufgabe. Beiden Seiten den gleichen Raum im Prozess einzuräumen, bzw. alle Beteiligten mit ihren Interessen und Befindlichkeiten in den Prozess zu integrieren ist der Schlüssel zu einer nachhaltigen Lösung.

Der Konfliktmoderator braucht dafür eine ausgebildete Selbstwahrnehmung um in entscheidenden Momenten den “Verführungsversuchen”, also den Triggern der Beteiligten adäquat zu begegnen.

Eine Mediation ist prozessorientiert. Das heißt der Erfolg hängt wesentlich von der Bereitschaft der Konfliktbeteiligten ab, sich auf den Prozess einzulassen. Und natürlich ist es wichtig, dass alle Beteiligten, auch wenn Sie der Meinung sind damit nichts zu tun zu haben, in den Prozess zu bringen.

Deshalb werden Mediationsaufträge oftmals vom Mediator selbst nicht angenommen.

Das innere Ja für eine Mediation sollte zu Beginn auf allen Seiten vorhanden sein.  Gleichzeitig dürfen die Bedenken nicht übergangen, sondern in den Arbeitsprozess eingebracht werden.

Mediation und Konfliktmoderationen sind anstrengende Prozesse. Sie können die Teilnehmer emotional aufwühlen, es werden oft alte Emotionen an die Oberfläche geholt und damit für alle im Raum fühlbar.

Deshalb ist die Vertraulichkeit der Inhalte auch schriftlich festzuhalten.

Es kann vorkommen, das jemand aus einer Mediation mit Themen raus geht, die eine weitere Bearbeitung durch eine psychologische Beratung oder einem Coaching brauchen.

Wenn Arbeitgeber sich daran finanziell beteiligen, oder die Kosten gar vollständig übernehmen und dies vorher kommunizieren, dann sorgt das für einen sicheren Rahmen und langfristig für die Erhaltung der Mitarbeiterbindung.

Durch eine Mediation können tief sitzende alte Verletzungen spürbar werden und durch die adäquate Aufmerksamkeit “befreit”werden. Wenn die Bereitschaft auf allen Seiten vorhanden ist, dann kann ein wirklicher Fortschritt gelingen.

Wer sich als Führungskraft / Geschäftsführer auf Mediationen zeigt unter anderem, dass es in diesem Unternehmen mit der Wertschätzung der Mitarbeiter ernst gemeint ist.

Sollten Sie sich in einem Konflikt befinden, den Sie gefühlt nicht mehr allein lösen können, dann sprechen Sie mich gerne an.

Bitte zunächst per Email.

Alles Gute für Sie

Stefan Manzow

-> Unverbindliche Anfrage

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