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Dankbarkeit kann ein Schlüssel zur Lösung sein

Dankbarkeit kann ein Schlüssel zur Lösung sein

Ja, Sie haben es richtig gelesen. Die aktuelle Situation mag nicht gerade eine Oase der Freude sein. Dagegen an zu gehen gibt uns die Illusion der Handlungsmacht. Sie bindet jedoch viel Energie und vergrößert möglicherweise das Problem, zumindest im Kopf und manchmal eben auch ganz real.

Mit welcher Situation sind Sie gerade unzufrieden?
  1. Beschreiben Sie die Situation auf einem Blatt Papier möglichst detailgenau.
  2. Welche Gefühle steigen dabei in Ihnen auf?
  3. Wird diese Situation in 2 Jahren noch lebensbestimmend für Sie sein?

Wie geht es Ihnen jetzt? Wen machen Sie für die derzeitige Situation verantwortlich? Sich selbst oder die Umstände?

Was können Sie ändern? Die Umstände und die daran beteiligten Menschen? Wohl kaum. Also Sie könnten es versuchen, das wird Ihnen vermutlich nicht gelingen, wie Sie sicher aus ähnlichen Situationen schon wissen.

Sich selbst? Ja, das können Sie wohl. Sie haben es hierher, damit meine ich ihre derzeitige Lebenssituation geschafft. Dazu gehörte der innere Wandel.

Jetzt nehmen wir an, Sie würden sich selbst für die verfahrene Situation verantwortlich und sich damit selbst anklagen. Könnte ja sein?

Selbstverurteilungen verfestigen die Ausweglosigkeit

Menschen können sich nicht ändern, bzw. weitergehen, wenn Sie sich selbst nicht verzeihen können. Sie hängen fest. Mental und dann auch psychisch.

Die Lösung könnte sein, wenn Sie den Weg in die derzeitige Situation mit Dankbarkeit betrachten können.

Sie wissen, alles ist temporär, so gerne wir Menschen auch die Permanenz hätten in unserem Leben. Es gibt eben gute und schlechte Tage, Wochen, Jahre.

das Leben bleibt ein Auf und Ab.

Mal ist die Amplitude höher und mal eher flach, aber Sie oszilliert.

Zurück zum Verzeihen. Sich selbst zu verzeihen, sich Fehler zu vergeben ist das Mitgefühl mit sich selbst.

Nehmen wir an, alle Menschen tun im Grunde in jeder Situation das bestmögliche mit den Informationen die Ihnen zur Verfügung stehen.

Sie haben also das bestmögliche getan und sind dann in diese Situation gelangt. Die stellt sich als eher so mittelgut heraus, um es mal vorsichtig zu formulieren. Ihre Ausgangsdatenlage war eben einfach nicht valide. Kann passieren.

Also warum sollten Sie sich dafür Vorwürfe machen?
Sie taten ihr Bestes.

Jetzt sitzen Sie also gefühlt fest, zwischen Baum und Borke. Da ist weder physisch noch psychisch viel Raum für Bewegung.  Sie müssen da raus.

Das kann über Dankbarkeit funktionieren. Seien sich selbst und den Menschen um Sie herum in der Situation dankbar. Das kann den Knoten lösen. Sie rutschen da einfach raus, weil Sie zum einen nicht mehr versuchen die Menschen und Umstände zu verändern und sich selbst dafür andererseits auch nicht mehr fertig machen da reingerutscht zu sein.

Die Situation ist ihr Coach

Sie erkennen an, dass man im Casino des Lebens nicht immer gewinnen kann, auch wenn man den Tisch und die Zahlenfolgen lange genug beobachtet hat. Mal gewinnt man, mal verlieren die anderen. Warum? Weil Sie die Situation verlassen werden und aus der Wüste in die Oase gelangen, während die anderen Menschen in der Situation wohl noch länger dort bleiben werden. Das ist doch erleichternd. Sie sind eben kein Baum, Sie können sich bewegen und brauchen nicht da, wo Sie fälschlicherweise annahmen es wäre ein guter Nährboden, Wurzeln zu schlagen.

Dankbarkeit für den Weg und die Sicherheit begründet aus ihrer Lebenserfahrung dass es in 5 Jahren keine Rolle mehr spielt wie es Ihnen heute ging. Das kann die Lösung sein, oder den Stein wenigstens ins Rollen bringen.

Alles Gute für Sie

Stefan Manzow

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Die eigene Erzählung in der Gegenwart

Die eigene Erzählung in der Gegenwart

Eine These als Denkanstoß “Eine eigene Erzählung in der heutigen Zeit ist wichtiger denn je!”

Wir leben in einer Informationsflut. Wir haben Zugriff auf Millionen von Erzählungen der Gegenwart, der Vergangenheit und von Visionen, wie Menschen sich die Zukunft vorstellen. Gleichzeitig werben sowohl enge Freunde als auch Unternehmen in sozialen Netzwerken um unsere Aufmerksamkeit. Ihre Geschichten sind aus ihrer Sicht wichtig. Sie vertreten ihre Standpunkte, versuchen uns zu inspirieren, Produkte in unserem Bewußtsein zu verankern.

So war das eigentlich schon immer. Die persönlichen Erzählungen der Freunde und Bekannten, die Werbung im öffentlichen Raum, auf Marktplätzen und dann in den Medien. Die Tageszeitung, die Wochenmagazine.

Im Jahr 2017 in das alles in diesem Moment verfügbar. Jederzeit. In unserem Smartphone, auf dem Computer. Auf dem Weg irgendwo hin, beim Warten auf den Bus, oder in der Bahn.

Es gibt unterschiedlichste Wege sich in unserem Bewußtsein einzunisten und damit die Geschichte der anderen bei uns unterzubringen.

Deshalb ist es aus meiner Sicht heute wichtiger den je diesen Zugang zu begrenzen. Zum einen, damit Raum für uns selbst bleibt. Zum anderen, damit wir unseren Weg in diesem Informationsmeer selbst gestalten können.

Die Digitalisierung ist meiner Ansicht Segen und Fluch zugleich. Sie vereinfacht vieles, beschleunigt Prozesse und macht Dienstleistungen erreichbar. Sie macht neue konstruktive Geschäftsmodelle möglich, die uns das Leben erleichtern können.

Die Aufgabe für uns als analoge Menschen besteht meiner Ansicht nach darin sich da bewusst raus zu ziehen und die eigene Geschichte zu schreiben. Nicht digital. Analog. Ein Tagebuch, ein Notizbuch zu nehmen und die eigenen Prioritäten zu erfassen und umzusetzen und dann im Anschluß zu schauen, was die anderen machen.

Unsere Aufmerksamkeit ist eine Ware geworden. Den Preis dafür legen wir selbst fest.

Verknappung der Erreichbarkeit ist der Gedanke, die These die diesem kurzen Impuls zu Grunde liegt.  Im Grunde analog zu dem Konzept einiger Konzerne. Sie lassen uns in dem Glauben ihre Produkte sind ein knappes wertvolles Gut. Das erzeugt bei vielen Konsumenten, oder Markteilnehmern den erhöhten Wunsch diese Produkt in den Händen zu halten, und zwar so schnell wie möglich.

Das Netz an Triggern ist so dicht in unserer Umwelt, dass wir uns den Raum mehr als jemals zuvor selbst definieren müssen um wirklich unser eigenes Leben zu führen.

Alles Gute für Sie

Stefan Manzow

 

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Fokus schafft Realität?

Fokus schafft Realität?

Die Rationalisten werden diese Gedankengänge ablehnen. Die Verkäufer lieben sie. Die Künstler vertrauen darauf und die Mentaltrainer schwören darauf.

Nein es ist nicht absolut gemeint, eher eine spielerische Anregung um die eigene Selbstwirksamkeit auszuprobieren.

Warum verändert sich unsere Realität in dem Moment wo wir eine andere Haltung zum Leben haben?

Waren Sie schon mal verliebt? Also so richtig verknallt? Blöde Frage, oder? Und wie ging es Ihnen während dieser Zeit? Alles rosarot oder? Tutto bene, wie die Italiener sagen. Sie sind von einer Aufgabe zur nächsten geflogen und alles lief Ihnen gefühlt ganz leicht von der Hand. Drei Stunden Schlaf waren kein Problem. Das Oxytocin und die anderen Endorphine haben das möglich gemacht.

Es war das gleiche Leben, nur eben mit einem anderen Fokus, von einem anderen Haltungs- oder Standpunkt aus gelebt.

Die Quantenphysiker mögen mir die Verkürzung verzeihen. Zusammen gefasst in meinen Worten.

Realität entsteht sobald wir sie messen

Das bedeutet sobald wir einen Fokus auf etwas legen und es definieren, messbar machen beginnt es zu existieren, bzw. heben wir es heraus aus der Masse an Signalen die um und in uns sind.

Wer sich ein Wohnmobil kauft sieht überall plötzlich Wohnmobile. Wer schwanger ist oder angehender Vater ist, der sieht überall schwangere Frauen und Neugeborene.  Wir drücken der Welt unseren Filter auf.

Wer tiefer in die Materie einsteigen möchte findet hier einen weiter führenden Link zu Quantenphysik.

Nicht nur die Quantenphysik bringt Belege dafür, auch in der Psychologie gibt es diese. Eine der wohl bekanntesten Geschichten ist die über den Hammer aus dem wegweisenden Werk von Paul Watzlawick “Anleitung zum Ünglücklichsein”.

Selbstverständlich sind wir als Menschen in soziale Systeme eingebunden. Wir haben Kontakt zu anderen Menschen, zum Teil gehen uns diese anderen Vorstellungswelten sehr nah, oder sind so verstörend, damit beeinflußen diese Welten uns.

Deshalb ist Supervision in Teams, die in einem schwierigen Umfeld arbeiten so wichtig. Damit dieses Team nicht auch im mentalen Morast versinkt. Der ist nämlich genauso ansteckend wie das Lächeln, wenn man sich denn drauf einlässt.

Was möchten Sie häufiger in ihrem Berufsleben sehen und erleben?

Alles Gute für Sie

Stefan Manzow

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6 Tipps um ein mentales Tief zu überwinden

Ich bin doch frei…

Manchmal erwischt man im Leben ein Schlagloch, es ziehen dunkle Wolken auf und man hofft die mögen sich wieder verziehen.

Es kann jedoch vorkommen, dass das Tiefdruckgebiet sich scheinbar direkt über einem selbst festsetzt. Dann erscheint es schwierig wieder auf die mentale Sonnenseite des Lebens zu gelangen und wir beginnen uns unfrei zu fühlen.

Es kann ein Schmerzkreislauf entstehen, der schwer zu beenden ist. Ein Freundeskreis kann Sie dabei unterstützen, wenn er keine Ratschläge gibt und mitfühlend ist. Dasein ist oft hilfreicher als lange Problembesprechungen und Lösungsvorschläge.

Die kleinen Schritte an jedem Tag sind es, durch die wir da wieder raus kommen. Sollte das nicht funktionieren, dann kann professionelle Hilfe angezeigt sein. Ein erster Schritt könnte ein Anruf bei der Telefonseelsorge sein.

Ihre Krankenkasse schickt Ihnen gerne die Liste der Psychologischen Psychotherapeuten zu.

Nachfolgend die 6 Tipps, welche Ihnen einen Perspektivwechsel ermöglichen können:

Verlassen Sie das Umfeld

Einen Perspektivwechsel, neuen Input, Ablenkung, all das und noch viel mehr bekommen Sie, wenn Sie ihr gewohntes Umfeld verlassen. Ein Spaziergang in ein unbekanntes, oder selten besuchtes Viertel hilft den Kopf frei zu kriegen. Gehen Sie gerne auch in die Natur an einen Ort an dem Sie Stille wahrnehmen können. Sprechen Sie mit anderen Menschen als üblicherweise.

Gucken Sie sich die Lage in einem anderen Zusammenhang an

Sie kennen die Disney – Strategie? Propieren Sie es und hören Sie zu, was die einzelnen Rollen Ihnen erzählen. Sie haben dadurch die Freiheit Dinge auszusprechen, die Sie sonst nicht sagen würden.

Zerlegen Sie das Problem in kleine Einzelteile

Da gibt es diesen Riesenberg in ihrer Fantasie. Teilen Sie den einfach in kleine Hügel, in Etappen auf und fangen Sie mit dem für am einfachsten zu bezwingendem Sandberg an.

Den Truthahn zu Weihnachten essen Sie ja auch nicht mit einem Bissen, oder?

Wofür können Sie dankbar sein?

Klingt erstmal paradox, wenn alles dunkel und hoffnungslos erscheint. Wirklich, wofür können Sie dankbar sein? Fertigen Sie eine Liste von Dingen an für die Sie jetzt dankbar sein können. Klingt absurd, ich weiß.

Hier ein Beispiel: Sie haben fließendes Wasser? Erster Punkt. Sie gehören allein dadurch zu einer Elite auf unserer Erde. Damit können Sie erste postitive Gefühle aufbauen.

Suchen Sie nicht dort nach der Lösung wo Sie hingefallen sind!

Wer stolpert weiß, dass er in einer gewissen Entfernung vom Stolperstein hinfällt. Also, was hat Sie aus dem Tritt gebracht? Was haben Sie übersehen? Können Sie daran möglicherweise etwas ändern?

Versuchen Sie etwas völlig Neues

Wer mal so richtig im Schlagloch des Lebens gesessen hat, der weiß das man da raus kommen kann in dem man etwas völlig Anderes tut. Sie gehen eigentlich nie Schwimmen? Machen Sie das um ein völlig neuen Lebensraum zu betreten.

Alles Gute für Sie

Stefan Manzow

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Das passiert mir doch nicht…

Das passiert mir doch nicht…

Überall wird die agile Digitaliserungsmachine geölt. Das bedeutet Veränderung. So wie es aussieht, ein Sog dem Mensch sich nur schwer entziehen kann. Wo und wie Digitalisierung Sinn macht und wo nicht, wo Risiken beherrschbar sind und wo diese evtl. zu groß sind, Bedarf wohl einer Prüfung im Einzelnen.

Digitalisierung bedeutet vor allem Veränderung durch Innovation. Das spricht den Abenteurer, den Entdecker, den Entwickler in mir an. Das sorgt für Aufbruchsstimmung in mir.

Moment, vollständige Aufbruchsstimmung?

Übersehe ich möglicherweise ein gallisches Dorf in mir? Ich denke schon. Es gibt einen Anteil in mir, wie in jedem inneren und äußeren Team, der ist bequem, der braucht klare Strukturen und der möchte das die Abläufe vertraut und vor allem sicher sind. Ich nenne diesen Anteil mal den Besitzstandswahrer. Der bremst und balanciert den Innovator im inneren und äußeren Team, wie in dem Titelbild. Der junge Mann hinten auf dem Wagen macht den Transport erst sicher möglich. Den muss ich gesondert und rational vernünftig überzeugen und auf dem Weg ins Neue an die Hand nehmen um irrationale Ängste zu überwinden.

Der Besitzstandswaher spring nicht auf das Feuer, die Aufregung des Abenteuers, der Innovation, des Neuen an.

In jedem Team bildet sich dieser Anteil ab. Das ist gesund. Er bewahrt bewährtes und prüft neue Entwicklungen auf das Genaueste. Systemtheoretisch ist dieser Anteil sozusagen der Wächter des Systemerhalts.

Die Herausforderung in der Teamentwicklung, innen und außen, liegt wie bekannt darin alle Anteile mitzunehmen und diese unter dem Einfluss der neuen Bedingungen zu sortieren. Da es sonst später zu unbewußten und damit unerwarteten Bremsungen kommen könnte, die den Weg ins Neue behindern, oder im schlimmsten Fall sabotieren bzw. verhindern.

Sie können erkannte “Bremser” im Team versuchen zu nötigen, oder im schlimmsten Fall kündigen. Das nützt jedoch nichts. Die Rolle würde zügig von einem anderen Teammitglied übernommen werden.

Wie gehen Sie mit den inneren und äußeren Besitzstandswahrern um?

Alles Gute für Sie

Stefan Manzow

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Leidenschaft braucht ein Gegengewicht

Leidenschaft braucht ein Gegengewicht

Natürlich ist die Kraft der Leidenschaft entsprungen aus der Neugier für ein Thema wichtig. Selbstverwirklichung im Beruf scheint, wenn man der Populärliteratur und den Ratgebern folgt, die wichtigste Zutat zu sein.

Es gibt wahrscheinlich Millionen, wenn nicht Milliarden von Menschen, die diesen Wunsch ihre Passion zum Beruf zu machen, gerne umsetzen würden. Viele haben sicherlich auch die notwendige Energie um dahin zu wachsen. Haben diese Menschen auch das benötigte Korrektiv?

Im Werte – und Entwicklungsquadrat von Schulz von Thun werden Schwestertugenden genutzt um in Balance zu sein und nicht in Extreme zu fallen, bzw. eine Orientierung zu haben um Ungleichgewichte wieder ins Lot zu bringen.

Eine Passion zu haben ist erfüllend. Sie selbst war in der Vergangenheit, vor der Zeit der Selbstverwirklichung ein Hobby. Die Leidenschaft war also der Ausgleich zum Berufsleben. In einzelnen Fällen wurde aus der Leidenschaft eine Profession.

Hat sich das in den letzten Jahren verändert, haben wir Menschen uns so verändert, dass aus den Leidenschaften automatisch Berufe werden?

Wer im Thesaurus nachguckt, findet auch nicht so wirklich positive Begriffe im Umfeld der Passion, der Begeisterung für ein Thema.

Das sind dann die Positionen, in die ein Mensch gerät, der keine Schwestertugend, oder Korrektiv an der Seite der Begeisterung hat.

Welchen Teil ihrer jetzigen beruflichen Tätigkeit machen Sie mit Eifer?

In diesem Sinne.

Alles Gute für Sie

Stefan Manzow

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Warten können x Auf den richtigen Moment x Die Gelegenheit

Warten können x Auf den richtigen Moment x Die Gelegenheit

Intuition ist das Stichwort. Sie kennen das bestimmt. Wenn Sie in einem Teammeeting sitzen und Ihre innere Stimme Ihnen sagt “jetzt ist nicht der richtige Zeitpunkt”. Dann hören Sie darauf, so sehr Ihre Logik Ihnen auch aufträgt den Beitrag jetzt einzubringen.

Oft gibt Ihnen die Intuition auch gleich noch einen besseren Zeitpunkt mit. Den können Sie sich notieren, oder eben erleben, warum in diesem Meeting nicht der richtige Zeitpunkt für ihren Beitrag war.

Warten können bedeutet jedoch nicht zu warten und untätig zu bleiben. Die Wartezeit kann man nutzen, entweder um sich zu entspannen, oder man kann diese mit Vorbereitungen füllen, um zum richtigen Zeitpunkt startklar zu sein. Wer sich mental, oder konkret auf den richtigen Zeitpunkt vorbereitet, der hat eine höhere Chance diesen richtigen Zeitpunkt auch nutzen zu können. Das ist ja eine Binsenweisheit.

  • Was können Sie vorbereiten?
  • Woran erkennen Sie den richtigen Zeitpunkt?
  • Hören Sie auf ihre Intuition?

Intuition ist auch Bauchgefühl, oder 7. Sinn. Etwas das Psychologen und Wissenschaftler aus anderen Fachbereichen zu ergründen suchen, um es zu operationalisieren.  Für Sie erscheint mir nur wichtig zu sein, dass Sie Ihre innere Stimme hören und ernst nehmen.

Alles Gute für Sie

Stefan Manzow

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Bewunderung und Neid, zwei Seiten einer Medaille im Berufsleben

Bewunderung und Neid, zwei Seiten einer Medaille im Berufsleben

Es gibt immer jemanden in ihrem Team, der in ihnen das Gefühl auslöst “Das möchte ich auch können!”

Die wenigsten fragen dann wie er oder sie in die Position oder zu den Fertigkeiten gekommen ist. Die einen bewundern den Star, die anderen versuchen ihn wieder auf Normalmaß zu reduzieren. Zumindest in ihrem Kopf und relativieren die Leistung, das Talent, welches der Kollege, oder Vorgesetzte einbringt.

Wer die Frage stellt bekommt eine Antwort, die nicht immer gewünscht ist. Es hat oft mit Erfahrung zu tun, die man im Verlauf der Zeit in einer bestimmten Rolle, wenn man über die eigenen Erfahrungen reflektiert und lernt, macht. Man braucht eine Leidenschaft, die über das vermeintlich Normale hinausgeht um eine Expertenstellung zu erreichen.

Die Antworten auf Fragen dieser Performance-Stars klingen dann oft wie beiläufig, aber auch sehr bestimmt. Deshalb ist dieser Mensch ja auch in dem Team, für eben diese Fachkenntnis.

In Coachings und Beratungen wurde ich in der Vergangenheit mit der Aussage konfrontiert

“Was denken dann die anderen im Team über mich?”

Nehmen wir an Sie können es sich leisten bestimmte aufwändige Reisen zu unternehmen, oder Sie kommen mit dem dicken Motorrad im Sommer zur Arbeit. Noch eindrucksvoller ist die schnelle Lösung von fachlichen Fragestellungen für Kollegen. Es gibt unzählige Beispiele von Vorfällen, die entweder Bewunderung, bzw. Anerkennung oder eben auch Neid bei ihren Kollegen oder Vorgesetzten auslösen können.

Einerseits möchten viele gerne dieses oder jenes erreichen, haben, oder können, jedoch die wenigsten sind sich über den Preis, den man dafür zahlen muss im Klaren.

Beispielsweise die langen Abende, an denen man Bücher gelesen hat, anstatt vor Netflix zu hängen. Die Wochenenden an denen man selbstfinanzierte Workshops besucht, anstatt feiern zu gehen oder in der Sonne zu liegen.

Mit welchen Qualitäten halten Sie hinterm Berg in ihrem Team? Womit könnten Sie ihr Team und damit die Unternehmensleistung insgesamt voranbringen, tun es aber nicht, weil Sie eine Neid-Reaktion befürchten?

Alles Gute für Sie

Stefan Manzow

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Die fünf Freiheiten nach Virginia Satir x Was bedeuten diese für ihre Karriere?

Die fünf Freiheiten nach Virginia Satir x Was bedeuten diese für ihre Karriere?

Um eins vorweg zu nehmen. Virginia Satir war nicht einverstanden, dass ihre Ansätze im NLP vereinnahmt wurden. Sie gilt als Gründerin der modernen systemischen Familientherapie und hat mit ihrer Arbeit zur Familienskulptur dazu beigetragen, dass generationenübergreifende Muster sichtbar und damit bearbeitbar werden.

Diese Skulptur wird im Teamkontext eingesetzt um die Struktur zu bestimmten Fragestellungen in der Teamentwicklung bewusst zu machen. Auch in der Einzelberatung kann eine Skulptur des inneren Teams für den Klienten in einem geschützten Rahmen eine Klarheit bieten.

  1. Die Freiheit zu sehen und zu hören, was im Moment wirklich da ist,
    – anstatt das, was sein sollte, gewesen ist oder erst sein wird.
  2. Die Freiheit, das auszusprechen, was ich wirklich fühle und denke,
    – und nicht das, was von mir erwartet wird.
  3. Die Freiheit, zu meinen Gefühlen zu stehen,
    – und nicht etwas anderes vorzutäuschen.
  4. Die Freiheit, um das zu bitten, was ich brauche,
    – anstatt immer erst auf Erlaubnis zu warten.
  5. Die Freiheit, in eigener Verantwortung Risiken einzugehen,
    – anstatt immer nur auf „Nummer sicher zu gehen“ und nichts Neues zu wagen.

Ich wünsche Ihnen den Mut sich den Antworten auf die Fragen zu stellen.

Alles Gute für Sie

Stefan Manzow

 

 

Niemand schafft es alleine

Niemand schafft es alleine

Christiano Ronaldo, Lionel Messi, um zwei aktuelle Fußball-Stars zu nennen. Sie stechen heraus, haben Millionen von Fans, verdienen sehr hohe Summen Geld und ernten einen Preis nach dem anderen.

Was jedoch schnell in den Hintergrund rückt, ist die Tatsache, dass die beiden ohne die 10 anderen Teammitglieder und den Stab an Trainern, Therapeuten und Beratern ihre Familie usw., nicht da wären, wo sie jetzt stehen.

Das gleiche gilt für andere berufliche Erfolge. Um noch ein weiteres Beispiel zu nennen: Es gibt da einen Tennisspieler, der sich von einer ehemaligen Nr. 1 der Weltrangliste coachen ließ und von einem Turniersieg zum anderen eilte. Nachdem er sich von dem Coach trennte, zerfiel der Erfolg zu Staub.

Wer ist in ihrem Erfolgsnetzwerk? Kennen Sie die Bedingungen, die sie brauchen um beständig erfolgreich zu sein? Oder sind Sie in der Krise?

IHR ERFOLGSMUSTER BESTEHT SOWOHL AUS MENSCHEN, ALS AUCH AUS EIGENEN HANDLUNGSMUSTERN UND IHRER GANZ EIGENEN INNEREN HALTUNG.

Deshalb ist es so schwierig sich an anderen im gleichen Metier zu orientieren und zu versuchen diese Erfolge zu kopieren. Es ist quasi ein sehr individueller Erfolgsschlüssel, den nur Sie selbst benutzen können. Sicher können andere ihre Muster lesen und versuchen diese zu kopieren. Was jedoch nicht oder nur schwer funktionieren wird, ist die Kopie ihrer intrinsischen Motivation. Ihr Motiv und die daraus entstehende Leidenschaft ist ihnen eigen

WAS TUN SIE FÜR IHR TEAM? WIE ERHÄLT ES DEN GERECHTEN ANTEIL AM ERFOLG?

Karriere ist ein Weg und wer Begleiter und Unterstützer hat, der wird die Hürden auf dem Weg erfolgreich meistern. Wer aber denkt, dass die Teammitglieder austauschbar sind, der irrt. So ein Team ist ein soziales System, welches über die Zeit von ihnen geschaffen worden ist. Einen Ersatz zu finden, der sich an der Position genauso einbringt, wie das vorherige Teammitglied ist eine schwierige Aufgabe.

Wenn man sich Künstler anschaut, die erfolgreich sind, dann stellt man oft fest, dass die sich sehr loyal gegenüber ihren Teammitgliedern verhalten. Sie wissen genau wem Sie was zu verdanken haben und das es oft nicht mit Geld aufzuwiegen ist was an Ideen aus diesem Netzwerk in ihr Produkt eingeflossen ist. Ich nenne da mal Marteria, um lokal zu bleiben. Der arbeitet seit Jahren mit den gleichen Menschen im Kernteam. Das hat Gründe. Fluktuation kann die Qualität des Produkts ruinieren.

BUDGET IST NICHT DER SCHLÜSSEL ZUM ERFOLG

Sicherlich kann man mit einem großen Budget und der richtigen Kampagne auch ein mittelmäßiges Produkt zu Erfolg bringen. Genauso richtig ist es auch, dass Steine fliegen, wenn man nur genug Energie aufwendet.

Wer langfristig eine Karriere plant, könnte auf Idee kommen, dass er sich einmal sein Erfolgsmuster anschaut und dieses im Blick behält, oder?

Alles Gute für Sie

Stefan Manzow

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