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| Zeitmanagement: Alles ohne Stress |
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Weiterbildung
Der richtige Weg zum eigenen Erfolgsmuster - Ziele erreichen und trotzdem in der Balance bleiben
Von Chris Höfner
Der strukturierte Umang mit Zeit im Privatleben wie auch im Berufsalltag hilft, um gerade in Zeiten mit einer hohen Belastung Stress uiid Hektik zu entgehen.
Wer Schwierigkeiten hat, die eigene Balance zu finden, bekommt beim Seminar "Zeitmanagement - Ihr Erfolgsmuster" die nötige Unterstützung. "Zu Beginn des Seminars schaffen wir durch eine einfach Methode eine konkret sinnliche Erfahrung fiir die bleibende Lebenszeit, um sich den Wert der Zeit ins Bewusstsein zu rufen", sagt Seminarleiter Stefan Manzow. Während eines Tages lernen die Teilnehmer, mit verschiedenen Techniken, anhand von psychologischen Aspekten und mit konkreten Hilfen, den eigenen Alltag zeitlich besser zu gestalten.
Gestartet wird mit den Punkten "Zeitbewusstsein erhöhen" und "Feststellen, wie die eigene Uhr läuft": An-
"Jeder Teilnehmer schreibt sein eigenes Drehbuch"
Stefan Manzow, Seminarleiter
hand einer Gruppenübung wird festgestellt, wie lang jeder Einzelne eine bestimmte Zeitspanne empfindet. Daraus werden Hinweise für das eigene Zeitregime abgeleitet."Dannach, geht es im Seminar darum, Ziele zu checken und nachjustieren", so Manzow.
Der studierte Psychologe und Beratungs- und Konfliktmoderator setzt auf Zeitmanagement aufgrund seiner eigenen Erfahrungen.
"Ich konnte während meines Studiums ein Zeitmanagementseminar besuchen, das mir wichtige Impulse gegeben hat, die zur Entspannung meines Studienalltags geführt haben." Dabei sei es ihm nachfolgend besser gelungen, sein Studium und seine Teilzeitbeschäftigungen zu koordinieren.
Aus diesem Grund legt er in seinem Seminar den Fokus auf die eigenen Erfolgsmuster der Teilnehmer. Dies bedeutet, dass die Teilnehmer bid jedem Schritt entscheiden wie und ob Sie das vorgestellte Modell umsetzen können. Diese Entscheidungen werden nach kurzer Diskussion schriftlich festgehalten. Jder Teilnehmer schreibt sich quasi sein eigenes Drehbuch zur erfolgreichen Selbstorganisation. Das Seminar fordert die Teilnehmer zudem zur Reflektion über das eigene Verhalten auf; durch die Gruppensituation und die psychologische Beratung wird dem Einzelnen klar wie, wie Zeitmanagement für ihn erfolgreich funktionieren kann.
Nächster Termin: 21. Februar, Infos unter www.klaerungsraum.de
erschienen am 4. Februar 2008
(c) Hamburger Morgenpost |
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- Mit sich selbst im Einklang
Wer Widersprüche in seinem "Inneren Team" geklärt hat, reduziert Stress.
Von Andrea Pawlik
"Die Anforderungen im Job sind heutzutage so hoch - da ist es überhaupt kein Wunder, wenn man nicht immer sofort weiß, wie man reagieren soll", sagt Thomas Bock, Geschäftsführer, Berater und Trainer von "Bock & Teves Gesundheitsmanagement". Er plädiert darum für mehr Selfness im Job. Selfness - ein Begriff, den Zukunftsforscher Matthias Horx geprägt hat - soll die Menschen befähigen, kreativ und selbstbestimmt auf Veränderungen zu reagieren. "Ich würde den Begriff mit stimmiger Selbstführung übersetzen", sagt Bock.
"Für mich heißt es, der Kapitän auf der Brücke zu sein", erläutert Psychologe Stefan R. Manzow, Inhaber des Beratungsunternehmens "Klärungsraum". "Die Fähigkeit zum Selbstmanagement führt dazu, dass man in seinen Entscheidungen unabhängiger von äußeren Einflüssen ist", meint der Coach. Eine solchermaßen entspannte innere Haltung kommt nicht nur dem persönlichen Wohlbefinden zugute, mindert Dauerstress und die Gefahr des Burnouts: "Aus einer solchen Haltung heraus, trifft man auch die besseren Entscheidungen", betont Manzow. Und das wiederum sei eine wichtige Voraussetzung für das berufliche Fortkommen.
Doch wie gelangt man zu einer stimmigen Entscheidung, in die man sowohl die äußeren Anforderungen als auch die eigene Überzeugung integrieren kann? Die Berater empfehlen dafür das Modell des Inneren Teams, entwickelt vom Hamburger Psychologen und Kommunikationsforscher Friedemann Schulz von Thun. Es basiert auf der Idee, dass an der persönlichen Meinungsbildung immer mehrere innere Stimmen beteiligt sind, die unterschiedliche Positionen vertreten. "Werden alle in einem vernünftigen Kompromiss berücksichtigt, bin ich in der Lage, meine Argumente anderen gegenüber viel klarer und bestimmter hervorzubringen", erklärt Thomas Bock. "Wenn ich dagegen die Widersprüche in mir nicht geklärt habe, werden sich die ungehörten Stimmen anders Bahn brechen." Etwa durch Gesten oder Wortwahl. "Mein Chef oder eine Abteilung, die ich führen will, nimmt das dann als Unbestimmtheit oder Zweifel wahr." "Das Innere Team ist eine Möglichkeit, viele Aspekte eines Themas zu beleuchten", sagt Stefan Manzow. Dabei dürfe man es nicht als eine feststehende Größe sehen. "Das Team stellt sich immer anliegenbezogen auf." Wer zu den sogenannten Stammspielern gehört - ob man dem Karriereorientierten, dem Zweifler oder dem Familienmenschen am liebsten Gehör schenkt - hängt von der individuellen Entwicklung ab. "Wer viel Leistung bringt und dafür eine positive Verstärkung erfährt, durch Lob oder eine finanzielle Belohnung, wird den eigenen Antreiber öfter an Deck lassen", gibt Manzow ein Beispiel.
Am besten kommt man schriftlich zu einer Entscheidung. "Man nimmt sich ein Blatt Papier, schreibt das Problem als Überschrift darauf, malt sich selbst mit einem dicken Bauch darunter und zeichnet die beteiligten Teammitglieder in den Bauch hinein", erklärt. Thomas Bock. Wird zum Beispiel ein neues Projekt an einen herangetragen, könnten dazu "der Geschmeichelte" ("Toll, das wird mir zugetraut") gehören, "der Karrierebewusste" ("Das ist eine Chance für mich"), "der Ängstliche" ("Schaffe ich das überhaupt?") und auch "der Ehepartner" ("Bleibt genug Zeit für die Familie?"). Sie treten in Verhandlung. "Möchte ich das Projekt übernehmen?", könnte die Frage lauten, auf die alle nacheinander eine Antwort finden müssen - und über die das Oberhaupt zu einer für alle tragbaren Lösung kommen muss. "Derart gewappnet, kann ich mein Leben so gestalten, dass es zu mir passt, privat und beruflich", betont Thomas Bock.
erschienen am 8. September 2007
Vollständige Url des Artikels:
http://www.abendblatt.de/daten/2007/09/08/791690.html
(c) Hamburger Abendblatt |
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- Als Mediator Streitfälle schlichten
Geschäftsideen
Von DEIKE UHTENWOLDT
Wenn sich zwei Kontrahenten in Stefan Manzows Klärungsraum gegenübertreten, wirkt es oft, als stünden sie auf zwei Eisbergen: Was sie wirklich belastet und erregt, bleibt unter der Oberfläche verborgen. „Doch ich schaffe die Möglichkeit, die Wasserlinie zu senken“, beschreibt der Mediator seine Dienstleistung. Ob allerdings das Problem hinter dem Konflikt wirklich ans Tageslicht kommt und ein Interessenausgleich erreicht werden kann, liegt auch in der Verantwortung der Teilnehmer. Manzow: „Wir sind heute jedoch leicht geneigt, anderen die Verantwortung für unser eigenes Leben zu überlassen.“
Nicht so Stefan Manzow: Als der gelernte Groß- und Außenhandelskaufmann merkte, daß ihm Zahlen als Berufsinhalt nicht genügten, begann er, nebenberuflich Psychologie zu studieren. „Ich wollte wissen, wie der Mensch funktioniert“, erklärt er. Dem Ökonomen war bewußt, daß es nicht einfach werden würde, sich als Mediator selbständig zu machen. „Das tun zwar viele, aber nur die wenigsten bekommen Aufträge.“
Stefan Manzow will sich eine solide Basis schaffen, bis er vollständig auf Selbständigkeit setzt: Darum hat er schon vor dem Studienabschluß einen Praxisraum angemietet. Er sei gespannt gewesen, wie lange er bis zum ersten Auftrag brauchen würde, sagt der 38jährige. „Heute weiß ich, das dauert über ein halbes Jahr und setzt einen hohen Bekanntheitsgrad voraus.“ Diesen baue er durch Netzwerkarbeit, Vorträge und Seminare ständig aus. Eines seiner Themen heißt „Zeitmanagement“ - und das praktiziert der Gründer, Student und Halbtagsbeschäftigte in Personalunion offenbar erfolgreich.
Kontakt und Info unter www.klaerungsraum.de und Telefon (040) 27 86 76 04.
erschienen am 22. April 2006
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(c) Hamburger Abendblatt
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