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Ihre mentale Schatzkiste

Herzlich Willkommen.

Nehmen Sie sich einen Moment Zeit. Informieren Sie sich über mein Angebot als psychologischer Berater und Karriere Coach.

Stefan R. Manzow

Ich vermute, es gibt eine persönliche oder berufliche Frage, die Sie hierher führte?

Sie sind unzufrieden im Beruf, möchten sich beruflich neu orientieren oder haben ganz einfach das Gefühl, das in Ihrem Leben etwas nicht so gut läuft?

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es manchmal einfach den geübten und geschulten, aber auch intuitiven Blick eines Dritten bedarf, um so leichter Ziele zu erkennen – und zu erreichen.

Sie finden hier also im Klärungsraum einfache Lösungen, die in Ihrem mentalen System vorhanden und in Reichweite sind.

“Alles sollte so einfach wie möglich gemacht sein, aber nicht einfacher.” – Albert Einstein

Ob Sie eine psychologische Beratung, ein Business Coaching oder eine Teammoderation von mir in Anspruch nehmen möchten, können Sie gerne mit mir in einem ersten, für Sie kostenlosen Gespräch klären.

Gerne bis bald. 

Ihr Stefan Manzow – Hamburg im September 2016

„Wer anderen die Schuld gibt, gibt ihnen die Macht.“ Wayne Dyer

„Wer anderen die Schuld gibt, gibt ihnen die Macht.“ Wayne Dyer

Das „Blame-Game“ wird im Leben gerne gespielt. Schuld, nicht im rechtlichen Sinne, wird gerne verteilt.

Dabei werden zwei wichtige Aspekte gerne ausgeblendet.

Es geht nicht um Schuld im moralischen Sinne im Berufs- und Privatleben.

Verantwortung ist aus meiner Sicht der passendere Begriff.

Und zweitens kann Verantwortung zwar delegiert, aber nicht abgetreten werden.

Wir werden die nicht los.

Es mag so sein, dass im rechtlichen Sinne jemand über uns die Verantwortung trägt. Das macht uns aber nicht frei von unserer eigenen Verantwortung.

Es gibt ja immer wieder sog. „Skandale“, die für Aufregung in den Medien sorgen. Dabei wird nach Schuldigen gesucht. Einem Sündenbock im biblischen Sinne.

Und genau an der Stelle wird die Betrachtung meiner Ansicht nach schräg.

Wenn in einem Unternehmen bestimmte Gebräuche, Verhaltensweisen alltäglich sind, dann sind wir selbst als Teil des Systems mitverantwortlich, sofern wir Kenntnis davon haben.

Sich dies bewusst zu machen, führt zu mehr Achtsamkeit. In besonderen Fällen könnte es dazu führen, dass man das Unternehmen von sich aus verlassen muss, weil man mit der sog. „Unternehmenskultur“ nicht konform gehen kann.

In meiner Beratungspraxis höre ich oft: „Und ich soll das ändern? Das läuft doch schon seit Jahren, wenn nicht gar Jahrzehnten so.“

Nein, natürlich können Sie das nicht alleine ändern. Sie können sich „nur“ dazu verhalten. Ihre Verantwortung für Ihr eigenes Verhalten können Sie nicht loswerden. Und wenn es dicke kommt, dafür gibt es genügend Beispiele in der Wirtschaftsgeschichte, stehen Sie alleine im Regen. Wohlgemerkt als Angestellter. Für Führungskräfte oberhalb eine gewissen Einkommensschicht scheinen da andere Regeln zu gelten.

Bei Beziehungsproblemen, Ehekrisen wird auch gerne auf den anderen gezeigt und gesagt: „Wenn der nicht dieses und jenes gemacht hätte, dann hätte ich nicht…“ Stopp!

Sie haben mitgespielt. Warum und in welcher Form auch immer, Sie waren dabei.

Die Schuldzuweisung an andere macht einen selbst abhängig und führt zur gefühlten Hilflosigkeit. Sie ist aber sehr bequem und befreit uns scheinbar von der Aufgabe, für uns selbst zu sorgen und Verantwortung für unsere eigenen Gefühle und Handlungen zu übernehmen.

Sexuelle Exklusivität in Beziehung, also Treue, ist so ein Beispiel. Wenn er/sie nicht fremdgegangen wäre, dann…

Oft gehört ist auch: „Wenn er/sie mehr Lust auf Sex gehabt hätte, dann hätte ich mich nicht außerhalb der Beziehung nach anderen Sexualpartnern umsehen müssen.“

Um es mal umgangssprachlich auszudrücken:

Das ist die Opferhaltung und damit die Ablehnung der eigenen Verantwortung.

Verantwortung, Selbstachtung sind Aufgaben, und die erfordern aktives Handeln von uns. Wünsche und Bedürfnisse äußern, Nein sagen und Grenzen setzen gehören dazu. Das ist nicht immer einfach, gerade auch in intimen Beziehungen, aber schon im Berufsleben gelingt uns das nicht immer adäquat, weil der andere Weg der letztendlichen Schuldzuweisung im Moment der bequemere zu sein scheint.

„Hätten Sie doch etwas gesagt?“ „Wenn ich das gewusst hätte, dann hätte ich mich anders verhalten können!“ 

Erinnern Sie sich, wann Sie das letzte Mal Ihre eigenen Wahrnehmungen und Interessen zum vermeintlichen Wohl der anderen (Kollegen, Vorgesetzten, Beziehungspartner) hinten angestellt haben?

Alles Gute für Sie

Stefan Manzow

„Alle Kriege enden mit Verhandlungen. Warum also nicht gleich verhandeln?“– J. Nehru

„Alle Kriege enden mit Verhandlungen. Warum also nicht gleich verhandeln?“– J. Nehru

Das ist jetzt ja keine Neuigkeit, oder? Am Ende eines Krieges wird so oder so ein Frieden verhandelt, entweder weil der Sieg einer der „Kriegsparteien“ klar auf der Hand liegt oder weil die involvierten Gegner bemerken, dass sie nicht mehr die Ressourcen haben, den Krieg weiterzuführen.

Bevor man im Berufs- und Privatleben einen wie auch immer gearteten „Krieg“ anfängt, könnte man ja direkt mit Gesprächen zur Findung von Konfliktlösungen beginnen. Es bräuchte keine Machtspiele, um Dominanz herzustellen. Ok, zugegeben, in einer idealen Welt wäre das wohl so.

Menschen scheinen Macht zu lieben. Es gibt ihnen scheinbar das Gefühl von Wirksamkeit. Statusmacht oder Handlungsmacht, also Kontrolle. Besonders scheint es wohl so zu sein, wenn andere Menschen beteiligt sind und man sich in der Rolle als eine Art Dirigent etablieren kann, dann ist wohl eine der beliebtesten Rollen in unserer Gesellschaft.

Es wird ja auch gerne von einem „Machtanspruch“ gesprochen bei Beschreibungen von Persönlichkeiten.

Haben auch Sie einen Machtanspruch? 

Sie nicht? Sie wollen also nicht die Richtung Ihres Lebens selbst bestimmen? Es gibt im klinischen Sinne abhängige Persönlichkeiten, die scheinbar auf diesen Anspruch der Selbstverwirklichung verzichten. Ich bezweifele jedoch, dass sie den Anspruch vollständig aufgeben. Sie setzen ihn möglicherweise aus der subdominanten Position durch und steuern ein System aus der scheinbaren Defensive.

Zurück zum Berufsleben. Verhandlungen über Veränderungswünsche sind immer mit Arbeit verbunden. Mehrarbeit, weil diese „Veränderungsverhandlungsarbeit“ zu der alltäglichen Routine hinzukommt.

Wenn Konflikte nicht auf die eine oder andere Art und Weise konstruktiv gelöst werden und sich nicht alle mit ihren Sichtweisen im Ergebnis wiederfinden, dann kann der Konflikt erkalten.

Man zieht sich zurück auf sichere Positionen, schmollt möglicherweise, macht „Schuldige“ aus und entzieht sich dem Teamprozess.

Die Aufgabe, die Interessen aller im Rahmen der Möglichkeiten zu berücksichtigen, ist Führungsaufgabe.

In vielen Fällen wird die Führungskraft sich vor Ort Unterstützung/Verstärkung suchen. Entweder bei übergeordneten Kräften oder im Team, und schneller als man sich umgucken kann, gibt es eine Cliquenbildung.

Das kostet Ressourcen, Zeit, Geld und die Nerven der Beteiligten. Das ist dann auch schon der Anfang der Abwärtsspirale für den Teamzusammenhalt.

Je länger und kälter, also verfestigter der Konflikt im System wird, desto gravierender die Folgen für den Erfolg der Unternehmung. Es ziehen nicht mehr alle am gleichen Strang. Die Kraft des Teams kommt nicht mehr zu 100 Prozent der eigentlichen Aufgabe zu.

Man könnte es als „Kleinkrieg“ bezeichnen. Der läuft dann, solange alle Beteiligten mitspielen und den eigentlichen Ausgangspunkt verdrängen. Der Konflikt verselbständigt sich. Er kann zum Selbstzweck werden.

Es gehört Mut dazu sich, selbst einzugestehen bzw. wahrzunehmen, dass man nicht mehr so geschmeidig ist im Alltag, wie man es eigentlich sein müsste, um auf die täglichen Anforderungen flexibel reagieren bzw. den Arbeitsprozess aktiv gestalten zu können.

Da wären wir wieder bei Achtsamkeit, bei der notwendigen Selbstwahrnehmung für die eigenen Befindlichkeiten.

Wann haben Sie das letzte Mal auf „stur“ geschaltet? Erinnern Sie sich? 

Waren Sie mit dem anschließenden Kampf erfolgreich und wenn ja, welchen Preis haben Sie dafür zahlen müssen? Sind Sie noch in der Position in dem Unternehmen? Welche Mitarbeiter haben Sie verloren und damit auch die fachlichen Qualitäten der Mitarbeiter? Fühlen Sie sich wohl, wenn Sie zur Arbeit gehen, oder ziehen Sie schon die Rüstung an?

Ich weiß, das sind eine ganze Menge Fragen. Durch die Beantwortung können Sie feststellen, ob Sie sich schon im kalten „Krieg“ befinden oder noch in einer konstruktiven Arbeitsatmosphäre, die Ihnen auch die Möglichkeit gibt, sich zumindest teilweise im Rahmen der Möglichkeiten selbst zu verwirklichen.

Alles Gute für Sie

Stefan Manzow

Akzeptieren was ist…

AKZEPTIEREN, WAS IST…

In meiner Arbeit mit Coaching-Klienten verbringe ich manchmal Zeit damit, gemeinsam vor einer unsichtbaren Wand zu sitzen.

Sinnbildlich sitzen wir dann gemeinsam den inneren Widerstand aus. Die Luft ist zum Schneiden und die Zeit bleibt scheinbar stehen. Bis zu dem Punkt, an dem der Kunde anfängt zu akzeptieren, wie die Dinge gerade sind.

Wir alle haben unsere Vorstellungen darüber, wie die Dinge zu laufen haben. Oft funktioniert auch alles wie am Schnürchen. Ebenso oft aber auch nicht. Manche neigen dazu, an ihren Vorstellungen festzuhalten. Sie üben sich im Widerstand. Man fühlt sich kräftig, in Wirklichkeit kostet das aber noch viel mehr Kraft und man verschwendet möglicherweise wichtige Zeit.

WIDERSTAND IST EINER DER GRÖSSTEN VERHINDERUNGSMECHANISMEN, DIE WIR IN UNS TRAGEN.

Wir möchten die „Enttäuschungen“ nicht fühlen, nicht spüren, dass unsere Pläne nicht funktionieren. Wir halten fest. Im privaten wie im beruflichen Leben. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem es offensichtlich ist und die Realität des partiellen Scheiterns nicht mehr zu leugnen ist.

Es sind in vielen Fällen Menschen mit Führungsanspruch, die diesem fast narzisstischen Anspruch zum Opfer fallen.

Jeden Moment hinzugucken, also zu schauen, ob das, was wir gerade tun und vorhaben, die gewünschte Resonanz erzeugt, das ist wichtig. Jedoch nicht immer so einfach, wie der vorherige Satz gerade geschrieben wurde. Ein spielerisches Element einzufügen und die Dinge nicht gleich in Stein zu meißeln könnte ein Teil der Lösung sein.

Wenn wir annehmen, dass wir mit dem Phänomen nicht alleine sind, dann ist das eine gute Nachricht. Wir können uns selbst auf die Spur kommen und unser Verhalten ändern bzw. zunächst einen Checkpoint einbauen.

Das Beispiel mit dem Affen, der in ein Baumloch nach einer Frucht greift und die Hand nicht mehr raus kriegt, ist ja bekannt. Wir Menschen sind da oft nicht weit von entfernt. Loslassen und andere Wege und Lösungen suchen bringt uns weiter. Aber wer rückt schon gerne von seinem genialen Plan ab?

Steht doch in der heutigen Zeit überall zu lesen, wir kriegen Videos vorgespielt, wie erfolgreich die Pläne andere Menschen aufgehen. Das müssten wir doch auch können. Was sie uns nicht sagen, ist, wie oft sie bei ihren Versuchen Fehlschläge erlitten und ihr Verhalten adaptieren mussten.

Wir sehen oft nur das Endergebnis nach einem Weg mit Richtungsänderungen und Fehlschlägen

In Ansätzen wird es sichtbar, wie schwer es ist, ein Ziel im oft selbst gesetzten Timing zu erreichen.

Das Wettrennen um die wiederverwertbare Rakete zwischen den unterschiedlichen Unternehmen ist meiner Ansicht nach ein gutes Beispiel dafür. Es stürtzt ab und zu eine Rakete ab, das Unternehmen wertet die Daten aus, und bei erfolgreicher Implementierung der Änderungen reduziert sich die Fehlerquote. Eigentlich ganz ordinäres Management 1×1. Wer macht das in der eigenen Projekt-/Karriere-Planung? Sie?

Ok, dann brauchen wir nicht miteinander in dem Punkt zu arbeiten. Sie können loslassen und den Kurs ändern, um Ihr Ziel zu erreichen.

Erinnern Sie sich an Ihren letzten Widerstandskampf? Sind Sie der Meinung, früh genug losgelassen zu haben oder ist da noch Luft nach oben?

Festhalten gibt Sicherheit, das ist nicht nur beim Klettern so, sondern auch im Leben. Dreimal fest und einmal einen neuen, sicheren Griff in Reichweite suchen ist ja die Grundregel. Freeclimber gehen darüber hinaus, und das müssen sie manchmal auch, sonst schaffen sie manche Wände nicht.

Im Leben ist es meiner Ansicht nach ähnlich. Wer Grundlagen im Schwimmen hat, der muss schon mal ins Kalte.

Als Kinder hatten wir gerne Begleiter bei unseren vielen ersten Versuchen, neue Tricks und Fertigkeiten zu lernen. Das gab uns die notwendige Sicherheit, Dinge auszuprobieren und aus den Fehlern zu lernen und zu wachsen.

Alles Gute für Sie

Stefan R. Manzow

In der Mitte von Schwierigkeiten …

In der Mitte von Schwierigkeiten …

Ich nehme an Sie haben in ihrem Leben schon mal richtig in Schwierigkeiten gesteckt, oder?

Dann kennen Sie das Auge des Hurrikans ja schon.

Vielleicht hat Albert Einstein genau diese kraftvolle Stille gemeint mit seinem Zitat.

Warum ich darüber schreibe?

Ich möchte Sie mit meiner Arbeit zu dieser Stille führen. „Warum will der mich ins Auge eines Hurrikans führen“ denken Sie vielleicht. „Ist der irre?“

Nein, nicht irre. Nur daran interessiert, dass Sie ihre Intuition hören, wahrnehmen, fühlen oder sehen.

Richtig, Intuition kann sich auf ganz verschiedene Art und Weisen zeigen. Sie kann leise sein, Sie kann laut sein; Sie kann eigentlich alle möglichen Erscheinungsformen annehmen, die Sie sich vorstellen können.

In der Mitte von Schwierigkeiten liegen die Möglichkeiten (Albert Einstein).

Haben Sie eine Idee wo diese Textreise hingeht?

Nehmen wir an Sie stehen spät am Abend am Kühlschrank und haben da noch etwas richtig Leckeres drin. Jetzt kann die Intuition Ihnen auf den verschiedensten Wegen mitteilen, dass das spätabendliche Naschen für die nächste Sommerfigur, ihren Blutdruck und Blutzuckerspiegel totaler Mist ist.

Ich denke Sie stimmen mir zu, dass Sie alle diese Stimme in dem Moment schon mal gehört haben, die Ihnen davon abrät um 23 Uhr noch schnell mal 500 – 1000 Kalorien zu sich zu nehmen.

Die Möglichkeit nein zu sagen und die Oberhand für sich selbst zu behalten und sich nicht wie in diesem Fall von Zucker übergehen zu lassen, gibt es.

Ihre Intuition meldet sich in dem Fall auf die eine oder andere Art und Weise.

Was hat dass jetzt mit dem Berufsleben und ihrer Karriere zu tun?

Alles Gute für Sie.

Stefan R. Manzow

 

 

 

Boxenstopp – Neue Reifen & Auftanken, oder Fahrzeugwechsel?

Boxenstopp – Neue Reifen & Auftanken, oder Fahrzeugwechsel?

Sie kennen es. Man fährt mit einem voll getankten Wagen los und irgendwann muss man an die Tankstelle, oder die Steckdose und spätestens dann eine Pause einlegen.

Die Fahrt erfordert die volle Aufmerksamkeit. Man will ja schließlich sicher reisen.

Das Ziel ist klar und die Fahrt macht Spaß. Sie reisen zu ihrem Ziel und wenn alles gut läuft finden Sie am Zielort eine schöne Unterkunft und der Ort entspricht ihren Vorstellungen, oder übertrifft diese sogar. Sie fühlen sich wohl und wollen gar nicht mehr weg.

Dass ist Urlaub. Jeder der das liest hat ein Bild im Kopf und Assoziationen wie es wäre, wie es riecht und wie es sich anfühlt dort zu sein.

Jeder Urlaub geht zu Ende und Sie sitzen wieder an ihrem Arbeitsplatz und ihnen fallen all die Kleinigkeiten auf die übergangen wurden weil Sie sich so sehr auf den Urlaub gefreut hatten.

Sie spüren möglicherweise eine Differenz zwischen Soll und Ist?

Viele gehen darüber hinweg und beruhigen sich mit folgender Selbsthypnose „Egal, ich hab ja dann und dann dieses und jenes vor.“

Bald ist der Winterurlaub dran, den planen Sie schon sobald Sie wieder am Arbeitsplatz sitzen, oder?  So ganz insgeheim…falls nicht gibt es möglicherweise in ihrem Fall keine Soll-Ist Abweichung.

Sollten Sie jetzt dieses Knirschen im System spüren, dann lauschen Sie doch einfach mal ihrem inneren Dialog und schreiben mit was Ihnen in den Sinn kommt. Es entsteht aus der Differenz zwischen ihrem Wunsch und der derzeitigen Realität.

Ihre Berufung könnte sich zu Wort melden!

Eventuell möchten Sie ein anderes Fahrzeug (Arbeitsplatz), vielleicht wünsche Sie sich anderen Treibstoff (Aufgaben), oder die Ausstattung (Arbeitsplatzgestaltung) stimmt nicht mehr mit ihren Vorstellungen überein.

Möglicherweise fällt Ihnen auf mit welchen unsympathischen Mitfahrern ( Kollegen) Sie zusammen fahren (arbeiten)?

Sollten Sie eine zu große Differenz zwischen ihrem beruflichen Soll (Wunsch) und Ist (Realität) spüren lade ich Sie herzlich mich bei der Sortierung von Möglichkeiten und Rahmenbedingungen in Anspruch zu nehmen.

Quasi als unparteiischer Anwalt ihrer Exploration von Möglichkeiten und Freiheitsgraden.

Sie haben die Wahl wo Sie sich auf der Dimension „Arrangement – Exploration“ einordnen.

Alles Gute für Sie

Stefan R. Manzow

 

 

Die Bedeutung von langfristigen Zielen

Die Bedeutung von langfristigen Zielen

Der Alltag hat jeden spätestens Montags wieder eingeholt. Selbstständige sind immer irgendwie engagiert die Ziele zu erreichen, auch am Wochenende.

Jeder Mensch hat einen bewußten oder unbewußten Antrieb dass zu tun was er eben tut.

Mal Hand aufs Herz.

Wann haben Sie sich zuletzt Zeit und Raum genommen dieses Ziel zu definieren, oder ein ehemals gestecktes auf Aktualität zu überprüfen?

Stimmt dass alles noch so, oder haben Sie Änderungen ihrer Befindlichkeit einfach übergangen, weil Sie meinten die Umstände würden es erfordern, dass Sie ihre eigenen Bedürfnisse hinten anstellen. Dafür kann es viele Auslöser geben. Beispielsweise, dass Sie denken Sie müssten etwas tun damit die Familie glücklich ist. Oder Sie fühlen sich dem Unternehmen in dem Sie tätig sind verpflichtet.

Mir würden aus der Praxis noch sehr viele Ursachen für eine Kursbeibehaltung einfallen die nicht mehr in der aktuellen Lebensrealität begründet ist.

Sie kennen Menschen in ihrem Umfeld die festgefahren erscheinen, oder? 

Gleichzeitig sind es diese langfristigen Ziele, beginnend möglicherweise mit einer abgeschlossenen Schulbildung, dem erlernen eines Instruments, oder einer Sportart, die uns durch die Routine Sicherheit und Selbstbewusstsein geben. Wir bleiben sprichwörtlich am Ball über einen längeren Zeitraum und kommen über Rückschläge, Niederlagen hinweg und erreichen in unserem Handeln neue Ebenen. Vom Amateur zum Profi.

Ohne diese „Meta-Orientierung“, quasi ein Standbein können wir die Flexibilität unseres Spielbeins im Leben nicht so lässig wie nötig einsetzen.

Haben Sie zu Beginn des Jahres ihre Jahresziele bestimmt? Wer erfährt davon, wer darf davon erfahren und wer auch besser nicht? Kennen Sie die Unterstützer in ihrem engen Netzwerk und kennen Sie auch die Neider? Menschen die ihnen zwar nahe stehen, aber möglicherweise in Konkurrenz zu Ihnen stehen?

Alles Gute für Sie

Stefan Manzow

 

 

Frohe Festtage und einen guten Rutsch

Frohe Festtage und einen guten Rutsch

Ich wünsche Ihnen entspannte und erholsame Festtage. Mögen Sie Kraft tanken, abschalten und wertschätzen können, dass wieder ein Lebensjahr zu Ende geht und ein neues Jahr voller Abenteuer und Leben vor der Tür steht.

Ich bedanke mich herzlich bei den Menschen die mir und meiner Arbeit in diesem Jahr vertraut haben und allen mit denen ich bei verschiedensten Gelegenheiten und Events Inspiration austauschen durfte.

Kommen Sie gut rüber, wie man in Hamburg so sagt.

Alles Gute für Sie

Stefan Manzow

Der einzige Mensch…

Der einzige Mensch…

Wir projizieren gerne unsere Hoffnungen und Wünsche auf andere Menschen und Umstände.

In der Beziehung möchte der Partner doch bitte dafür sorgen, dass wir uns glücklich fühlen. Im Beruf sehe ich oft das gleiche Muster. Die Umstände sollen uns zufrieden stellen.

Dabei sind wir der einzige Mensch der uns glücklich machen kann. Wir können uns den richtigen Partner aussuchen, der grundlegend mit unseren Visionen und Wünschen an eine Liebesbeziehung / Partnerschaft überein stimmt. Das mag dauern und es kann auch sein, dass sich manche Inkompatibilitäten erst später zeigen. So ist das eben im Leben. Nichts ist perfekt und nur zu gerne sind wir bereit die Verantwortung für unsere Kompromisse an die Mitmenschen abzugeben.

„wir müssten uns sonst ja wirklich verändern, räumlich oder eben in unserer Haltung.  
Manchmal gelingt das.“

Im Berufsleben verhält es sich ähnlich. Wir können nur unsere Haltung zu den Umständen ändern und Wünsche nach Veränderung äußeren und dadurch versuchen dafür zu sorgen, dass die Umstände für uns passend sind. Das jedoch hat Grenzen, weil wir nur ein des Unternehmens / Systems sind.

Deshalb prüft man als Jobsuchender meiner Ansicht nach lieber ein wenig aufwändiger ob das Betriebsklima, die Kollegen und die Tätigkeit für uns passend sind, als in ein Umfeld zu wechseln welches keine berufliche Zufriedenheit verspricht.

Keiner zwingt uns dort zu bleiben wo es uns nicht gefällt. Wir können gehen.

„Love it, change it or leave it.“ Das ist zu einfach, oder?

Alles Gute für Sie

Stefan Manzow

Karriere Coaching von „Level zu Level“

Karriere Coaching von „Level zu level“

Ein Karriere Coaching müßte doch eine Mischung aus Coaching (personenzentrierte psychologische Beratung) und Karriere Beratung (konkrete Tipps) sein?

Wann haben Sie zuletzt in komplexen Zusammenhängen das was Ihnen empfohlen wurde gemacht und waren damit nachhaltig erfolgreich?

Das ist die aus meiner Sicht wichtige Frage. Wie kann ein anderer Mensch wissen was für Sie richtig ist?

Ein kurzer Rückblick in unsere Sozialisation. Wir alle waren in einer abhängigen Situation von unseren Eltern, bis wir uns frei gemacht haben, einige haben rebelliert, andere haben ruhig ihren eigenen Weg gesucht und gefunden. Wieder andere wussten schon im frühen Alter was Sie beruflich tun wollen und haben ihre Berufung konsequent verfolgt.

Aus meiner Sicht ist jeder Mensch der Experte für seine Situation, seinen Standort im beruflichen Leben. Manchmal verlieren wir uns scheinbar im Wald der Karrieremöglichkeiten und gelangen auf vermeintlich unergründlichen Wegen auf den Platz an der Sonne in unserer Lebens- und Berufskarriere.

Kein Karriere Coach kann uns direkt empfehlen was richtig oder falsch wäre. Er ist ja nicht der Experte in unserem Leben.

Was wir jedoch brauchen können ist Hilfe zur Selbsthilfe und konstruktives Feedback.

Wenn man die Populärliteratur und Zeitungen zum Thema Beruf & Erfolg liest, dann könnte man auf die Idee kommen die Karriereleiter ist eine Leiter mit gleich hohen Stufen.

Das erscheint mir doch eher eine kindliche Wunschvorstellung zu sein.

Das Leben ist eben kein Videospiel in dem man von Level zu Level arbeitet und linear ansteigende Zeiten für jedes neue Level bei linear ansteigenden Schwierigkeitsgraden benötigt um das Level zu komplettieren und letztendlich das Leben „durch zu spielen“.

Hier liegt auch die Ursache für viel Frustration der von Videospielen geprägten Generationen. Cheatcodes kann man kaufen. Stimmt. Die funktionieren auch. Kein Problem.

Gelernt und damit verinnerlicht haben wir die Lösung der Karrierestufe trotzdem nicht.

Sie kennen das Phänomen. Ein offensichtlich nicht qualifizierter Mensch besetzt eine Position für die er in seinem beruflichen und möglicherweise sogar privaten Umfeld ungeeignet erscheint. Den Cheatcode, den er benutzt hat den kennen die anderen nicht.

Sehr bliebt sind gekaufte Universitätsabschlüsse, oder Dr. – Titel. Statussymbole die verhindern, dass die fachliche Kompetenz bei der Eignungsfeststellung für eine Position hinterfragt wird. Die fällt oft ab einer bestimmten Karrierestufe weg. #IronieOn Es wäre ja unangemessen, dass der Dr. der Physik jetzt noch seine Qualifikation von einer unabhängigen Instanz nachweisen müßte? #IronieOff Anders lassen sich doch manche Besetzungen auf Schlüsselpositionen nicht erklären, oder?

Ein Karriere Coach kann ihnen all diese „Cheat Codes“ zeigen. Ausbaden müssen Sie jedoch das nächste Level mit aller Konsequenz selbst. Und das bedeutet viel Arbeit, wenn Sie sich da rein gemogelt haben. Oder Sie kaufen eben weiterhin „Cheat Codes“ und leben immer in Angst vor der Entdeckung. Damit wäre Sie zudem auch in der Defensive und eher passiv-aggressiv statt souverän.

Dementsprechend sind im echten Leben die Stufen der sog. Karriereleiter unterschiedlich hoch und vor allem auch tief. Auf manchen Leveln bleiben viele relativ gesehen zur vorherigen Stufe länger. Das ist eigentlich ein ganz natürlicher Vorgang.

Wachstum ist begrenzt und es braucht Zeit. Ansonsten heißt es nämlich Krebs.

Zurück zum Karriere Coaching. Ein Karriere-Coaching ist anstrengend. Sie werden dazu aufgefordert sich selbst und die Situation in der Sie sich befinden zu hinterfragen und die eigene Problemlösung zu finden und anzuwenden. Sich den inneren Widerständen auszusetzen ist unangenehm. Noch unangenehmer ist es festzustellen, dass Sie Qualifikationen, ob Soft-oder Hardskills hinzu lernen müssen und das oft in separaten Seminaren und über längere Zeiträume.

Ein anderen Fall ist das Alter. Mit fortgeschrittenem Alter machen Sie bei bewußter Entscheidungsfindung nicht den gleichen Quatsch wie mit Anfang 20. Sie springen einfach nicht mehr auf beliebige Züge auf, in Positionen und muten sich und ihrem privaten Umfeld fast unerträgliche Zustände zu, wenn Sie diese Entscheidung bewußt, das heißt gesund reflektiert treffen.

Ein berufliches Karriere Coaching sollte immer auch die Auswirkungen auf die private Lebenszeit berücksichtigen.

Was nützt Ihnen um ein Beispiel zu nennen die Partnerschaft in einer Sozietät, wenn das für Sie mit beinahe unerträglichem Stress verbunden ist aufgrund der individuell vorhanden Umstände und sich aufgrund des Lebenswandels ihre nahe Sterbewahrscheinlichkeit signifikant erhöht?

Der Tod wird sehr gerne verdrängt bei Karriereentscheidungen. Diese beeinflussen eben auch die Gesundheit und das private soziale Umfeld. So, oder so. Da nützt es dann auch nichts, wenn Sie sich sagen das sei für Sie Eu-Stress und würde Sie motivieren. Leisten müssen Sie die Arbeit.

Jeder kennt jemanden der aufgrund von einer immensen Arbeitsbelastung einfach so weg gestorben ist. Ganz plötzlich einfach tot. Peng. Zwar vielleicht mit fetter Todesfallabsicherung für die Familie, aber eben trotzdem tot.

Karriere Coaching ist also eine psychologische Beratung mit dem Focus bestimmte Führungs- oder Fachpositionen zu erreichen und nachhaltig besetzen zu können ohne dabei die eigene Gesundheit und Reputation auf’s Spiel zu setzen.

Alles Gute für Sie

Stefan Manzow