Menu Close

Ihre mentale Schatzkiste

Herzlich Willkommen.

Nehmen Sie sich einen Moment Zeit. Informieren Sie sich über mein Angebot als psychologischer Berater und Business Coach.

Stefan R. Manzow

Ich vermute, es gibt eine persönliche oder berufliche Frage, die Sie hierher führte?

Sie sind unzufrieden im Beruf, möchten sich beruflich neu orientieren oder haben ganz einfach das Gefühl, das in Ihrem Leben etwas nicht so gut läuft?

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es manchmal einfach den geübten und geschulten, aber auch intuitiven Blick eines Dritten bedarf, um so leichter Ziele zu erkennen – und zu erreichen.

Sie finden hier also im Klärungsraum einfache Lösungen, die in Ihrem mentalen System vorhanden und in Reichweite sind.

“Alles sollte so einfach wie möglich gemacht sein, aber nicht einfacher.” – Albert Einstein

Ob Sie eine psychologische Beratung, ein Business Coaching oder eine Teammoderation von mir in Anspruch nehmen möchten, können Sie gerne mit mir in einem ersten, für Sie kostenlosen Gespräch klären.

Gerne bis bald. 

Ihr Stefan Manzow – Hamburg im April 2016

Die Bedeutung von langfristigen Zielen

Die Bedeutung von langfristigen Zielen

Der Alltag hat jeden spätestens Montags wieder eingeholt. Selbstständige sind immer irgendwie engagiert die Ziele zu erreichen, auch am Wochenende.

Jeder Mensch hat einen bewußten oder unbewußten Antrieb dass zu tun was er eben tut.

Mal Hand aufs Herz.

Wann haben Sie sich zuletzt Zeit und Raum genommen dieses Ziel zu definieren, oder ein ehemals gestecktes auf Aktualität zu überprüfen?

Stimmt dass alles noch so, oder haben Sie Änderungen ihrer Befindlichkeit einfach übergangen, weil Sie meinten die Umstände würden es erfordern, dass Sie ihre eigenen Bedürfnisse hinten anstellen. Dafür kann es viele Auslöser geben. Beispielsweise, dass Sie denken Sie müssten etwas tun damit die Familie glücklich ist. Oder Sie fühlen sich dem Unternehmen in dem Sie tätig sind verpflichtet.

Mir würden aus der Praxis noch sehr viele Ursachen für eine Kursbeibehaltung einfallen die nicht mehr in der aktuellen Lebensrealität begründet ist.

Sie kennen Menschen in ihrem Umfeld die festgefahren erscheinen, oder? 

Gleichzeitig sind es diese langfristigen Ziele, beginnend möglicherweise mit einer abgeschlossenen Schulbildung, dem erlernen eines Instruments, oder einer Sportart, die uns durch die Routine Sicherheit und Selbstbewusstsein geben. Wir bleiben sprichwörtlich am Ball über einen längeren Zeitraum und kommen über Rückschläge, Niederlagen hinweg und erreichen in unserem Handeln neue Ebenen. Vom Amateur zum Profi.

Ohne diese „Meta-Orientierung“, quasi ein Standbein können wir die Flexibilität unseres Spielbeins im Leben nicht so lässig wie nötig einsetzen.

Haben Sie zu Beginn des Jahres ihre Jahresziele bestimmt? Wer erfährt davon, wer darf davon erfahren und wer auch besser nicht? Kennen Sie die Unterstützer in ihrem engen Netzwerk und kennen Sie auch die Neider? Menschen die ihnen zwar nahe stehen, aber möglicherweise in Konkurrenz zu Ihnen stehen?

Alles Gute für Sie

Stefan Manzow

 

 

Frohe Festtage und einen guten Rutsch

Frohe Festtage und einen guten Rutsch

Ich wünsche Ihnen entspannte und erholsame Festtage. Mögen Sie Kraft tanken, abschalten und wertschätzen können, dass wieder ein Lebensjahr zu Ende geht und ein neues Jahr voller Abenteuer und Leben vor der Tür steht.

Ich bedanke mich herzlich bei den Menschen die mir und meiner Arbeit in diesem Jahr vertraut haben und allen mit denen ich bei verschiedensten Gelegenheiten und Events Inspiration austauschen durfte.

Kommen Sie gut rüber, wie man in Hamburg so sagt.

Alles Gute für Sie

Stefan Manzow

Der einzige Mensch…

Der einzige Mensch…

Wir projizieren gerne unsere Hoffnungen und Wünsche auf andere Menschen und Umstände.

In der Beziehung möchte der Partner doch bitte dafür sorgen, dass wir uns glücklich fühlen. Im Beruf sehe ich oft das gleiche Muster. Die Umstände sollen uns zufrieden stellen.

Dabei sind wir der einzige Mensch der uns glücklich machen kann. Wir können uns den richtigen Partner aussuchen, der grundlegend mit unseren Visionen und Wünschen an eine Liebesbeziehung / Partnerschaft überein stimmt. Das mag dauern und es kann auch sein, dass sich manche Inkompatibilitäten erst später zeigen. So ist das eben im Leben. Nichts ist perfekt und nur zu gerne sind wir bereit die Verantwortung für unsere Kompromisse an die Mitmenschen abzugeben.

„wir müssten uns sonst ja wirklich verändern, räumlich oder eben in unserer Haltung.  
Manchmal gelingt das.“

Im Berufsleben verhält es sich ähnlich. Wir können nur unsere Haltung zu den Umständen ändern und Wünsche nach Veränderung äußeren und dadurch versuchen dafür zu sorgen, dass die Umstände für uns passend sind. Das jedoch hat Grenzen, weil wir nur ein des Unternehmens / Systems sind.

Deshalb prüft man als Jobsuchender meiner Ansicht nach lieber ein wenig aufwändiger ob das Betriebsklima, die Kollegen und die Tätigkeit für uns passend sind, als in ein Umfeld zu wechseln welches keine berufliche Zufriedenheit verspricht.

Keiner zwingt uns dort zu bleiben wo es uns nicht gefällt. Wir können gehen.

„Love it, change it or leave it.“ Das ist zu einfach, oder?

Alles Gute für Sie

Stefan Manzow

Karriere Coaching von „Level zu Level“

Karriere Coaching von „Level zu level“

Ein Karriere Coaching müßte doch eine Mischung aus Coaching (personenzentrierte psychologische Beratung) und Karriere Beratung (konkrete Tipps) sein?

Wann haben Sie zuletzt in komplexen Zusammenhängen das was Ihnen empfohlen wurde gemacht und waren damit nachhaltig erfolgreich?

Das ist die aus meiner Sicht wichtige Frage. Wie kann ein anderer Mensch wissen was für Sie richtig ist?

Ein kurzer Rückblick in unsere Sozialisation. Wir alle waren in einer abhängigen Situation von unseren Eltern, bis wir uns frei gemacht haben, einige haben rebelliert, andere haben ruhig ihren eigenen Weg gesucht und gefunden. Wieder andere wussten schon im frühen Alter was Sie beruflich tun wollen und haben ihre Berufung konsequent verfolgt.

Aus meiner Sicht ist jeder Mensch der Experte für seine Situation, seinen Standort im beruflichen Leben. Manchmal verlieren wir uns scheinbar im Wald der Karrieremöglichkeiten und gelangen auf vermeintlich unergründlichen Wegen auf den Platz an der Sonne in unserer Lebens- und Berufskarriere.

Kein Karriere Coach kann uns direkt empfehlen was richtig oder falsch wäre. Er ist ja nicht der Experte in unserem Leben.

Was wir jedoch brauchen können ist Hilfe zur Selbsthilfe und konstruktives Feedback.

Wenn man die Populärliteratur und Zeitungen zum Thema Beruf & Erfolg liest, dann könnte man auf die Idee kommen die Karriereleiter ist eine Leiter mit gleich hohen Stufen.

Das erscheint mir doch eher eine kindliche Wunschvorstellung zu sein.

Das Leben ist eben kein Videospiel in dem man von Level zu Level arbeitet und linear ansteigende Zeiten für jedes neue Level bei linear ansteigenden Schwierigkeitsgraden benötigt um das Level zu komplettieren und letztendlich das Leben „durch zu spielen“.

Hier liegt auch die Ursache für viel Frustration der von Videospielen geprägten Generationen. Cheatcodes kann man kaufen. Stimmt. Die funktionieren auch. Kein Problem.

Gelernt und damit verinnerlicht haben wir die Lösung der Karrierestufe trotzdem nicht.

Sie kennen das Phänomen. Ein offensichtlich nicht qualifizierter Mensch besetzt eine Position für die er in seinem beruflichen und möglicherweise sogar privaten Umfeld ungeeignet erscheint. Den Cheatcode, den er benutzt hat den kennen die anderen nicht.

Sehr bliebt sind gekaufte Universitätsabschlüsse, oder Dr. – Titel. Statussymbole die verhindern, dass die fachliche Kompetenz bei der Eignungsfeststellung für eine Position hinterfragt wird. Die fällt oft ab einer bestimmten Karrierestufe weg. #IronieOn Es wäre ja unangemessen, dass der Dr. der Physik jetzt noch seine Qualifikation von einer unabhängigen Instanz nachweisen müßte? #IronieOff Anders lassen sich doch manche Besetzungen auf Schlüsselpositionen nicht erklären, oder?

Ein Karriere Coach kann ihnen all diese „Cheat Codes“ zeigen. Ausbaden müssen Sie jedoch das nächste Level mit aller Konsequenz selbst. Und das bedeutet viel Arbeit, wenn Sie sich da rein gemogelt haben. Oder Sie kaufen eben weiterhin „Cheat Codes“ und leben immer in Angst vor der Entdeckung. Damit wäre Sie zudem auch in der Defensive und eher passiv-aggressiv statt souverän.

Dementsprechend sind im echten Leben die Stufen der sog. Karriereleiter unterschiedlich hoch und vor allem auch tief. Auf manchen Leveln bleiben viele relativ gesehen zur vorherigen Stufe länger. Das ist eigentlich ein ganz natürlicher Vorgang.

Wachstum ist begrenzt und es braucht Zeit. Ansonsten heißt es nämlich Krebs.

Zurück zum Karriere Coaching. Ein Karriere-Coaching ist anstrengend. Sie werden dazu aufgefordert sich selbst und die Situation in der Sie sich befinden zu hinterfragen und die eigene Problemlösung zu finden und anzuwenden. Sich den inneren Widerständen auszusetzen ist unangenehm. Noch unangenehmer ist es festzustellen, dass Sie Qualifikationen, ob Soft-oder Hardskills hinzu lernen müssen und das oft in separaten Seminaren und über längere Zeiträume.

Ein anderen Fall ist das Alter. Mit fortgeschrittenem Alter machen Sie bei bewußter Entscheidungsfindung nicht den gleichen Quatsch wie mit Anfang 20. Sie springen einfach nicht mehr auf beliebige Züge auf, in Positionen und muten sich und ihrem privaten Umfeld fast unerträgliche Zustände zu, wenn Sie diese Entscheidung bewußt, das heißt gesund reflektiert treffen.

Ein berufliches Karriere Coaching sollte immer auch die Auswirkungen auf die private Lebenszeit berücksichtigen.

Was nützt Ihnen um ein Beispiel zu nennen die Partnerschaft in einer Sozietät, wenn das für Sie mit beinahe unerträglichem Stress verbunden ist aufgrund der individuell vorhanden Umstände und sich aufgrund des Lebenswandels ihre nahe Sterbewahrscheinlichkeit signifikant erhöht?

Der Tod wird sehr gerne verdrängt bei Karriereentscheidungen. Diese beeinflussen eben auch die Gesundheit und das private soziale Umfeld. So, oder so. Da nützt es dann auch nichts, wenn Sie sich sagen das sei für Sie Eu-Stress und würde Sie motivieren. Leisten müssen Sie die Arbeit.

Jeder kennt jemanden der aufgrund von einer immensen Arbeitsbelastung einfach so weg gestorben ist. Ganz plötzlich einfach tot. Peng. Zwar vielleicht mit fetter Todesfallabsicherung für die Familie, aber eben trotzdem tot.

Karriere Coaching ist also eine psychologische Beratung mit dem Focus bestimmte Führungs- oder Fachpositionen zu erreichen und nachhaltig besetzen zu können ohne dabei die eigene Gesundheit und Reputation auf’s Spiel zu setzen.

Alles Gute für Sie

Stefan Manzow

 

 

 

 

Die Todesliste des Bären – Ein kurze Geschichte

Die Todesliste des Bären – Ein kurze Geschichte

Es gibt eine große Aufregung im Wald, weil das Gerücht umgeht der Bär habe eine Todesliste.

Es fragen sich alle wer da drauf steht. Der Hirsch nimmt allen Mut zusammen und geht zum Bären und fragt ihn: „Entschuldige Bär, ich habe da eine Frage: Steh ich auf deiner Liste?”
„Ja”, sagt der Bär, „du stehst auch auf meiner Liste.”
Voll in Panik dreht sich der Hirsch um und läuft weg. Nach zwei Tagen wird der Hirsch tot aufgefunden.
Die Panik im Wald steigt und die Gerüchteküche brodelt. Dem Wildschwein reißt der Geduldsfaden und es geht zum Bär.

Auch das Wildschwein erhält die gleiche Antwort: „Ja, du stehst auch auf meiner Liste”, sagt der Bär.
Geschockt läuft das Wildschein davon. Das Wildschwein fand man auch nach zwei Tagen tot auf.

Die Panik unter den Waldbewohnern erreicht ihren Höhepunkt. Nur der Hase bleibt cool und geht auch zum Bären.

„Moin Bär, stehe ich etwas auch auf deiner Liste?”
„Ja, auch du stehst auf meiner Liste!”
„Könntest du mich da streichen?”
„Ja klar, kein Problem!”

In diesem Sinne: „Fragen kostet nichts, oder auch das Nein hast du schon…“

Alles Gute für Sie

Stefan R. Manzow

 

Balance im Team – In der Erhaltung der Heterogenität liegt die Chance

BALANCE IM TEAM – IN DER ERhaltung DER HETEROGENITÄT LIEGT DIE CHANCE

Diese Ideologisierung des Teams beinhaltet für mich eine Note kollektiver Manie.  Nur das Kollektiv zählt. Es braucht zwar die Einzelleistungen, aber erkennt diese zumindest in der Narration nicht an.

Diese Einzelleistung wird dem Kollektivgedanken untergeordnet und am Ende bleibt der einzelne Mitarbeiter möglicherweise auf der Strecke.  Es zerstört auf lange Sicht die Motivation des einzelnen Mitarbeiters.

Das Team ist überhaupt nicht vorhanden ohne den Einzelnen. Punkt.

  1. Nur weil ein Mitarbeiter Leistungen in einem bestimmten Bereich bringt, heißt es nicht, dass er auf allen Ebenen sozialkompatibel mit dem Team sein muss.
  2. Es gibt Menschen die haben gerne eine Anbindung an ein Team und erledigen Ihre Aufgaben mit relativ hoher Selbstständigkeit und ordnen sich keiner Fraktion im Team zu.
  3. Der Normen und Usancen des Unternehmens/sozialen Systems wirkt auf die Menschen und verschüttet möglicherweise wichtige Impulse zur Entwicklung ohne einen Innovationzyklus und entsprechendes Wissensmanagement.

Die Rolleneinteilung / Rollenzuschreibung für Mitarbeiter abgeleitet von Verhaltensweisen ist aus meiner Sicht nicht hilfreich. Sie beschneidet Entwicklungs- und Gestaltungsräume für den Einzelnen und es macht das Team aus meiner Sicht abhängig und träge.

Es ist ohne Frage anstrengender, wenn man genau hinschauen und hören muss wer mit welcher Agenda da heute vor einem steht. Deshalb geht der „Gendergedanke“ ja auch so vielen auf den Keks. Der Wunsch nach Tradition und damit Sicherheit ist ja gerade wieder in Mode. Er verhindert jedoch Entwicklung, also etwas Neues.

Fangen Sie an, frei nach Ruth Cohen,  das Ich ins Team zu integrieren, falls Sie es nicht längst schon tun. Das ist zwar anstrengender, bietet jedoch mehr Freiheitsgrade und damit Möglichkeiten für neue Lösungen, also Innovation.

Ein Beispiel zum Abschluss. Nach außen war die deutsche Fußballnationalmannschaft in Rio „Die Mannschaft“, wer aber genau hingeguckte, bemerkte wie wichtig einzelne Spieler waren um den Titel in Rio zu erreichen. Ohne die wäre es vermutlich nicht so gut ausgegangen.

Insofern ist dieser Satz „There is no I in Team“ Unsinn.

„Ohne Indianer kein Stamm“

Alles Gute für Sie

Stefan R. Manzow

Die Lebenskarriere – Von „Hinzu“ zu „Weg von“

Die Lebenskarriere – Von „Hinzu“ zu „Weg von“

Die Schule ist fertig. Abitur, Realschule, oder eben die Hauptschule. Auf die in meiner Coaching Laufbahn beobachteten Unterschiede der Gefühlslage dieser Schulabschlüsse will ich hier nicht weiter eingehen.

Es geht also raus in die große Welt.  Also „Hinzu“ Orientierung. Optionen finden und wahrnehmen. Prüfungen und Herausforderungen bestehen und wenn alles nach Plan läuft Stolz auf das Erreichte sein. Auch mal Verzweiflung, Ratlosigkeit auf dem Weg zu einem gewählten Ziel fühlen.

Immer wieder jedoch diese „Hinzu“ Orientierung. Die zieht einen auch durch harte Zeiten.

Dann das erste Plateau, möglicherweise einen Berufs-, oder Studienabschluss erreicht zu haben, verschnaufen und möglicherweise gibt es eine Riesensause.

Was nun? Wieder auf „Hinzu“ stellen und den Berufseinstieg finden und diesen dann gestalten, im Sattel bleiben. Probezeit, vielleicht das erste mal im Leben in einen unbefristeten Angestelltenvertrag zu gelangen.

Puh. Geschafft. Etabliert. Und jetzt?

Weiter „Hinzu“, wie in einem Hollywood – Drehbuch?

Entweder auf dem ersten oder einem weiteren beruflichen Plateau, dass erreicht wurde durch eine „Hinzu“ Motivation passiert im Berufsleben meiner Beobachtung nach oft das Folgende, ähnlich wie auf einem schmalen Grat in Hochgebirge geht es fortan nicht mehr ausschließlich um das Erreichen des nächsten Gipfels, sondern oft auch darum nicht abzustürzen.

Wer hier nicht aufpasst auf seinen inneren Kompass, dessen innere Orientierung gerät an dieser Stelle möglicherweise in die Defensive.

Aus „Hinzu“ kann dann schnell ein „Weg Von“ dem Abgrund werden. Die Schritte werden weniger mutig. Der nächste Gipfel nicht mehr so wichtig, sondern auf der Gratwanderung zu bleiben wird wichtiger.

Angst macht sich breit. Man ist möglicherweise Verpflichtungen eingegangen, Komfort auf den man nicht mehr verzichten möchte im Leben wird genossen.

Und schleichend übernimmt „Weg Von“ das innere Leitmotiv.

Klingt das für Sie bekannt?

Ein anderer Motivwechsel kann oft nach dem Jobverlust, oder dem „Fehltritt“ in ein Team, oder ein Unternehmen, welches so gar nicht zu einem selbst zu passen scheint beobachtet werden.

Man will nur noch weg von dem cholerischen Vorgesetzten, Kollegen, oder weg von dem Abstellgleis Arbeitslosigkeit.

Das ist ein fundamentaler Unterschied zu der beim Start der Lebenskarriere vorhandenen „Hin zu“ Motivation.

Die Ergebnisse unterscheiden sich meiner Ansicht nach, ebenso wie das Lebensgefühl in den beiden Motivlagen.

Wie sehen Sie dass? Ich würde mich über Kommentare zu dem Thema sehr freuen.

Alles Gute für Sie

Stefan R. Manzow – Hamburg im April 2015

 

Wie Verhaltensänderung gelingen kann

Wie Verhaltensänderung gelingen kann

Wir sind im Februar.

Zu jedem Jahreswechsel werden Resümees geschrieben und es werden Vorsätze gefasst.

Manche funktionieren. Andere nicht.

Manchmal sind die Schritte zu groß. Man stolpert und bleibt beim alten Verhalten. Der Alltag, oder das soziale Umfeld holt einen ein. Oder besser noch, es hält einen fest, weil Veränderung immer mit höherem Puls, also Aufregung, Unsicherheit verbunden ist. Es gibt eine Anspannung, man kennt sich nicht aus auf dem neuen Terrain.

Der Gruppendruck, oder der Gruppenkonsens ist ein mächtiger Faktor in der Gleichung der Veränderung.

Trotzdem bleibt der Wunsch nach Veränderung vorhanden. Den sollte man ernst nehmen.

Beispiel: Sie haben sich vorgenommen weniger Alkohol zu trinken. Was genau ist „weniger“?

1. Fassen Sie das Ziel der Veränderung, den Zustand den Sie erreichen möchten, so genau wie möglich!

Beispiel: Sie haben sich vorgenommen mehr Sport zu treiben. Welchen Sport? Sind Sie ein Gruppen-Sporttyp, oder doch der Einzelkämpfer? Wie viel Sport soll es sein?

2. Definieren Sie den Weg zum Ziel in für Sie realistischen Schritten. Diese Schritte können Sie auf dem Weg anpassen sobald Sie feststellen, dass einer in der Planung möglicherweise zu groß, oder zu klein geraten ist.

Beispiel: Sie möchten eine neue Sprache lernen, oder ihre Fertigkeiten und Kenntnisse in einer Fremdsprache verbessern.

3. Finden Sie einen Mentor, jemand der Sie wertschätzend unterstützt auf ihrem Weg. Beim Sprachen lernen ist ein Tandempartner, dessen Muttersprache ihre Wunschsprache ist ein probater Weg um zum Ziel zu gelangen.

Beispiel: Sie möchten in diesem Jahr  ……….. machen?

4. Welches Gefühl löst das Ziel ihrer Verhaltensänderung in Ihnen aus? Schreiben Sie sich das auf, oder malen Sie ein Bild ihres gewünschten Zielzustands. 

Beispiel: Sie möchten nicht mehr ….

5. Vergessen Sie es. Nicht mehr funktioniert nicht. Sie geben einer Sache Aufmerksamkeit die Sie nicht mehr möchten, wie soll diese dann aus ihrem Leben verschwinden?

Beispiel: Sie wissen gar nicht genau was Ihr Ziel ist, das einzige was Sie spüren ist, dass sich etwas ändern muss?

6. Verändern Sie jeden Tag eine „Kleinigkeit“ in ihrem Alltag. Wichtig dabei ist, jeden Tag eine Sache anders zu machen als sonst. Sie könnten zu einer anderen Zeit aufstehen, etwas anderes zum Frühstück essen. Nicht direkt nach Feierabend nach Hause fahren, oder zu Fuß nach Hause gehen, sofern das möglich ist. Machen Sie sich eine Liste von „Mini-Veränderungen“ und spüren Sie was diese „Mini-Veränderungen“ in Ihnen für Gefühle auslösen, welche Bilder vor Ihrem geistigen Auge entstehen.

Beispiel: Sie waren fleissig im ersten Monat, danach haben Sie nachgelassen und sind frustriert, oder ernüchtert aufgrund der eigenen Widerstände Veränderungen durch zu halten und kurz davor ihr Ziel aufzugeben?

7. Rückschritte, Seitenschritte und Pausen gehören zu jedem Weg. Entwickeln Sie Mitgefühl für sich selbst und vergleichen Sie sich nicht mit anderen, möglicherweise in den Medien verbreiteten Rollenvorbildern. Sie kennen die Hintergründe zu dem gezeigten Bild nämlich nicht.

Es ist schließlich ihr Leben. 

„Steter Tropfen höhlt den Stein“ – Ovid

Alles Gute für Sie!

Stefan R. Manzow

Den notwendigen Abstand zurück gewinnen – 7 Tipps

Den notwendigen Abstand zurück gewinnen – 7 Tipps

Nach der Pause über den Jahreswechsel zurück im Job und die Ereignisse überschlagen sich.

Ein Telefonat jagt das nächste. Es kommt eine Anforderung zur nächsten und wir sind geneigt alle Anfragen / Anforderungen gleichzeitig zu erledigen.

Da wir solche Situationen nur in Routine, d.h. in schon bekannten und erprobten Abläufen souverän bewältigen können, brauchen wir hier eine Handlungsstrategie um den Überblick zu behalten.

Sonst entsteht Stress, der nicht mehr zu handhaben ist und die Ereignisse steuern uns.

Wir geraten nur zu leicht in das genetische Notprogramm durch die erhöhte Konzentration von Cortisol im Blut. Diese lässt nur Flucht oder Angriff als zwei Handlungsmuster zu und gleichzeitig verengt sich der Handlungshorizont.

Wir hätten dann den Überblick verloren. Da es in unserer Gesellschaft, in unserer Alltäglichkeit aber selten um das Überleben geht und wir uns nicht wirklich in Gefahr befinden, brauchen wir ein Selbststeuerungsmechanismus.

Physisch spürbaren Abstand herstellen!

Wie gewinne ich denn Abstand in einer Anforderungssituation von ich den Eindruck habe, dass Sie mich überfordert und gleichzeitig eine Verpflichtung spüre die Anforderungen zu erledigen?

Hier ein paar mögliche Handlungsmuster:

  • Tief atmen. Die Hand eine handbreit unter den Bauchnabel legen und dahin atmen und spüren wie der Bauch sich hebt und senkt. Dabei atmen Sie bitte durch die Nase. Das entschleunigt die Atmung.
  • Beide Füße auf den Boden stellen und mit der ganzen Länge der Füße den Boden spüren.
  • Kaltes Wasser über die Pulsadern laufen lassen.
  • Etwas kaltes anfassen, beispielsweise ein Stuhl-oder Tischbein
  • Sollten Sie stehen, unmerklich in die Knie gehen und die Fußhaltung bewusst verändern. Verlagern Sie ihr Gewicht und drücken Sie die Beine sanft in den Boden.
  • In einem anstrengenden persönlichen Gespräch, schauen Sie dem Gegenüber nicht in die Augen. Schauen Sie auf die Nasenwurzel und stellen Sie ihren Fokus unscharf.
  • Während eines Telefonats, stoppen Sie kurz und machen Sie deutlich, dass jemanden neben Ihnen steht der etwas will und unterbrechen Sie damit das nervige Telefonat. Entweder Sie bitten an in 5 Minuten zurück zu rufen, oder Sie schalten ihr Mikrofon kurz stumm.

Lassen Sie ihrer Fantasie freien Lauf und überlegen Sie sich Strategien für Situationen in den Sie immer wieder das Gefühl haben gleich zu platzen, weil Sie die Anforderung als überwältigend empfinden.

Ich freue mich über Kommentare mit ihren Strategien.

Alles Gute für Sie

Stefan R. Manzow